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	Kommentare zu: 348	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/348/#comment-3415</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:59:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 348: Die großen Einzelnen

An der Spitze aller Handlungen stehen Einzelne. Auch in der Weltgeschichte. Sie verwirklichen, was an der Zeit ist.

Wissen sie das?

Nein. Sie sind so eins mit dem Werk des Weltgeistes, dass es ihnen selbst verborgen bleibt. Es ist nicht ihr bewusster Zweck.

Und ihr Lohn?

Ehre und Dank bekommen sie nicht von ihren Zeitgenossen. Auch nicht von der öffentlichen Meinung späterer Zeiten. Ihnen bleibt nur ihr Anteil als unsterblicher Ruhm.

Zusammenfassung: Große Einzelne stehen an der Spitze der Weltgeschichte. Ihr eigentliches Werk bleibt ihnen verborgen. Statt Dank erhalten sie nur Ruhm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 348: Die großen Einzelnen</p>
<p>An der Spitze aller Handlungen stehen Einzelne. Auch in der Weltgeschichte. Sie verwirklichen, was an der Zeit ist.</p>
<p>Wissen sie das?</p>
<p>Nein. Sie sind so eins mit dem Werk des Weltgeistes, dass es ihnen selbst verborgen bleibt. Es ist nicht ihr bewusster Zweck.</p>
<p>Und ihr Lohn?</p>
<p>Ehre und Dank bekommen sie nicht von ihren Zeitgenossen. Auch nicht von der öffentlichen Meinung späterer Zeiten. Ihnen bleibt nur ihr Anteil als unsterblicher Ruhm.</p>
<p>Zusammenfassung: Große Einzelne stehen an der Spitze der Weltgeschichte. Ihr eigentliches Werk bleibt ihnen verborgen. Statt Dank erhalten sie nur Ruhm.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/348/#comment-3036</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die welthistorischen Individuen sind als Subjektivitäten &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbar&lt;/a&gt; identisch mit der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantiellen&lt;/a&gt; Tat — und weil sie mit ihr identisch sind, ist sie ihnen nicht Gegenstand und nicht Zweck.&lt;/em&gt;

