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	Kommentare zu: 5	</title>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/5/#comment-2693</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:00:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Erstes &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Moment&lt;/a&gt; des Willens — reine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Unbestimmtheit&lt;/a&gt;, reine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion&quot; title=&quot;Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Reflexion&lt;/a&gt; des Ich in sich, absolute &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt&quot; title=&quot;Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Abstraktion&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt;

Die Zerlegung des Willens in seine Momente beginnt mit dem einfachsten: mit der Fähigkeit, von jedem Inhalt wegzusehen. Was immer den Willen erfüllt — Bedürfnis, Trieb, Vorgefundenes —, er kann sich davon lösen; genau dieses Sichlösen meint „Reflexion in sich“, nicht ein Nachdenken über sich, sondern eine Rückkehr aus allem Bestimmten zu sich. Weil dabei nichts übrigbleibt als das leere Ich, heißt dieses Moment Allgemeinheit im Sinne der Abstraktion, und seine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich&quot; title=&quot;Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Unendlichkeit&lt;/a&gt; ist die einer Grenze, die nirgends auftritt, weil nichts da ist, was begrenzt würde. Hegel hält zugleich fest, dass dieses Moment &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; genommen einseitig ist, und zeigt in der Anmerkung, wohin es führt, wenn man es für die ganze Freiheit nimmt: zu einem Wollen, das sich nur im Zerstören spürt, weil jede Ordnung schon eine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderung&lt;/a&gt; wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Erstes <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Moment</a> des Willens — reine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">Unbestimmtheit</a>, reine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion" title="Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann." rel="ugc">Reflexion</a> des Ich in sich, absolute <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-abstrakt" title="Abstrakt heißt bei Hegel nicht schwer verständlich, sondern arm: aus dem Zusammenhang herausgerissen, einseitig." rel="ugc">Abstraktion</a> oder <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a>.</em></p>
<p>Die Zerlegung des Willens in seine Momente beginnt mit dem einfachsten: mit der Fähigkeit, von jedem Inhalt wegzusehen. Was immer den Willen erfüllt — Bedürfnis, Trieb, Vorgefundenes —, er kann sich davon lösen; genau dieses Sichlösen meint „Reflexion in sich“, nicht ein Nachdenken über sich, sondern eine Rückkehr aus allem Bestimmten zu sich. Weil dabei nichts übrigbleibt als das leere Ich, heißt dieses Moment Allgemeinheit im Sinne der Abstraktion, und seine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unendlich" title="Wahrhaft unendlich ist, was in seinem Anderen bei sich selbst ist — nicht das, was immer so weitergeht." rel="ugc">Unendlichkeit</a> ist die einer Grenze, die nirgends auftritt, weil nichts da ist, was begrenzt würde. Hegel hält zugleich fest, dass dieses Moment <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> genommen einseitig ist, und zeigt in der Anmerkung, wohin es führt, wenn man es für die ganze Freiheit nimmt: zu einem Wollen, das sich nur im Zerstören spürt, weil jede Ordnung schon eine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderung</a> wäre.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/5/#comment-1860</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 16:37:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=100#comment-1860</guid>

					<description><![CDATA[§ 5: Der erste Schritt des Willens (Nein sagen können)

Der Wille hat drei Seiten. Hier sehen wir uns die erste an. Sie heißt: reine Unbestimmtheit.

Was heißt das? Ich kann mich von allem lösen.

Ich kann meinen Hunger übergehen.

Ich kann vergessen, wo ich bin und wer ich bin.

Ich kann mich in mein bloßes Denken zurückziehen.

Dann begrenzt mich nichts mehr. Ich bin nur noch „Ich“. Das ist die reine Abstraktion.

Erklärung: Manche meinen, Denken und Wollen seien zweierlei. Manche halten das Denken sogar für schädlich, besonders für den guten Willen. Wer so redet, weiß nichts vom Willen. Denn nur weil ich denken kann, kann ich mich von meinen Trieben lösen. Wollen ist Denken.

Die Gefahr: Wer glaubt, dieses Loslösen sei schon die ganze Freiheit, hat die negative Freiheit vor sich. Wir nennen sie auch die Freiheit des Verstandes. Sie ist gefährlich, weil sie leer ist.

