<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 352	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/352/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/352/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2026 09:43:06 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/352/#comment-3419</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:59:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=194#comment-3419</guid>

					<description><![CDATA[§ 352: Vier Reiche

Die Geister der Völker haben ihre Wahrheit im Weltgeist. Sie stehen um seinen Thron. Sie verwirklichen ihn, sie bezeugen und schmücken seine Herrlichkeit.

Was tut der Weltgeist?

Er will sich ganz erkennen. Er will sich von der bloßen Natur befreien und zu sich selbst kommen. Auf diesem Weg der Befreiung gibt es vier Stufen. Das sind die vier welthistorischen Reiche.

Zusammenfassung: Die Völker sind Stufen und Werkzeuge des Weltgeistes. Auf seinem Weg zur Selbsterkenntnis und Freiheit gibt es vier welthistorische Reiche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 352: Vier Reiche</p>
<p>Die Geister der Völker haben ihre Wahrheit im Weltgeist. Sie stehen um seinen Thron. Sie verwirklichen ihn, sie bezeugen und schmücken seine Herrlichkeit.</p>
<p>Was tut der Weltgeist?</p>
<p>Er will sich ganz erkennen. Er will sich von der bloßen Natur befreien und zu sich selbst kommen. Auf diesem Weg der Befreiung gibt es vier Stufen. Das sind die vier welthistorischen Reiche.</p>
<p>Zusammenfassung: Die Völker sind Stufen und Werkzeuge des Weltgeistes. Auf seinem Weg zur Selbsterkenntnis und Freiheit gibt es vier welthistorische Reiche.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/352/#comment-3040</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=194#comment-3040</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Die Völkergeister als &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;konkrete&lt;/a&gt; Ideen haben ihre Wahrheit in der konkreten &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Idee&lt;/a&gt; als absoluter &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; — und weil der Geist die Bewegung ist, sein Bewusstsein von der natürlichen &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Unmittelbarkeit&lt;/a&gt; zu befreien, sind die Prinzipien seiner Gestaltungen viere.&lt;/em&gt;

Der Paragraph leitet die Einteilung der Weltgeschichte ab, statt sie vorauszusetzen, und tut das über den &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; der Wahrheit im Hegelschen Sinn: Die Wahrheit von etwas ist nicht ein richtiger Satz darüber, sondern dasjenige, worin es seine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; erfüllt hat — hier also das Allgemeine, in dem die einzelnen Volksgeister ihre Stelle haben. Die Zahl der Stufen ergibt sich aus dem, was zu leisten ist: Der Geist beginnt in natürlicher Unmittelbarkeit, das heißt in einem Zustand, in dem er sich noch nicht von dem unterscheidet, was er vorfindet, und hat zu sich selbst zu kommen. Dieser Weg zerfällt in die vier Schritte, die § 353 einzeln bestimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Völkergeister als <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Konkret heißt bei Hegel: zusammengewachsen, reich an Bestimmungen — und damit das Wahre. Abstrakt ist das Arme." rel="ugc">konkrete</a> Ideen haben ihre Wahrheit in der konkreten <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Die Idee ist der Begriff zusammen mit seiner Verwirklichung — der Gegenstand des ganzen Buches." rel="ugc">Idee</a> als absoluter <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> — und weil der Geist die Bewegung ist, sein Bewusstsein von der natürlichen <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">Unmittelbarkeit</a> zu befreien, sind die Prinzipien seiner Gestaltungen viere.</em></p>
<p>Der Paragraph leitet die Einteilung der Weltgeschichte ab, statt sie vorauszusetzen, und tut das über den <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> der Wahrheit im Hegelschen Sinn: Die Wahrheit von etwas ist nicht ein richtiger Satz darüber, sondern dasjenige, worin es seine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> erfüllt hat — hier also das Allgemeine, in dem die einzelnen Volksgeister ihre Stelle haben. Die Zahl der Stufen ergibt sich aus dem, was zu leisten ist: Der Geist beginnt in natürlicher Unmittelbarkeit, das heißt in einem Zustand, in dem er sich noch nicht von dem unterscheidet, was er vorfindet, und hat zu sich selbst zu kommen. Dieser Weg zerfällt in die vier Schritte, die § 353 einzeln bestimmt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
