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	Kommentare zu: 339	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/339/#comment-3406</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:37:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 339: Die Sitten der Völker

Wie verhalten sich Staaten sonst zueinander? Ob man im Krieg Gefangene macht, statt sie zu töten. Welche Rechte Fremde im Frieden im Handel haben.

Das beruht vor allem auf den Sitten der Völker. Sie gelten in allen Lagen weiter.

Eine Familie der Völker:

Die europäischen Völker bilden eine Art Familie. Sie teilen Grundsätze der Gesetze, Sitten und Bildung. Das mildert ihr Verhalten gegeneinander, selbst im Krieg.

Kein Richter:

Zwischen Staaten gibt es keinen Richter, der schlichtet. Der einzige höhere Richter ist der Weltgeist.

Zusammenfassung: Das Verhalten der Staaten zueinander beruht vor allem auf den Sitten. Die europäischen Völker bilden eine Familie. Über allen Staaten richtet nur der Weltgeist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 339: Die Sitten der Völker</p>
<p>Wie verhalten sich Staaten sonst zueinander? Ob man im Krieg Gefangene macht, statt sie zu töten. Welche Rechte Fremde im Frieden im Handel haben.</p>
<p>Das beruht vor allem auf den Sitten der Völker. Sie gelten in allen Lagen weiter.</p>
<p>Eine Familie der Völker:</p>
<p>Die europäischen Völker bilden eine Art Familie. Sie teilen Grundsätze der Gesetze, Sitten und Bildung. Das mildert ihr Verhalten gegeneinander, selbst im Krieg.</p>
<p>Kein Richter:</p>
<p>Zwischen Staaten gibt es keinen Richter, der schlichtet. Der einzige höhere Richter ist der Weltgeist.</p>
<p>Zusammenfassung: Das Verhalten der Staaten zueinander beruht vor allem auf den Sitten. Die europäischen Völker bilden eine Familie. Über allen Staaten richtet nur der Weltgeist.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/339/#comment-3027</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Sitte als die in allen Verhältnissen sich erhaltende innere &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; des Betragens.&lt;/em&gt;

Der Paragraph vollzieht keinen eigenen logischen Schritt, sondern benennt den Träger dessen, was zwischen Staaten faktisch gilt: nicht ein &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;gesetztes&lt;/a&gt; Recht, sondern die Sitte, die deshalb allgemein heißt, weil sie sich unabhängig von Krieg und Frieden gleichbleibend durchhält.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Sitte als die in allen Verhältnissen sich erhaltende innere <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> des Betragens.</em></p>
<p>Der Paragraph vollzieht keinen eigenen logischen Schritt, sondern benennt den Träger dessen, was zwischen Staaten faktisch gilt: nicht ein <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">gesetztes</a> Recht, sondern die Sitte, die deshalb allgemein heißt, weil sie sich unabhängig von Krieg und Frieden gleichbleibend durchhält.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/339/#comment-1698</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 14:29:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die europäischen Nationen bilden eine Familie nach dem allgemeinen Prinzipe ihrer Gesetzgebung, ihrer Sitten, ihrer Bildung, und so modifiziert sich hiernach das völkerrechtliche Betragen in einem Zustande, wo sonst das gegenseitige Zufügen von Übeln das Herrschende ist. Das Verhältnis von Staaten zu Staaten ist schwankend: es ist kein Prätor vorhanden, der da schlichtet; der höhere Prätor ist allein der allgemeine an und für sich seiende Geist, der Weltgeist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die europäischen Nationen bilden eine Familie nach dem allgemeinen Prinzipe ihrer Gesetzgebung, ihrer Sitten, ihrer Bildung, und so modifiziert sich hiernach das völkerrechtliche Betragen in einem Zustande, wo sonst das gegenseitige Zufügen von Übeln das Herrschende ist. Das Verhältnis von Staaten zu Staaten ist schwankend: es ist kein Prätor vorhanden, der da schlichtet; der höhere Prätor ist allein der allgemeine an und für sich seiende Geist, der Weltgeist.</p>
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