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	Kommentare zu: 356	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/356/#comment-3423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:59:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 356: Das griechische Reich

Auch hier gibt es noch die Einheit von Göttlichem und Menschlichem. Doch sie ist in dunkle Erinnerung, in Mysterien und Bilder der Überlieferung zurückgetreten.

Was ist neu?

Der Geist tritt ins helle Licht des Wissens. Er wird zu Schönheit und zu freier, heiterer Sittlichkeit. Der Einzelne entfaltet sich als Person. Doch er ist noch nicht in sich verschlossen. Er bleibt im schönen Ganzen gehalten.

Die Grenzen:

Das Ganze zerfällt in viele einzelne Städte und Völker. Die letzte Entscheidung liegt noch nicht im Menschen selbst. Man holt sie von einer höheren Macht, etwa aus dem Orakel. Und die Arbeit für die Bedürfnisse ist aus der Freiheit ausgeschlossen. Sie fällt den Sklaven zu.

Zusammenfassung: Im griechischen Reich wird der Geist zu Schönheit und heiterer Sittlichkeit. Doch die letzte Entscheidung liegt noch außerhalb des Menschen. Und die Arbeit bleibt Sache der Sklaven.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 356: Das griechische Reich</p>
<p>Auch hier gibt es noch die Einheit von Göttlichem und Menschlichem. Doch sie ist in dunkle Erinnerung, in Mysterien und Bilder der Überlieferung zurückgetreten.</p>
<p>Was ist neu?</p>
<p>Der Geist tritt ins helle Licht des Wissens. Er wird zu Schönheit und zu freier, heiterer Sittlichkeit. Der Einzelne entfaltet sich als Person. Doch er ist noch nicht in sich verschlossen. Er bleibt im schönen Ganzen gehalten.</p>
<p>Die Grenzen:</p>
<p>Das Ganze zerfällt in viele einzelne Städte und Völker. Die letzte Entscheidung liegt noch nicht im Menschen selbst. Man holt sie von einer höheren Macht, etwa aus dem Orakel. Und die Arbeit für die Bedürfnisse ist aus der Freiheit ausgeschlossen. Sie fällt den Sklaven zu.</p>
<p>Zusammenfassung: Im griechischen Reich wird der Geist zu Schönheit und heiterer Sittlichkeit. Doch die letzte Entscheidung liegt noch außerhalb des Menschen. Und die Arbeit bleibt Sache der Sklaven.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/356/#comment-3044</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Das zweite Prinzip — die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz&quot; title=&quot;Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;substantielle&lt;/a&gt; Einheit tritt aus dem sich unterscheidenden Geiste zur individuellen Geistigkeit heraus, als schöne Sittlichkeit, deren Persönlichkeit noch in idealer Einheit gehalten und darum noch nicht in sich befangen ist.&lt;/em&gt;

Der Zug, den Hegel dem zweiten Prinzip zuschreibt, ist das Heraustreten des Unterschieds aus der Einheit: Die Substanz des ersten Reiches ist nicht verschwunden, aber sie ist zur bloßen Grundlage zurückgedrängt, und vor sie tritt die Individualität ins Wissen. Dass diese Individualität in idealer Einheit gehalten ist, heißt: Sie hat sich noch nicht selbständig gegen das Ganze &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;gesetzt&lt;/a&gt;, sondern lebt in ihm — das ist Hegels &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; des Schönen, angewandt auf die Sittlichkeit. An drei Punkten macht Hegel geltend, dass dieses Prinzip unvollständig bleibt: Das Ganze zerfällt in einen Kreis &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;besonderer&lt;/a&gt; Volksgeister, die letzte Willensentschließung ist noch nicht in die Subjektivität des &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; seienden Selbstbewusstseins gelegt, sondern in eine Macht außerhalb seiner, und die dem Bedürfnis angehörige Besonderheit ist nicht in die Freiheit aufgenommen, sondern an einen Sklavenstand ausgeschlossen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das zweite Prinzip — die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-substanz" title="Substanz ist das Tragende, das nicht neben seinen Bestimmungen steht, sondern nur in ihnen ist." rel="ugc">substantielle</a> Einheit tritt aus dem sich unterscheidenden Geiste zur individuellen Geistigkeit heraus, als schöne Sittlichkeit, deren Persönlichkeit noch in idealer Einheit gehalten und darum noch nicht in sich befangen ist.</em></p>
<p>Der Zug, den Hegel dem zweiten Prinzip zuschreibt, ist das Heraustreten des Unterschieds aus der Einheit: Die Substanz des ersten Reiches ist nicht verschwunden, aber sie ist zur bloßen Grundlage zurückgedrängt, und vor sie tritt die Individualität ins Wissen. Dass diese Individualität in idealer Einheit gehalten ist, heißt: Sie hat sich noch nicht selbständig gegen das Ganze <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">gesetzt</a>, sondern lebt in ihm — das ist Hegels <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> des Schönen, angewandt auf die Sittlichkeit. An drei Punkten macht Hegel geltend, dass dieses Prinzip unvollständig bleibt: Das Ganze zerfällt in einen Kreis <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">besonderer</a> Volksgeister, die letzte Willensentschließung ist noch nicht in die Subjektivität des <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> seienden Selbstbewusstseins gelegt, sondern in eine Macht außerhalb seiner, und die dem Bedürfnis angehörige Besonderheit ist nicht in die Freiheit aufgenommen, sondern an einen Sklavenstand ausgeschlossen.</p>
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