<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 54	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/54/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/54/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2026 09:42:31 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/54/#comment-3069</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 17:04:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=917#comment-3069</guid>

					<description><![CDATA[§ 54: Wie man etwas in Besitz nimmt

Die Besitznahme hat selbst drei Formen.

Erstens: Ich ergreife die Sache mit der Hand.

Zweitens: Ich forme sie. Ich bearbeite sie, sodass meine Arbeit in ihr steckt.

Drittens: Ich bezeichne sie nur. Ich setze ein Zeichen, das sagt: Das gehört mir.

Die Reihe geht vom Einzelnen zum Allgemeinen. Mit der Hand fasse ich nur, was ich gerade berühre. Mit einem Zeichen dagegen meine ich die ganze Sache. Das Zeichen setzt schon voraus, dass andere es verstehen.

Zusammenfassung: Besitz nehme ich durch Ergreifen, Formen oder Bezeichnen. Von Stufe zu Stufe wird die Besitznahme allgemeiner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 54: Wie man etwas in Besitz nimmt</p>
<p>Die Besitznahme hat selbst drei Formen.</p>
<p>Erstens: Ich ergreife die Sache mit der Hand.</p>
<p>Zweitens: Ich forme sie. Ich bearbeite sie, sodass meine Arbeit in ihr steckt.</p>
<p>Drittens: Ich bezeichne sie nur. Ich setze ein Zeichen, das sagt: Das gehört mir.</p>
<p>Die Reihe geht vom Einzelnen zum Allgemeinen. Mit der Hand fasse ich nur, was ich gerade berühre. Mit einem Zeichen dagegen meine ich die ganze Sache. Das Zeichen setzt schon voraus, dass andere es verstehen.</p>
<p>Zusammenfassung: Besitz nehme ich durch Ergreifen, Formen oder Bezeichnen. Von Stufe zu Stufe wird die Besitznahme allgemeiner.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/54/#comment-2742</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:06:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=917#comment-2742</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Ankündigung der drei Weisen der Besitznahme — körperliche Ergreifung, Formierung, Bezeichnung.&lt;/em&gt;

Der Paragraph vollzieht keinen eigenen logischen Schritt, sondern nennt die drei Weisen, die in §§ 55 ff. der Reihe nach von der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;unmittelbarsten&lt;/a&gt; zur weitesten entwickelt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ankündigung der drei Weisen der Besitznahme — körperliche Ergreifung, Formierung, Bezeichnung.</em></p>
<p>Der Paragraph vollzieht keinen eigenen logischen Schritt, sondern nennt die drei Weisen, die in §§ 55 ff. der Reihe nach von der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Unmittelbar heißt: ohne Voraussetzung, einfach vorgefunden, noch nicht durch anderes hindurch. Bei Hegel kennzeichnet das einen Anfang, der noch nichts weiß." rel="ugc">unmittelbarsten</a> zur weitesten entwickelt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/54/#comment-1540</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 13:11:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=917#comment-1540</guid>

					<description><![CDATA[Diese Weisen der Besitznahme enthalten den Fortgang von der Bestimmung der Einzelnheit zu der der Allgemeinheit. Die körperliche Ergreifung kann nur an der einzelnen Sache stattfinden, dagegen die Bezeichnung die Besitznahme durch die Vorstellung ist. Ich verhalte mich dabei vorstellend und meine, daß die Sache nach ihrer Ganzheit mein sei, nicht bloß der Teil, den ich körperlich in Besitz nehmen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Weisen der Besitznahme enthalten den Fortgang von der Bestimmung der Einzelnheit zu der der Allgemeinheit. Die körperliche Ergreifung kann nur an der einzelnen Sache stattfinden, dagegen die Bezeichnung die Besitznahme durch die Vorstellung ist. Ich verhalte mich dabei vorstellend und meine, daß die Sache nach ihrer Ganzheit mein sei, nicht bloß der Teil, den ich körperlich in Besitz nehmen kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/54/#comment-2313</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=917#comment-2313</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 491:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 491.&lt;/strong&gt; Die Sache ist die &lt;em&gt;Mitte,&lt;/em&gt; durch welche die Extreme, die in dem Wissen ihrer Identität als freier zugleich gegeneinander selbständiger Personen sich zusammenschließen. Mein Wille hat für sie sein &lt;em&gt;bestimmtes erkennbares Dasein&lt;/em&gt; in der Sache durch die unmittelbare körperliche Ergreifung des Besitzes oder durch die Formierung oder auch durch die bloße Bezeichnung derselben.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 491:</em></p>
<p><strong>§ 491.</strong> Die Sache ist die <em>Mitte,</em> durch welche die Extreme, die in dem Wissen ihrer Identität als freier zugleich gegeneinander selbständiger Personen sich zusammenschließen. Mein Wille hat für sie sein <em>bestimmtes erkennbares Dasein</em> in der Sache durch die unmittelbare körperliche Ergreifung des Besitzes oder durch die Formierung oder auch durch die bloße Bezeichnung derselben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/54/#comment-2311</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=917#comment-2311</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 491:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 491.&lt;/strong&gt; Die Sache ist die Mitte, durch welche die Extreme, die in dem Wissen ihrer Identität als freier zugleich selbstständigen Personen sich zusammenschließen. Mein Wille hat für sie sein bestimmtes erkennbares Daseyn in der Sache durch die unmittelbare körperliche Ergreifung des Besitzes oder durch die Formirung oder auch durch die bloße Bezeichnung derselben.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 491:</em></p>
<p><strong>§ 491.</strong> Die Sache ist die Mitte, durch welche die Extreme, die in dem Wissen ihrer Identität als freier zugleich selbstständigen Personen sich zusammenschließen. Mein Wille hat für sie sein bestimmtes erkennbares Daseyn in der Sache durch die unmittelbare körperliche Ergreifung des Besitzes oder durch die Formirung oder auch durch die bloße Bezeichnung derselben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1817)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/54/#comment-2309</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1817)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 1817 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=917#comment-2309</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 406:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 406.&lt;/strong&gt; Die Sache ist die Mitte, durch welche die Extreme der in dem Wissen ihrer Identität mit den andern, zugleich selbstständigen Personen sich zusammenschliessen. Mein Wille hat für sie sein &lt;em&gt;bestimmtes erkennbares Daseyn&lt;/em&gt; darin, durch die unmittelbare körperliche Ergreifung des Besitzes oder durch die Formirung oder auch durch die bloße Bezeichnung der Sache.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1817), § 406:</em></p>
<p><strong>§ 406.</strong> Die Sache ist die Mitte, durch welche die Extreme der in dem Wissen ihrer Identität mit den andern, zugleich selbstständigen Personen sich zusammenschliessen. Mein Wille hat für sie sein <em>bestimmtes erkennbares Daseyn</em> darin, durch die unmittelbare körperliche Ergreifung des Besitzes oder durch die Formirung oder auch durch die bloße Bezeichnung der Sache.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
