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	Kommentare zu: 342	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/342/#comment-3409</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:59:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 342: Kein blindes Schicksal

Die Weltgeschichte ist nicht bloß das Gericht der Macht. Sie ist kein blindes Schicksal ohne Vernunft.

Was ist sie dann?

Der Geist ist Vernunft, und er weiß sich selbst. Darum ist die Weltgeschichte die notwendige Entwicklung der Vernunft. Sie folgt aus dem Begriff seiner Freiheit. In ihr kommt der Geist zum Bewusstsein seiner selbst und seiner Freiheit.

Zusammenfassung: Die Weltgeschichte ist kein blindes Schicksal. Sie ist die notwendige Entwicklung der Vernunft und der Freiheit des Geistes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 342: Kein blindes Schicksal</p>
<p>Die Weltgeschichte ist nicht bloß das Gericht der Macht. Sie ist kein blindes Schicksal ohne Vernunft.</p>
<p>Was ist sie dann?</p>
<p>Der Geist ist Vernunft, und er weiß sich selbst. Darum ist die Weltgeschichte die notwendige Entwicklung der Vernunft. Sie folgt aus dem Begriff seiner Freiheit. In ihr kommt der Geist zum Bewusstsein seiner selbst und seiner Freiheit.</p>
<p>Zusammenfassung: Die Weltgeschichte ist kein blindes Schicksal. Sie ist die notwendige Entwicklung der Vernunft und der Freiheit des Geistes.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/342/#comment-3030</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; des Gerichts als vernünftiges — nicht &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;abstrakte&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit&quot; title=&quot;Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Notwendigkeit&lt;/a&gt; blinden Schicksals, sondern die aus dem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; der Freiheit notwendige &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang&quot; title=&quot;Entwicklung heißt nicht Wachstum in der Zeit, sondern das Heraustreten dessen, was der Sache nach schon da war.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Entwicklung&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momente&lt;/a&gt; der Vernunft.&lt;/em&gt;

Der Paragraph grenzt eine naheliegende Fehldeutung von § 341 ab: Gericht könnte bloße Übermacht heißen, ein Verhängnis, das eintritt, ohne dass sich sagen ließe, warum. Dagegen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt; Hegel, dass der Geist &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an und für sich&lt;/a&gt; Vernunft ist und ihr Für-sich-Sein im Geiste Wissen — dieses Wissen ist allerdings das Ziel der Bewegung und nicht ihre ständige Begleitung, denn nach § 343 ist es Resultat und nach §§ 344 und 348 bleibt den Trägern der Geschichte ihre eigene Tat verborgen; darum ist diese Geschichte kein Widerfahrnis, sondern Entwicklung. Entwicklung heißt hier streng: Was auftritt, ist nicht von außen hinzugekommen, sondern liegt im Begriff der Freiheit selbst und wird nur nacheinander herausgesetzt; die einzelnen geschichtlichen Gestalten sind Momente, also Stufen, die je einen Teil dieses Begriffs verwirklichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> des Gerichts als vernünftiges — nicht <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">abstrakte</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-zufaelligkeit" title="Notwendig heißt bei Hegel nicht: es muss so kommen, sondern: es folgt aus dem Begriff." rel="ugc">Notwendigkeit</a> blinden Schicksals, sondern die aus dem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> der Freiheit notwendige <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-uebergang" title="Entwicklung heißt nicht Wachstum in der Zeit, sondern das Heraustreten dessen, was der Sache nach schon da war." rel="ugc">Entwicklung</a> der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momente</a> der Vernunft.</em></p>
<p>Der Paragraph grenzt eine naheliegende Fehldeutung von § 341 ab: Gericht könnte bloße Übermacht heißen, ein Verhängnis, das eintritt, ohne dass sich sagen ließe, warum. Dagegen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a> Hegel, dass der Geist <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit." rel="ugc">an und für sich</a> Vernunft ist und ihr Für-sich-Sein im Geiste Wissen — dieses Wissen ist allerdings das Ziel der Bewegung und nicht ihre ständige Begleitung, denn nach § 343 ist es Resultat und nach §§ 344 und 348 bleibt den Trägern der Geschichte ihre eigene Tat verborgen; darum ist diese Geschichte kein Widerfahrnis, sondern Entwicklung. Entwicklung heißt hier streng: Was auftritt, ist nicht von außen hinzugekommen, sondern liegt im Begriff der Freiheit selbst und wird nur nacheinander herausgesetzt; die einzelnen geschichtlichen Gestalten sind Momente, also Stufen, die je einen Teil dieses Begriffs verwirklichen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/342/#comment-2617</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 449:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 449.&lt;/strong&gt; Diese Bewegung ist die Befreyung der sittlichen Substanz von ihren Besondernheiten, in denen sie in den einzelnen Völkern wirklich ist, – die That, wodurch sich der Geist zum allgemeinen, zum &lt;em&gt;Weltgeist&lt;/em&gt; wird. Indem sie die Entwicklung seines Selbstbewußtseyns in der Zeit ist, so sind deren einzelne Momente und Stuffen die Völkergeister, deren jeder aber als Einzelner und Natürlicher nur Eine Stuffe ausfüllen und nur Ein Geschäft der ganzen That vollbringen kann.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 449:</em></p>
<p><strong>§ 449.</strong> Diese Bewegung ist die Befreyung der sittlichen Substanz von ihren Besondernheiten, in denen sie in den einzelnen Völkern wirklich ist, – die That, wodurch sich der Geist zum allgemeinen, zum <em>Weltgeist</em> wird. Indem sie die Entwicklung seines Selbstbewußtseyns in der Zeit ist, so sind deren einzelne Momente und Stuffen die Völkergeister, deren jeder aber als Einzelner und Natürlicher nur Eine Stuffe ausfüllen und nur Ein Geschäft der ganzen That vollbringen kann.</p>
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