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	Kommentare zu: 334	</title>
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		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/334/#comment-3401</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 334: Wenn keine Einigung gelingt

Wenn Staaten sich nicht einigen, entscheidet der Krieg.

Was ist eine Verletzung?

Das lässt sich nicht genau bestimmen. Zwischen Staaten gibt es unzählige Berührungen. Ein Staat kann seine ganze Ehre in jede Einzelheit legen.

Wann wird ein Staat empfindlich?

Besonders nach langem innerem Frieden. Eine kraftvolle Macht sucht sich dann gern ein Feld der Tätigkeit nach außen. Sie schafft es sich sogar selbst.

Zusammenfassung: Streit zwischen Staaten entscheidet am Ende der Krieg. Was als Verletzung gilt, ist unbestimmt. Nach langer Ruhe suchen starke Staaten gern ein Feld nach außen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 334: Wenn keine Einigung gelingt</p>
<p>Wenn Staaten sich nicht einigen, entscheidet der Krieg.</p>
<p>Was ist eine Verletzung?</p>
<p>Das lässt sich nicht genau bestimmen. Zwischen Staaten gibt es unzählige Berührungen. Ein Staat kann seine ganze Ehre in jede Einzelheit legen.</p>
<p>Wann wird ein Staat empfindlich?</p>
<p>Besonders nach langem innerem Frieden. Eine kraftvolle Macht sucht sich dann gern ein Feld der Tätigkeit nach außen. Sie schafft es sich sogar selbst.</p>
<p>Zusammenfassung: Streit zwischen Staaten entscheidet am Ende der Krieg. Was als Verletzung gilt, ist unbestimmt. Nach langer Ruhe suchen starke Staaten gern ein Feld nach außen.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/334/#comment-3022</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:34:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Der Krieg als Entscheidung, wo das &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeine&lt;/a&gt; fehlt — und die Unbestimmbarkeit &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an sich&lt;/a&gt; dessen, was als Verletzung gilt, weil die Individualität ihre &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Unendlichkeit&lt;/a&gt; in jede ihrer Einzelheiten legen kann.&lt;/em&gt;

Der Paragraph zieht die Folgerung aus § 333: Wo kein gemeinsames Allgemeines wirklich ist, kann der Widerstreit zweier &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderer&lt;/a&gt; Willen durch nichts als durch Gewalt entschieden werden. Der zweite Schritt ist der eigentlich logische: Was überhaupt als Verletzung zählt, ist an sich unbestimmbar, das heißt, es lässt sich nicht aus dem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; der Sache ableiten, sondern nur durch den Staat selbst festsetzen. Der Grund dafür liegt in der Individualität des Staates: Weil er ein Ganzes ist, kann er sein ganzes Selbstverhältnis — seine Ehre — an einen beliebig kleinen einzelnen Vorfall hängen, und dann ist auch das Kleinste unendlich wichtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Krieg als Entscheidung, wo das <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeine</a> fehlt — und die Unbestimmbarkeit <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An sich heißt: der Sache nach, seinem Begriffe nach, aber noch nicht gewußt und noch nicht verwirklicht. Wo es steht, ist etwas noch nicht eingelöst." rel="ugc">an sich</a> dessen, was als Verletzung gilt, weil die Individualität ihre <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">Unendlichkeit</a> in jede ihrer Einzelheiten legen kann.</em></p>
<p>Der Paragraph zieht die Folgerung aus § 333: Wo kein gemeinsames Allgemeines wirklich ist, kann der Widerstreit zweier <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderer</a> Willen durch nichts als durch Gewalt entschieden werden. Der zweite Schritt ist der eigentlich logische: Was überhaupt als Verletzung zählt, ist an sich unbestimmbar, das heißt, es lässt sich nicht aus dem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> der Sache ableiten, sondern nur durch den Staat selbst festsetzen. Der Grund dafür liegt in der Individualität des Staates: Weil er ein Ganzes ist, kann er sein ganzes Selbstverhältnis — seine Ehre — an einen beliebig kleinen einzelnen Vorfall hängen, und dann ist auch das Kleinste unendlich wichtig.</p>
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