Bleibt sie bloße Betrachtung, wird sie in der Religion zum Fanatismus. In Indien ziehen sich Menschen ganz in die reine Betrachtung zurück. Sie wollen von der Welt nichts mehr. Am Ende wollen sie überhaupt nichts mehr sein.

Wendet sie sich der Wirklichkeit zu, wird sie zum Fanatismus der Zertrümmerung. Jede Ordnung, jede Einrichtung, jede Gruppe ist eine Bestimmung, also eine Schranke. Diese Freiheit räumt sie weg. Und wer einer Ordnung verdächtig ist, den räumt man mit weg.

Und hier ist der schärfste Punkt. Sie meint, sie wolle etwas Gutes, etwa die allgemeine Gleichheit. Aber sie kann es gar nicht wollen. Denn sobald dieser Zustand wirklich wird, bringt er wieder eine Ordnung mit sich, wieder Einrichtungen, wieder Unterschiede. Nur im Zerstören spürt dieser Wille, dass es ihn gibt. Darum bleibt von allem, was er will, nur die Furie des Zerstörens.

Zusammenfassung: Nein sagen zu können ist der Anfang der Freiheit. Wer aber nur Nein sagt, zerstört die Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 5: Der erste Schritt des Willens (Nein sagen können)</p>
<p>Der Wille hat drei Seiten. Hier sehen wir uns die erste an. Sie heißt: reine Unbestimmtheit.</p>
<p>Was heißt das? Ich kann mich von allem lösen.</p>
<p>Ich kann meinen Hunger übergehen.</p>
<p>Ich kann vergessen, wo ich bin und wer ich bin.</p>
<p>Ich kann mich in mein bloßes Denken zurückziehen.</p>
<p>Dann begrenzt mich nichts mehr. Ich bin nur noch „Ich“. Das ist die reine Abstraktion.</p>
<p>Erklärung: Manche meinen, Denken und Wollen seien zweierlei. Manche halten das Denken sogar für schädlich, besonders für den guten Willen. Wer so redet, weiß nichts vom Willen. Denn nur weil ich denken kann, kann ich mich von meinen Trieben lösen. Wollen ist Denken.</p>
<p>Die Gefahr: Wer glaubt, dieses Loslösen sei schon die ganze Freiheit, hat die negative Freiheit vor sich. Wir nennen sie auch die Freiheit des Verstandes. Sie ist gefährlich, weil sie leer ist.</p>
<p>Bleibt sie bloße Betrachtung, wird sie in der Religion zum Fanatismus. In Indien ziehen sich Menschen ganz in die reine Betrachtung zurück. Sie wollen von der Welt nichts mehr. Am Ende wollen sie überhaupt nichts mehr sein.</p>
<p>Wendet sie sich der Wirklichkeit zu, wird sie zum Fanatismus der Zertrümmerung. Jede Ordnung, jede Einrichtung, jede Gruppe ist eine Bestimmung, also eine Schranke. Diese Freiheit räumt sie weg. Und wer einer Ordnung verdächtig ist, den räumt man mit weg.</p>
<p>Und hier ist der schärfste Punkt. Sie meint, sie wolle etwas Gutes, etwa die allgemeine Gleichheit. Aber sie kann es gar nicht wollen. Denn sobald dieser Zustand wirklich wird, bringt er wieder eine Ordnung mit sich, wieder Einrichtungen, wieder Unterschiede. Nur im Zerstören spürt dieser Wille, dass es ihn gibt. Darum bleibt von allem, was er will, nur die Furie des Zerstörens.</p>
<p>Zusammenfassung: Nein sagen zu können ist der Anfang der Freiheit. Wer aber nur Nein sagt, zerstört die Welt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/5/#comment-42</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 12:09:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=100#comment-42</guid>

