<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 336	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/336/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/336/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Sep 2026 16:58:10 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/336/#comment-3403</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=240#comment-3403</guid>

					<description><![CDATA[§ 336: Das Wohl des Staates als höchstes Gesetz

Staaten stehen einander als besondere Willen gegenüber. Auch die Geltung ihrer Verträge hängt daran.

Was will ein Staat?

Sein Wohl. Das ist das höchste Gesetz in seinem Verhalten zu anderen Staaten.

Warum?

In der Idee des Staates sind Recht und Wohl nicht mehr getrennt. Und die anderen erkennen einen Staat als konkretes Ganzes an, mit seinem ganzen Leben.

Zusammenfassung: Im Verhältnis zu anderen Staaten ist das Wohl des eigenen Staates das höchste Gesetz. Denn im Staat sind Recht und Wohl vereint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 336: Das Wohl des Staates als höchstes Gesetz</p>
<p>Staaten stehen einander als besondere Willen gegenüber. Auch die Geltung ihrer Verträge hängt daran.</p>
<p>Was will ein Staat?</p>
<p>Sein Wohl. Das ist das höchste Gesetz in seinem Verhalten zu anderen Staaten.</p>
<p>Warum?</p>
<p>In der Idee des Staates sind Recht und Wohl nicht mehr getrennt. Und die anderen erkennen einen Staat als konkretes Ganzes an, mit seinem ganzen Leben.</p>
<p>Zusammenfassung: Im Verhältnis zu anderen Staaten ist das Wohl des eigenen Staates das höchste Gesetz. Denn im Staat sind Recht und Wohl vereint.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/336/#comment-3024</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=240#comment-3024</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Das Wohl als höchstes Gesetz nach außen — weil in der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt; des Staates der Gegensatz von &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstraktem&lt;/a&gt; Recht und &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderem&lt;/a&gt; Inhalt &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben&quot; title=&quot;Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;aufgehoben&lt;/a&gt; ist, geht die Anerkennung auf den Staat als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;konkretes&lt;/a&gt; Ganzes.&lt;/em&gt;

Hier wird ein Gegensatz für erledigt erklärt, der früher noch trug: In der Moralität standen Recht und Wohl einander gegenüber, und erst das Gute entschied zwischen ihnen (§ 130). Im Verhältnis der Staaten ist das Wohl das höchste Gesetz — und zwar nicht, weil der Staat über dem Recht stünde, sondern weil in ihm beides nicht mehr auseinanderfällt. Aufgehoben heißt genau das: Der Gegensatz ist nicht weggelassen, sondern in eine Einheit genommen, in der das Recht seinen erfüllten Inhalt und der Inhalt seine rechtliche &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; hat. Deshalb ist das Wohl des Staates kein bloßes Interesse neben dem Recht, und deshalb geht auch die Anerkennung nach § 331 nicht auf eine abstrakte Staatsform, sondern auf dieses konkrete Ganze.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Wohl als höchstes Gesetz nach außen — weil in der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a> des Staates der Gegensatz von <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstraktem</a> Recht und <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderem</a> Inhalt <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-aufheben" title="Aufheben hat bei Hegel ausdrücklich zwei Bedeutungen: aufbewahren und beenden. Das Aufgehobene ist weder weg noch unverändert da — es ist zum Moment geworden." rel="ugc">aufgehoben</a> ist, geht die Anerkennung auf den Staat als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme." rel="ugc">konkretes</a> Ganzes.</em></p>
<p>Hier wird ein Gegensatz für erledigt erklärt, der früher noch trug: In der Moralität standen Recht und Wohl einander gegenüber, und erst das Gute entschied zwischen ihnen (§ 130). Im Verhältnis der Staaten ist das Wohl das höchste Gesetz — und zwar nicht, weil der Staat über dem Recht stünde, sondern weil in ihm beides nicht mehr auseinanderfällt. Aufgehoben heißt genau das: Der Gegensatz ist nicht weggelassen, sondern in eine Einheit genommen, in der das Recht seinen erfüllten Inhalt und der Inhalt seine rechtliche <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> hat. Deshalb ist das Wohl des Staates kein bloßes Interesse neben dem Recht, und deshalb geht auch die Anerkennung nach § 331 nicht auf eine abstrakte Staatsform, sondern auf dieses konkrete Ganze.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