Der Paragraph wendet § 344 auf die handelnden Personen an und begründet ihre Blindheit gerade aus ihrer Nähe zur Sache: Sie sind die lebendige Ausführung der Tat des Weltgeistes, und eben deshalb steht diese Tat ihnen nicht gegenüber, wie ein Zweck einem Handelnden gegenübersteht. Unmittelbar identisch heißt: nicht durch Wissen von ihr getrennt und darum auch nicht in der Lage, sie zu wissen. Daraus folgt, was ihnen zufällt: nicht die Ehre der Sache selbst, die keinem Einzelnen gehört, sondern — als bloß formelle, das heißt nur ausführende Subjektivität — der Ruhm in der Meinung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die welthistorischen Individuen sind als Subjektivitäten <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbar</a> identisch mit der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantiellen</a> Tat — und weil sie mit ihr identisch sind, ist sie ihnen nicht Gegenstand und nicht Zweck.</em></p>
<p>Der Paragraph wendet § 344 auf die handelnden Personen an und begründet ihre Blindheit gerade aus ihrer Nähe zur Sache: Sie sind die lebendige Ausführung der Tat des Weltgeistes, und eben deshalb steht diese Tat ihnen nicht gegenüber, wie ein Zweck einem Handelnden gegenübersteht. Unmittelbar identisch heißt: nicht durch Wissen von ihr getrennt und darum auch nicht in der Lage, sie zu wissen. Daraus folgt, was ihnen zufällt: nicht die Ehre der Sache selbst, die keinem Einzelnen gehört, sondern — als bloß formelle, das heißt nur ausführende Subjektivität — der Ruhm in der Meinung.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/348/#comment-2633</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 551:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 551.&lt;/strong&gt; Indem solches Geschäft der Wirklichkeit als Handlung und damit als ein Werk &lt;em&gt;Einzelner&lt;/em&gt; erscheint, so sind diese in Rücksicht auf den substantiellen Inhalt ihrer Arbeit &lt;em&gt;Werkzeuge,&lt;/em&gt; und ihre Subjektivität, die ihr Eigentümliches ist; ist die leere Form der Tätigkeit. Was sie daher durch den individuellen Anteil, den sie an dem substantiellen, von ihnen unabhängig bereiteten und bestimmten Geschäfte genommen, für sich erlangt haben, ist eine formelle Allgemeinheit subjektiver Vorstellung, - der &lt;em&gt;Ruhm,&lt;/em&gt; der ihre Belohnung ist.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 551:</em></p>
<p><strong>§ 551.</strong> Indem solches Geschäft der Wirklichkeit als Handlung und damit als ein Werk <em>Einzelner</em> erscheint, so sind diese in Rücksicht auf den substantiellen Inhalt ihrer Arbeit <em>Werkzeuge,</em> und ihre Subjektivität, die ihr Eigentümliches ist; ist die leere Form der Tätigkeit. Was sie daher durch den individuellen Anteil, den sie an dem substantiellen, von ihnen unabhängig bereiteten und bestimmten Geschäfte genommen, für sich erlangt haben, ist eine formelle Allgemeinheit subjektiver Vorstellung, &#8211; der <em>Ruhm,</em> der ihre Belohnung ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/348/#comment-2631</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=206#comment-2631</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 551:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 551.&lt;/strong&gt; Indem solches Geschäft der Wirklichkeit als Handlung und damit als ein Werk Einzelner erscheint, so sind diese in Rücksicht auf den substantiellen Inhalt ihrer Arbeit Werkzeuge, und ihre Subjectivität, die ihr Eigenthümliches ist, ist die leere Form der Thätigkeit. Was sie daher durch den individuellen Antheil, den sie an dem substantiellen von ihnen unabhängig bereiteten und bestimmten Geschäfte genommen, für sich erlangt haben, ist eine formelle Allgemeinheit subjectiver Vorstellung, – der Ruhm, der ihre Belohnung ist.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 551:</em></p>
<p><strong>§ 551.</strong> Indem solches Geschäft der Wirklichkeit als Handlung und damit als ein Werk Einzelner erscheint, so sind diese in Rücksicht auf den substantiellen Inhalt ihrer Arbeit Werkzeuge, und ihre Subjectivität, die ihr Eigenthümliches ist, ist die leere Form der Thätigkeit. Was sie daher durch den individuellen Antheil, den sie an dem substantiellen von ihnen unabhängig bereiteten und bestimmten Geschäfte genommen, für sich erlangt haben, ist eine formelle Allgemeinheit subjectiver Vorstellung, – der Ruhm, der ihre Belohnung ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/348/#comment-2629</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=206#comment-2629</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 451:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 451.&lt;/strong&gt; Indem aber ein solches Geschäft als Handlung, Beschluß ist und damit als ein Werk Einzelner erscheint, so sind diese in Rücksicht auf das Substantielle ihrer Arbeit Werkzeuge, und ihre Subjectivität ist die leere Form der Thätigkeit. Was sie daher durch den individuellen Antheil, den sie an dem substantiellen Geschäfte, genommen, für sich erlangt haben, ist der &lt;em&gt;Ruhm&lt;/em&gt;, der ihre Belohnung ist.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 451:</em></p>
<p><strong>§ 451.</strong> Indem aber ein solches Geschäft als Handlung, Beschluß ist und damit als ein Werk Einzelner erscheint, so sind diese in Rücksicht auf das Substantielle ihrer Arbeit Werkzeuge, und ihre Subjectivität ist die leere Form der Thätigkeit. Was sie daher durch den individuellen Antheil, den sie an dem substantiellen Geschäfte, genommen, für sich erlangt haben, ist der <em>Ruhm</em>, der ihre Belohnung ist.</p>
]]></content:encoded>
		
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