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	Kommentare zu: 346	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/346/#comment-3413</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:59:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 346: Geographie und Völker

Die Geschichte ist die Gestalt des Geistes im Geschehen, in der natürlichen Wirklichkeit.

Was folgt daraus?

Die Stufen des Geistes erscheinen als natürliche Prinzipien. Weil sie natürlich sind, liegen sie außereinander. Jedem Volk kommt eines davon zu. Das zeigt sich in seiner Lage auf der Erde und in seiner Art.

Zusammenfassung: In der Geschichte erscheinen die Stufen des Geistes als natürliche Prinzipien. Jedem Volk kommt eines zu, verbunden mit seiner Lage und seiner Art.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 346: Geographie und Völker</p>
<p>Die Geschichte ist die Gestalt des Geistes im Geschehen, in der natürlichen Wirklichkeit.</p>
<p>Was folgt daraus?</p>
<p>Die Stufen des Geistes erscheinen als natürliche Prinzipien. Weil sie natürlich sind, liegen sie außereinander. Jedem Volk kommt eines davon zu. Das zeigt sich in seiner Lage auf der Erde und in seiner Art.</p>
<p>Zusammenfassung: In der Geschichte erscheinen die Stufen des Geistes als natürliche Prinzipien. Jedem Volk kommt eines zu, verbunden mit seiner Lage und seiner Art.</p>
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		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/346/#comment-3034</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Weil der Geist in der Geschichte die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbarer&lt;/a&gt; natürlicher &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Wirklichkeit&lt;/a&gt; hat, treten seine Entwicklungsstufen als natürliche Prinzipien auseinander — als Vielheit außereinander, deren jede einem Volke zukommt.&lt;/em&gt;

Hier wird erklärt, warum Weltgeschichte überhaupt Geschichte von Völkern ist und nicht bloß eine Folge von Gedanken. Die Form, in der der Geist hier &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung&quot; title=&quot;Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;erscheint&lt;/a&gt;, ist das Geschehen, also unmittelbare Natur; unmittelbar heißt: noch nicht durch das Denken &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Vermittelt heißt: durch anderes hindurchgegangen und dadurch bestimmt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;vermittelt&lt;/a&gt;, sondern vorgefunden. Natur aber hat die Form des Außereinander — ihre &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmungen&lt;/a&gt; bestehen nebeneinander statt auseinander hervorzugehen. Deshalb liegt die begriffliche Folge der Stufen auseinandergelegt vor als eine Mehrheit von Völkern, von denen jedes eines dieser Prinzipien trägt, samt geographischem und anthropologischem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Weil der Geist in der Geschichte die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a> <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbarer</a> natürlicher <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Wirklichkeit ist enger als alles, was es gibt: wirklich ist, was der Begriff selbst hervorgebracht hat." rel="ugc">Wirklichkeit</a> hat, treten seine Entwicklungsstufen als natürliche Prinzipien auseinander — als Vielheit außereinander, deren jede einem Volke zukommt.</em></p>
<p>Hier wird erklärt, warum Weltgeschichte überhaupt Geschichte von Völkern ist und nicht bloß eine Folge von Gedanken. Die Form, in der der Geist hier <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-erscheinung" title="Erscheinung ist die Gestalt, in der ein Wesen heraustritt, aber noch getrennt von ihm — zwischen bloßem Schein und voller Wirklichkeit." rel="ugc">erscheint</a>, ist das Geschehen, also unmittelbare Natur; unmittelbar heißt: noch nicht durch das Denken <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Vermittelt heißt: durch anderes hindurchgegangen und dadurch bestimmt." rel="ugc">vermittelt</a>, sondern vorgefunden. Natur aber hat die Form des Außereinander — ihre <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmungen</a> bestehen nebeneinander statt auseinander hervorzugehen. Deshalb liegt die begriffliche Folge der Stufen auseinandergelegt vor als eine Mehrheit von Völkern, von denen jedes eines dieser Prinzipien trägt, samt geographischem und anthropologischem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat." rel="ugc">Dasein</a>.</p>
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