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	Kommentare zu: 341	</title>
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		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/341/#comment-3029</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung heißt beides zugleich: die Grenze, die etwas zu diesem macht, und das, wozu es da ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; des Elements, in dem der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeine&lt;/a&gt; Geist &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat. Der Grundsatz des Buches lautet: Recht ist das Dasein des freien Willens.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt; hat — die Weltgeschichte richtet, weil in ihrer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an und für sich&lt;/a&gt; seienden Allgemeinheit alles &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besondere&lt;/a&gt; nur als Ideelles ist.&lt;/em&gt;

Der Paragraph bestimmt die Weltgeschichte durch Vergleich mit Kunst, Religion und Philosophie: Alle vier haben denselben Inhalt, unterscheiden sich aber im Element, in dem er da ist — Anschauung, Gefühl, reiner Gedanke, und hier die geistige &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; selbst nach Innerlichkeit und Äußerlichkeit. Damit wird der Satz vom Weltgericht aus § 340 begründet statt bloß wiederholt. Ideell heißt bei Hegel nicht unwirklich, sondern: nicht mehr selbständig &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; bestehend, sondern als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt; in einem Höheren aufgenommen. Familie, bürgerliche Gesellschaft und die Völkergeister behalten also ihre Wirklichkeit, verlieren aber den Anspruch, für sich das Letzte zu sein — und genau dieser Verlust der Selbständigkeit ist das Gericht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung heißt beides zugleich: die Grenze, die etwas zu diesem macht, und das, wozu es da ist." rel="ugc">Bestimmung</a> des Elements, in dem der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeine</a> Geist <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat. Der Grundsatz des Buches lautet: Recht ist das Dasein des freien Willens." rel="ugc">Dasein</a> hat — die Weltgeschichte richtet, weil in ihrer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit." rel="ugc">an und für sich</a> seienden Allgemeinheit alles <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besondere</a> nur als Ideelles ist.</em></p>
<p>Der Paragraph bestimmt die Weltgeschichte durch Vergleich mit Kunst, Religion und Philosophie: Alle vier haben denselben Inhalt, unterscheiden sich aber im Element, in dem er da ist — Anschauung, Gefühl, reiner Gedanke, und hier die geistige <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> selbst nach Innerlichkeit und Äußerlichkeit. Damit wird der Satz vom Weltgericht aus § 340 begründet statt bloß wiederholt. Ideell heißt bei Hegel nicht unwirklich, sondern: nicht mehr selbständig <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> bestehend, sondern als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a> in einem Höheren aufgenommen. Familie, bürgerliche Gesellschaft und die Völkergeister behalten also ihre Wirklichkeit, verlieren aber den Anspruch, für sich das Letzte zu sein — und genau dieser Verlust der Selbständigkeit ist das Gericht.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/341/#comment-2615</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 448:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 448.&lt;/strong&gt; 3) Der bestimmte Volksgeist, da er wirklich und seine Freyheit als Natur ist, ist zuletzt auch in der Zeit und hat eine durch sein besonderes Princip bestimmte Entwicklung seiner Wirklichkeit in derselben, – eine &lt;em&gt;Geschichte&lt;/em&gt;. Als beschränkter Geist aber geht er in die allgemeine &lt;em&gt;Weltgeschichte&lt;/em&gt; über, deren Begebenheiten die Dialektik der besondern Völkergeister, das &lt;em&gt;Weltgericht&lt;/em&gt;, darstellt.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 448:</em></p>
<p><strong>§ 448.</strong> 3) Der bestimmte Volksgeist, da er wirklich und seine Freyheit als Natur ist, ist zuletzt auch in der Zeit und hat eine durch sein besonderes Princip bestimmte Entwicklung seiner Wirklichkeit in derselben, – eine <em>Geschichte</em>. Als beschränkter Geist aber geht er in die allgemeine <em>Weltgeschichte</em> über, deren Begebenheiten die Dialektik der besondern Völkergeister, das <em>Weltgericht</em>, darstellt.</p>
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