					<description><![CDATA[In diesem Elemente des Willens liegt, daß ich mich von allem losmachen, alle Zwecke aufgeben, von allem abstrahieren kann. Der Mensch allein kann alles fallen lassen, auch sein Leben: er kann einen Selbstmord begehen; das Tier kann dieses nicht; es bleibt immer nur negativ; in einer ihm fremden Bestimmung, an die es sich nur gewöhnt. Der Mensch ist das reine Denken seiner selbst, und nur denkend ist der Mensch diese Kraft, sich Allgemeinheit zu geben, das heißt alle Besonderheit, alle Bestimmtheit zu verlöschen. Diese negative Freiheit oder diese Freiheit des Verstandes ist einseitig, aber dies Einseitige enthält immer eine wesentliche Bestimmung in sich: es ist daher nicht wegzuwerfen, aber der Mangel des Verstandes ist, daß er eine einseitige Bestimmung zur einzigen und höchsten erhebt. Geschichtlich kommt diese Form der Freiheit häufig vor. Bei den Indern z. B. wird es für das Höchste gehalten, bloß in dem Wissen seiner einfachen Identität mit sich zu verharren, in diesem leeren Raum seiner Innerlichkeit zu verbleiben, wie das farblose Licht in der reinen Anschauung, und jeder Tätigkeit des Lebens, jedem Zweck, jeder Vorstellung zu entsagen. Auf diese Weise wird der Mensch zu &lt;em&gt;Brahman&lt;/em&gt;: es ist kein Unterschied des endlichen Menschen und des Brahman mehr; jede Differenz ist vielmehr in dieser Allgemeinheit verschwunden. Konkreter erscheint diese Form im tätigen Fanatismus des politischen wie des religiösen Lebens. Dahin gehört z. B. die Schreckenszeit der Französischen Revolution, in welcher aller Unterschied der Talente, der Autorität aufgehoben werden sollte. Diese Zeit war eine Erzitterung, ein Erbeben, eine Unverträglichkeit gegen jedes Besondere; denn der Fanatismus will ein Abstraktes, keine Gliederung: wo sich Unterschiede hervortun, findet er dieses seiner Unbestimmtheit zuwider und hebt sie auf. Deswegen hat auch das Volk in der Revolution die Institutionen, die es selbst gemacht hatte, wieder zerstört, weil jede Institution dem abstrakten Selbstbewußtsein der Gleichheit zuwider ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Elemente des Willens liegt, daß ich mich von allem losmachen, alle Zwecke aufgeben, von allem abstrahieren kann. Der Mensch allein kann alles fallen lassen, auch sein Leben: er kann einen Selbstmord begehen; das Tier kann dieses nicht; es bleibt immer nur negativ; in einer ihm fremden Bestimmung, an die es sich nur gewöhnt. Der Mensch ist das reine Denken seiner selbst, und nur denkend ist der Mensch diese Kraft, sich Allgemeinheit zu geben, das heißt alle Besonderheit, alle Bestimmtheit zu verlöschen. Diese negative Freiheit oder diese Freiheit des Verstandes ist einseitig, aber dies Einseitige enthält immer eine wesentliche Bestimmung in sich: es ist daher nicht wegzuwerfen, aber der Mangel des Verstandes ist, daß er eine einseitige Bestimmung zur einzigen und höchsten erhebt. Geschichtlich kommt diese Form der Freiheit häufig vor. Bei den Indern z. B. wird es für das Höchste gehalten, bloß in dem Wissen seiner einfachen Identität mit sich zu verharren, in diesem leeren Raum seiner Innerlichkeit zu verbleiben, wie das farblose Licht in der reinen Anschauung, und jeder Tätigkeit des Lebens, jedem Zweck, jeder Vorstellung zu entsagen. Auf diese Weise wird der Mensch zu <em>Brahman</em>: es ist kein Unterschied des endlichen Menschen und des Brahman mehr; jede Differenz ist vielmehr in dieser Allgemeinheit verschwunden. Konkreter erscheint diese Form im tätigen Fanatismus des politischen wie des religiösen Lebens. Dahin gehört z. B. die Schreckenszeit der Französischen Revolution, in welcher aller Unterschied der Talente, der Autorität aufgehoben werden sollte. Diese Zeit war eine Erzitterung, ein Erbeben, eine Unverträglichkeit gegen jedes Besondere; denn der Fanatismus will ein Abstraktes, keine Gliederung: wo sich Unterschiede hervortun, findet er dieses seiner Unbestimmtheit zuwider und hebt sie auf. Deswegen hat auch das Volk in der Revolution die Institutionen, die es selbst gemacht hatte, wieder zerstört, weil jede Institution dem abstrakten Selbstbewußtsein der Gleichheit zuwider ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/5/#comment-41</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 1822 08:16:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=100#comment-41</guid>

