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	Kommentare zu: 47	</title>
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		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/47/#comment-3062</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 17:04:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[§ 47: Mein Körper

Als Person bin ich ein Einzelner. Das heißt zuerst: Ich lebe in diesem Körper. Er ist mein erstes Dasein in der Welt. Alles Weitere, was ich tue und habe, setzt ihn voraus.

Und doch ist der Körper nicht einfach ich.

Als Person habe ich meinen Körper und mein Leben. Ich habe sie so, wie ich andere Dinge habe: weil ich es will. Mein Wille muss in meinen Körper erst einziehen.

Ein Unterschied zum Tier:

Das Tier ist in seinem Körper einfach zu Hause. Es hat sich, aber es hat kein Recht an sich. Denn es will sein Leben nicht. Es lebt einfach.

Der Mensch dagegen kann sich zu seinem Leben verhalten. Das Tier kann sich nicht selbst verletzen oder töten. Der Mensch kann es. Darin zeigt sich eine erschreckende Freiheit. Ob er sein Leben wegwerfen darf, ist eine ganz andere Frage. Dazu später mehr.

Zusammenfassung: Ich lebe in einem Körper, aber als Person habe ich ihn. Er ist mein, weil ich ihn will. Darin unterscheidet sich der Mensch vom Tier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 47: Mein Körper</p>
<p>Als Person bin ich ein Einzelner. Das heißt zuerst: Ich lebe in diesem Körper. Er ist mein erstes Dasein in der Welt. Alles Weitere, was ich tue und habe, setzt ihn voraus.</p>
<p>Und doch ist der Körper nicht einfach ich.</p>
<p>Als Person habe ich meinen Körper und mein Leben. Ich habe sie so, wie ich andere Dinge habe: weil ich es will. Mein Wille muss in meinen Körper erst einziehen.</p>
<p>Ein Unterschied zum Tier:</p>
<p>Das Tier ist in seinem Körper einfach zu Hause. Es hat sich, aber es hat kein Recht an sich. Denn es will sein Leben nicht. Es lebt einfach.</p>
<p>Der Mensch dagegen kann sich zu seinem Leben verhalten. Das Tier kann sich nicht selbst verletzen oder töten. Der Mensch kann es. Darin zeigt sich eine erschreckende Freiheit. Ob er sein Leben wegwerfen darf, ist eine ganz andere Frage. Dazu später mehr.</p>
<p>Zusammenfassung: Ich lebe in einem Körper, aber als Person habe ich ihn. Er ist mein, weil ich ihn will. Darin unterscheidet sich der Mensch vom Tier.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/47/#comment-2735</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:06:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Anwendung der Unterscheidung von &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbarem&lt;/a&gt; und gewolltem &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein&quot; title=&quot;Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Dasein&lt;/a&gt; auf den eigenen Leib — der Körper ist mein &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeines&lt;/a&gt; äußeres Dasein und ist doch nur mein, insofern es mein Wille ist.&lt;/em&gt;

Hegel wendet die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung&quot; title=&quot;Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmung&lt;/a&gt; der Sache auf den Punkt an, an dem sie am wenigsten selbstverständlich ist. Als Person bin ich unmittelbar einzeln, und das heißt zunächst: ich bin lebendig in diesem organischen Körper, der mein noch ungeteiltes äußeres Dasein und die reale Möglichkeit alles weiter bestimmten Daseins ist. Zugleich aber gilt für ihn, was für andere Sachen gilt: Ich habe Leben und Körper nur, insofern es mein Wille ist. Die Anmerkung macht die Probe: Das Tier kann sich nicht verstümmeln oder umbringen, der Mensch kann es — daran zeigt sich, dass der Leib dem Willen nicht schlicht gleich, sondern ihm zugehörig ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anwendung der Unterscheidung von <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbarem</a> und gewolltem <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-dasein" title="Dasein ist bestimmtes Sein — Sein, das eine Grenze und damit eine Gestalt in der Welt hat." rel="ugc">Dasein</a> auf den eigenen Leib — der Körper ist mein <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeines</a> äußeres Dasein und ist doch nur mein, insofern es mein Wille ist.</em></p>
<p>Hegel wendet die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmung" title="Bestimmung ist die Bestimmtheit als das Eigene eines Dinges: was es an sich ist und an ihm sein soll." rel="ugc">Bestimmung</a> der Sache auf den Punkt an, an dem sie am wenigsten selbstverständlich ist. Als Person bin ich unmittelbar einzeln, und das heißt zunächst: ich bin lebendig in diesem organischen Körper, der mein noch ungeteiltes äußeres Dasein und die reale Möglichkeit alles weiter bestimmten Daseins ist. Zugleich aber gilt für ihn, was für andere Sachen gilt: Ich habe Leben und Körper nur, insofern es mein Wille ist. Die Anmerkung macht die Probe: Das Tier kann sich nicht verstümmeln oder umbringen, der Mensch kann es — daran zeigt sich, dass der Leib dem Willen nicht schlicht gleich, sondern ihm zugehörig ist.</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/47/#comment-1535</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:09:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Tiere haben sich zwar im Besitz: ihre Seele ist im Besitz ihres Körpers; aber sie haben kein Recht auf ihr Leben, weil sie es nicht wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tiere haben sich zwar im Besitz: ihre Seele ist im Besitz ihres Körpers; aber sie haben kein Recht auf ihr Leben, weil sie es nicht wollen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/47/#comment-1712</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 1822 08:10:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Privateigentum als &lt;em&gt;dieser&lt;/em&gt; - und eben als dieser bin ich in natürlichem Leben. 
a) &lt;em&gt;mein Körper&lt;/em&gt;
α) in Beziehung auf mich &lt;em&gt;- ich finde mich im&lt;/em&gt; Besitze
So auch nach Bedürfnissen &lt;em&gt;bemächtige&lt;/em&gt; ich mich äußerer Dinge -
Tiere haben kein Recht auf ihren Körper]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Privateigentum als <em>dieser</em> &#8211; und eben als dieser bin ich in natürlichem Leben.<br />
a) <em>mein Körper</em><br />
α) in Beziehung auf mich <em>&#8211; ich finde mich im</em> Besitze<br />
So auch nach Bedürfnissen <em>bemächtige</em> ich mich äußerer Dinge &#8211;<br />
Tiere haben kein Recht auf ihren Körper</p>
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