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	Kommentare zu: 358	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/358/#comment-3425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:59:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 358: Das germanische Reich

Aus dem Verlust seiner selbst und seiner Welt erwächst ein unendlicher Schmerz. Für diesen Schmerz stand das Volk Israel bereit.

Was geschieht dann?

Der Geist ist ganz in sich zurückgedrängt. An diesem äußersten Punkt findet er in seinem Inneren etwas unendlich Positives. Das Prinzip der Einheit von göttlicher und menschlicher Natur. Die Versöhnung. Wahrheit und Freiheit erscheinen nun im eigenen Bewusstsein.

Wer soll das verwirklichen?

Diese Aufgabe fällt den germanischen Völkern des Nordens zu.

Zusammenfassung: Aus dem Schmerz über den Verlust der alten Welt findet der Geist die Versöhnung von Göttlichem und Menschlichem. Diese zu verwirklichen, ist den germanischen Völkern aufgetragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 358: Das germanische Reich</p>
<p>Aus dem Verlust seiner selbst und seiner Welt erwächst ein unendlicher Schmerz. Für diesen Schmerz stand das Volk Israel bereit.</p>
<p>Was geschieht dann?</p>
<p>Der Geist ist ganz in sich zurückgedrängt. An diesem äußersten Punkt findet er in seinem Inneren etwas unendlich Positives. Das Prinzip der Einheit von göttlicher und menschlicher Natur. Die Versöhnung. Wahrheit und Freiheit erscheinen nun im eigenen Bewusstsein.</p>
<p>Wer soll das verwirklichen?</p>
<p>Diese Aufgabe fällt den germanischen Völkern des Nordens zu.</p>
<p>Zusammenfassung: Aus dem Schmerz über den Verlust der alten Welt findet der Geist die Versöhnung von Göttlichem und Menschlichem. Diese zu verwirklichen, ist den germanischen Völkern aufgetragen.</p>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/358/#comment-3046</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:36:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Umschlag der absoluten &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet&quot; title=&quot;Negativität ist bei Hegel kein Mangel, sondern das Bewegende: die Fähigkeit, sich von jedem Inhalt zu lösen, und eben darin, sich auf einen festzulegen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Negativität&lt;/a&gt; in &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unendliche&lt;/a&gt; Positivität — im Wendepunkt des Verlustes seiner selbst erfasst der in sich zurückgedrängte Geist das Prinzip der Einheit göttlicher und menschlicher Natur.&lt;/em&gt;

Hier steht der spekulative Kern des ganzen Schlussteils: Der äußerste Verlust ist nicht das Ende, sondern schlägt in sein Gegenteil um. Absolute Negativität heißt, dass dem Geist alles genommen ist, woran er sich hielt — seine Welt und er selbst; weil aber nichts Äußeres mehr bleibt, an dem er sich hätte, wird er auf sein Inneres zurückgeworfen und findet gerade dort den Gehalt, den er außen verlor. Wendepunkt nennt Hegel diesen Punkt &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;an und für sich&lt;/a&gt;, weil das Umschlagen nicht von außen hinzukommt, sondern in der vollendeten Negation selbst liegt. Was so gefunden wird, ist die Einheit des Göttlichen und Menschlichen: Die Wahrheit steht dem Selbstbewusstsein nicht mehr gegenüber, sondern ist in ihm erschienen — darum Versöhnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Umschlag der absoluten <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-negativitaet" title="Negativität ist bei Hegel kein Mangel, sondern das Bewegende: die Fähigkeit, sich von jedem Inhalt zu lösen, und eben darin, sich auf einen festzulegen." rel="ugc">Negativität</a> in <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">unendliche</a> Positivität — im Wendepunkt des Verlustes seiner selbst erfasst der in sich zurückgedrängte Geist das Prinzip der Einheit göttlicher und menschlicher Natur.</em></p>
<p>Hier steht der spekulative Kern des ganzen Schlussteils: Der äußerste Verlust ist nicht das Ende, sondern schlägt in sein Gegenteil um. Absolute Negativität heißt, dass dem Geist alles genommen ist, woran er sich hielt — seine Welt und er selbst; weil aber nichts Äußeres mehr bleibt, an dem er sich hätte, wird er auf sein Inneres zurückgeworfen und findet gerade dort den Gehalt, den er außen verlor. Wendepunkt nennt Hegel diesen Punkt <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="An und für sich heißt: der Möglichkeit nach da, gewußt und verwirklicht — Hegels Wort für vollendete Wirklichkeit." rel="ugc">an und für sich</a>, weil das Umschlagen nicht von außen hinzukommt, sondern in der vollendeten Negation selbst liegt. Was so gefunden wird, ist die Einheit des Göttlichen und Menschlichen: Die Wahrheit steht dem Selbstbewusstsein nicht mehr gegenüber, sondern ist in ihm erschienen — darum Versöhnung.</p>
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		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/358/#comment-2636</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 452:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 452.&lt;/strong&gt; Die geistige Substanz, welche ihren Inhalt, so wie ihre einzelne Wirklichkeit oder ihr Selbstbewußtseyn von seiner Beschränktheit in der Furcht des Todes befreyt, hat dasselbe zur Unendlichkeit erhoben, und ist sich darin als allgemeiner Geist Gegenstand, welchen das Selbstbewußtseyn als seine Substanz weiß, damit von der Furcht ebenso befreyt, und die ihrem Begriffe gemäße Wirklichkeit ist.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 452:</em></p>
<p><strong>§ 452.</strong> Die geistige Substanz, welche ihren Inhalt, so wie ihre einzelne Wirklichkeit oder ihr Selbstbewußtseyn von seiner Beschränktheit in der Furcht des Todes befreyt, hat dasselbe zur Unendlichkeit erhoben, und ist sich darin als allgemeiner Geist Gegenstand, welchen das Selbstbewußtseyn als seine Substanz weiß, damit von der Furcht ebenso befreyt, und die ihrem Begriffe gemäße Wirklichkeit ist.</p>
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