					<description><![CDATA[[zu § 5]
1. Wille überhaupt. 
sich setzen als Allgemeines - Denken Setzen des &lt;em&gt;Allgemeinen&lt;/em&gt; überhaupt, Wollen &lt;em&gt;mich&lt;/em&gt; als Allgemeines - Ich Gegenstand des Denkens - Ich als &lt;em&gt;Seiendes&lt;/em&gt; - Wer sich nicht gedacht hat, ist nicht frei - Wer nicht frei ist, hat sich nicht gedacht, d. i. nicht so, daß dies sich Denken, dies &lt;em&gt;Allgemeine zu sein&lt;/em&gt; - eben sein Sein sei - 

[zu § 5 Anm.]
α) Tier unterläßt dies, jenes aus Furcht, läßt ein anderes in ihm walten - Mensch durch Bestimmung aus sich selbst um eines Zwecks, der der seinige ist - um eines Positiven willen, das er will - Mensch kann sich umbringen -
Tier [hat] negativen Inhalt, - bleibt negativ - eine ihm fremde Bestimmung, an die es sich nur gewöhnt - niedergedrückt ist, untreu seiner Natur - 
Mensch, indem er entsagt - um eines Zwecks [willen] - gibt dies auf, das er haben möchte - aber er bleibt er selbst, ungebeugt -
Kann auch willenlos sein, sich zwingen lassen, davon später, inwiefern Zwang -
β) formelle Betrachtung - nicht um eines Zwecks willen und &lt;em&gt;Inhalts&lt;/em&gt; willen - vom &lt;em&gt;Inhalt&lt;/em&gt; erst später
γ) Freiheit der Leere, die sich fixiert, in diese Abstraktion &lt;em&gt;allein&lt;/em&gt; ihr &lt;em&gt;Sein&lt;/em&gt; setzt - Verstandesfreiheit - ist alles Bestimmte - eine Schranke, Beschränkung. 
Formal. Schwärmen für eine Bestimmtheit. And. &lt;em&gt;Erscheinung - für sich&lt;/em&gt; isoliert - in Anm. erinnert - Bestimmtheit, Erscheinung keine zu bestimmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 5]<br />
1. Wille überhaupt.<br />
sich setzen als Allgemeines &#8211; Denken Setzen des <em>Allgemeinen</em> überhaupt, Wollen <em>mich</em> als Allgemeines &#8211; Ich Gegenstand des Denkens &#8211; Ich als <em>Seiendes</em> &#8211; Wer sich nicht gedacht hat, ist nicht frei &#8211; Wer nicht frei ist, hat sich nicht gedacht, d. i. nicht so, daß dies sich Denken, dies <em>Allgemeine zu sein</em> &#8211; eben sein Sein sei &#8211; </p>
<p>[zu § 5 Anm.]<br />
α) Tier unterläßt dies, jenes aus Furcht, läßt ein anderes in ihm walten &#8211; Mensch durch Bestimmung aus sich selbst um eines Zwecks, der der seinige ist &#8211; um eines Positiven willen, das er will &#8211; Mensch kann sich umbringen &#8211;<br />
Tier [hat] negativen Inhalt, &#8211; bleibt negativ &#8211; eine ihm fremde Bestimmung, an die es sich nur gewöhnt &#8211; niedergedrückt ist, untreu seiner Natur &#8211;<br />
Mensch, indem er entsagt &#8211; um eines Zwecks [willen] &#8211; gibt dies auf, das er haben möchte &#8211; aber er bleibt er selbst, ungebeugt &#8211;<br />
Kann auch willenlos sein, sich zwingen lassen, davon später, inwiefern Zwang &#8211;<br />
β) formelle Betrachtung &#8211; nicht um eines Zwecks willen und <em>Inhalts</em> willen &#8211; vom <em>Inhalt</em> erst später<br />
γ) Freiheit der Leere, die sich fixiert, in diese Abstraktion <em>allein</em> ihr <em>Sein</em> setzt &#8211; Verstandesfreiheit &#8211; ist alles Bestimmte &#8211; eine Schranke, Beschränkung.<br />
Formal. Schwärmen für eine Bestimmtheit. And. <em>Erscheinung &#8211; für sich</em> isoliert &#8211; in Anm. erinnert &#8211; Bestimmtheit, Erscheinung keine zu bestimmen.</p>
]]></content:encoded>
		
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