<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 60	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/60/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/60/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Sep 2026 16:55:39 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/60/#comment-3075</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 17:04:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=905#comment-3075</guid>

					<description><![CDATA[§ 60: Vom einzelnen Apfel zum ganzen Baum

Wenn ich einen Apfel pflücke, nehme ich nur diesen einen Apfel. Das ist eine einzelne Besitznahme.

Doch oft geht es um mehr. Mein Hunger kehrt jeden Tag wieder. Der Baum trägt jedes Jahr neue Früchte. Ich pflücke also wieder und wieder. Und ich passe auf, dass der Baum dabei nicht leidet. Ich breche keine Äste ab. Ich lasse ihn weiter wachsen.

Was bedeutet das?

Aus dem einzelnen Pflücken wird ein Zeichen. Es sagt: Nicht nur der Apfel ist meiner, sondern der Baum. Vielleicht sogar der Boden, auf dem er steht.

Ebenso beim Fischen: Wer jedes Jahr im selben Teich fischt und die jungen Fische schont, zeigt damit, dass der Teich seiner ist.

Der Mensch denkt voraus. Ein Tier frisst, was es gerade findet. Der Mensch will etwas besitzen, das auch morgen noch da ist. Er sorgt vor.

Zusammenfassung: Wiederholter und schonender Gebrauch wirkt wie ein Zeichen. Er zeigt, dass mir die Quelle gehört, nicht nur die einzelne Frucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 60: Vom einzelnen Apfel zum ganzen Baum</p>
<p>Wenn ich einen Apfel pflücke, nehme ich nur diesen einen Apfel. Das ist eine einzelne Besitznahme.</p>
<p>Doch oft geht es um mehr. Mein Hunger kehrt jeden Tag wieder. Der Baum trägt jedes Jahr neue Früchte. Ich pflücke also wieder und wieder. Und ich passe auf, dass der Baum dabei nicht leidet. Ich breche keine Äste ab. Ich lasse ihn weiter wachsen.</p>
<p>Was bedeutet das?</p>
<p>Aus dem einzelnen Pflücken wird ein Zeichen. Es sagt: Nicht nur der Apfel ist meiner, sondern der Baum. Vielleicht sogar der Boden, auf dem er steht.</p>
<p>Ebenso beim Fischen: Wer jedes Jahr im selben Teich fischt und die jungen Fische schont, zeigt damit, dass der Teich seiner ist.</p>
<p>Der Mensch denkt voraus. Ein Tier frisst, was es gerade findet. Der Mensch will etwas besitzen, das auch morgen noch da ist. Er sorgt vor.</p>
<p>Zusammenfassung: Wiederholter und schonender Gebrauch wirkt wie ein Zeichen. Er zeigt, dass mir die Quelle gehört, nicht nur die einzelne Frucht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/60/#comment-2748</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:06:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=905#comment-2748</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Erhebung der einzelnen Ergreifung zum Zeichen einer &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;allgemeinen&lt;/a&gt; Besitznahme — die wiederholte Benutzung &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt; die Grundlage des Erzeugnisses als mitbesessen.&lt;/em&gt;

Der Paragraph verbindet den Gebrauch mit dem Zeichen aus § 58. Für sich genommen ist jede Benutzung nur eine einzelne Besitznahme und ergreift nur das eine Stück. Sobald sie sich aber auf ein fortdauerndes Bedürfnis gründet und als wiederholte Nutzung eines sich erneuernden Erzeugnisses einrichtet, bedeutet der einzelne Akt mehr, als er selbst ist: Er gilt als Zeichen dafür, dass auch die Grundlage in Besitz genommen ist, aus der das Erzeugnis immer wieder hervorgeht. Der Zug geht von der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Einzelnheit&lt;/a&gt; zur Allgemeinheit, und zwar nicht durch einen neuen Akt, sondern durch die Bedeutung, die der alte annimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Erhebung der einzelnen Ergreifung zum Zeichen einer <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">allgemeinen</a> Besitznahme — die wiederholte Benutzung <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a> die Grundlage des Erzeugnisses als mitbesessen.</em></p>
<p>Der Paragraph verbindet den Gebrauch mit dem Zeichen aus § 58. Für sich genommen ist jede Benutzung nur eine einzelne Besitznahme und ergreift nur das eine Stück. Sobald sie sich aber auf ein fortdauerndes Bedürfnis gründet und als wiederholte Nutzung eines sich erneuernden Erzeugnisses einrichtet, bedeutet der einzelne Akt mehr, als er selbst ist: Er gilt als Zeichen dafür, dass auch die Grundlage in Besitz genommen ist, aus der das Erzeugnis immer wieder hervorgeht. Der Zug geht von der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint." rel="ugc">Einzelnheit</a> zur Allgemeinheit, und zwar nicht durch einen neuen Akt, sondern durch die Bedeutung, die der alte annimmt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/60/#comment-1725</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 1822 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=905#comment-1725</guid>

					<description><![CDATA[α) § &lt;em&gt;60&lt;/em&gt;. - Benutzung als Zeichen der Ergreifung der ganzen Sache - nämlich, eine &lt;em&gt;einzelne&lt;/em&gt; Benutzung - Unterschied der Sache von Benutzung - Einheit &lt;em&gt;ist&lt;/em&gt; im &lt;em&gt;Zeichen&lt;/em&gt; des Eigentums. 
β) alle einzelnen Benutzungen machen die Sache wirklich aus - § 61. 
Bisher vorausgesetzt das unmittelbar Einzelne im Besitz - jetzt das Allgemeine -
§ 60 enthält die allgemeine Bestimmung dieser Sphäre. α) Unmittelbarer Gebrauch - Gebrauch im Allgemeinen - ist eigentlich physisch - äußerlicher Wille - bezieht sich aufs Besondere - und hat sogleich einen höheren Sinn - oder Unterscheidung meiner Unmittelbarkeit und der Allgemeinheit -
Besitznahme erfüllt ihre*)  Bestimmung im unmittelbaren Gebrauch
β) Abnutzung - Besitznahme der Einzelheit nur Sache - aber insofern für Vorstellung - auch der &lt;em&gt;allgemeinen&lt;/em&gt; Sache - Mein Bedürfnis als solches nur für &lt;em&gt;diesen&lt;/em&gt; Augenblick - aber Mensch als denkend muß ein &lt;em&gt;Allgemeines&lt;/em&gt; besitzen wollen - &lt;em&gt;Vorsorge&lt;/em&gt;
oder Abnutzung ist &lt;em&gt;Zeichen&lt;/em&gt; - Zeichen und unmittelbare Besitznahme in einem 

*[darüber:] erhält die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>α) § <em>60</em>. &#8211; Benutzung als Zeichen der Ergreifung der ganzen Sache &#8211; nämlich, eine <em>einzelne</em> Benutzung &#8211; Unterschied der Sache von Benutzung &#8211; Einheit <em>ist</em> im <em>Zeichen</em> des Eigentums.<br />
β) alle einzelnen Benutzungen machen die Sache wirklich aus &#8211; § 61.<br />
Bisher vorausgesetzt das unmittelbar Einzelne im Besitz &#8211; jetzt das Allgemeine &#8211;<br />
§ 60 enthält die allgemeine Bestimmung dieser Sphäre. α) Unmittelbarer Gebrauch &#8211; Gebrauch im Allgemeinen &#8211; ist eigentlich physisch &#8211; äußerlicher Wille &#8211; bezieht sich aufs Besondere &#8211; und hat sogleich einen höheren Sinn &#8211; oder Unterscheidung meiner Unmittelbarkeit und der Allgemeinheit &#8211;<br />
Besitznahme erfüllt ihre*)  Bestimmung im unmittelbaren Gebrauch<br />
β) Abnutzung &#8211; Besitznahme der Einzelheit nur Sache &#8211; aber insofern für Vorstellung &#8211; auch der <em>allgemeinen</em> Sache &#8211; Mein Bedürfnis als solches nur für <em>diesen</em> Augenblick &#8211; aber Mensch als denkend muß ein <em>Allgemeines</em> besitzen wollen &#8211; <em>Vorsorge</em><br />
oder Abnutzung ist <em>Zeichen</em> &#8211; Zeichen und unmittelbare Besitznahme in einem </p>
<p>*[darüber:] erhält die</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
