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	Kommentare zu: 7	</title>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/7/#comment-2695</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:03:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=116#comment-2695</guid>

					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Einheit beider &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment&quot; title=&quot;Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Momente&lt;/a&gt; — die in sich &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion&quot; title=&quot;Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;reflektierte&lt;/a&gt; und dadurch zur &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Allgemeinheit&lt;/a&gt; zurückgeführte &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderheit&lt;/a&gt; ist &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Einzelnheit&lt;/a&gt;, die Selbstbestimmung des Ich.&lt;/em&gt;

Der Paragraph schließt die Dreiheit ab, die § Einzelnheit und § reflektierte aufgebaut hatten, und zeigt, dass die beiden Seiten dasselbe eine Vermögen sind. Der Wille begrenzt sich auf einen Inhalt und bleibt dennoch bei sich, weil die Schranke seine eigene ist: er weiß sie als die seinige und als bloße Möglichkeit, an die er nicht gebunden ist, weil er nur in ihr ist, sofern er sich in sie &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen&quot; title=&quot;Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;setzt&lt;/a&gt;. „In sich reflektiert“ heißt genau das — die &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmtheit&lt;/a&gt; nicht als fremdes Hindernis haben, sondern als selbstgesetzte, die zurückgenommen werden kann. Dieses Beisichbleiben in der Beschränkung nennt Hegel Einzelnheit, und gemeint ist damit nicht das vereinzelte Eins der gewöhnlichen Vorstellung, sondern der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; selbst. Erst hier steht der Begriff der Freiheit, aus dem alles Folgende entwickelt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Einheit beider <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-moment" title="Ein Moment ist kein Zeitpunkt und kein Teil, sondern eine unterscheidbare Seite eines Ganzen, die für sich allein nicht bestehen kann und im Ganzen aufbewahrt bleibt." rel="ugc">Momente</a> — die in sich <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-reflexion" title="Reflexion ist Zurückwendung auf sich, nicht Nachdenken. In sich reflektiert ist etwas, das seine Grenze als eigene hat und sie deshalb zurücknehmen kann." rel="ugc">reflektierte</a> und dadurch zur <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Allgemeinheit ist das Vermögen, von allem Bestimmten wegzusehen. Für sich allein genommen ist sie die Freiheit der Leere." rel="ugc">Allgemeinheit</a> zurückgeführte <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderheit</a> ist <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint." rel="ugc">Einzelnheit</a>, die Selbstbestimmung des Ich.</em></p>
<p>Der Paragraph schließt die Dreiheit ab, die § Einzelnheit und § reflektierte aufgebaut hatten, und zeigt, dass die beiden Seiten dasselbe eine Vermögen sind. Der Wille begrenzt sich auf einen Inhalt und bleibt dennoch bei sich, weil die Schranke seine eigene ist: er weiß sie als die seinige und als bloße Möglichkeit, an die er nicht gebunden ist, weil er nur in ihr ist, sofern er sich in sie <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-setzen" title="Setzen heißt: hervorbringen, und zwar so, dass das Hervorgebrachte als das eigene erkennbar bleibt. Was ich mir selbst setze, bindet mich nicht wie eine fremde Schranke — ich kann es zurücknehmen." rel="ugc">setzt</a>. „In sich reflektiert“ heißt genau das — die <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">Bestimmtheit</a> nicht als fremdes Hindernis haben, sondern als selbstgesetzte, die zurückgenommen werden kann. Dieses Beisichbleiben in der Beschränkung nennt Hegel Einzelnheit, und gemeint ist damit nicht das vereinzelte Eins der gewöhnlichen Vorstellung, sondern der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> selbst. Erst hier steht der Begriff der Freiheit, aus dem alles Folgende entwickelt wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/7/#comment-1862</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 16:50:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=116#comment-1862</guid>

					<description><![CDATA[§ 7: Der dritte Schritt des Willens (Die wahre Freiheit)

Jetzt legen wir die beiden Schritte zusammen. Der wirkliche Wille ist beides in einem:

die Möglichkeit, von allem abzusehen,

und die Entscheidung für eine bestimmte Sache.

Was ist die wahre Freiheit? Sie heißt nicht: sich vor jeder Entscheidung drücken. Sie heißt aber auch nicht: an einer Sache kleben.

Sie heißt: Ich entscheide mich, ich grenze mich ein — und bin darin doch nicht gefangen. Ich erkenne in dieser Sache mich selbst wieder. Ich bin bei mir, auch wenn ich mich an eine Aufgabe binde oder an einen Menschen. Die Bestimmung bindet mich nicht, denn ich bin es, der sich in sie setzt.

Wir nennen diesen Zustand Einzelheit. Das heißt: Ich bin ein ganz bestimmter Mensch, also begrenzt. Und gerade darin bin ich frei und ganz.

Ein Vergleich: Die Freiheit verhält sich zum Willen wie die Schwere zum Körper. Die Schwere drückt nicht von außen auf den Körper. Sie ist das, was ihn zum Körper macht. Nehmen Sie einem Körper die Schwere, und es bleibt kein Körper übrig. Nehmen Sie dem Willen die Freiheit, und es bleibt kein Wille übrig.

Noch eines, und man übersieht es leicht. Man sagt: „Der Wille bestimmt sich.“ Das klingt, als gäbe es zuerst den Willen und dann sein Bestimmen. So ist es nicht. Der Wille ist nicht fertig, bevor er sich bestimmt. Er wird erst Wille, indem er es tut.

Warum der Verstand hier aussteigt: Die ersten beiden Schritte gibt jeder zu. Freiheit als Auswahl, Freiheit als Festlegung — das versteht man leicht. Gerade deshalb sind beide für sich noch nicht wahr. Der dritte Schritt fällt schwer: Wie kann man gebunden und doch frei sein? Wer das nicht denken mag, nennt es lieber unbegreiflich.

Zusammenfassung: Frei ist nicht, wer sich alles offenhält. Frei ist, wer sich festlegt und in dem, was er tut, sich selbst wiederfindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 7: Der dritte Schritt des Willens (Die wahre Freiheit)</p>
<p>Jetzt legen wir die beiden Schritte zusammen. Der wirkliche Wille ist beides in einem:</p>
<p>die Möglichkeit, von allem abzusehen,</p>
<p>und die Entscheidung für eine bestimmte Sache.</p>
<p>Was ist die wahre Freiheit? Sie heißt nicht: sich vor jeder Entscheidung drücken. Sie heißt aber auch nicht: an einer Sache kleben.</p>
<p>Sie heißt: Ich entscheide mich, ich grenze mich ein — und bin darin doch nicht gefangen. Ich erkenne in dieser Sache mich selbst wieder. Ich bin bei mir, auch wenn ich mich an eine Aufgabe binde oder an einen Menschen. Die Bestimmung bindet mich nicht, denn ich bin es, der sich in sie setzt.</p>
<p>Wir nennen diesen Zustand Einzelheit. Das heißt: Ich bin ein ganz bestimmter Mensch, also begrenzt. Und gerade darin bin ich frei und ganz.</p>
<p>Ein Vergleich: Die Freiheit verhält sich zum Willen wie die Schwere zum Körper. Die Schwere drückt nicht von außen auf den Körper. Sie ist das, was ihn zum Körper macht. Nehmen Sie einem Körper die Schwere, und es bleibt kein Körper übrig. Nehmen Sie dem Willen die Freiheit, und es bleibt kein Wille übrig.</p>
<p>Noch eines, und man übersieht es leicht. Man sagt: „Der Wille bestimmt sich.“ Das klingt, als gäbe es zuerst den Willen und dann sein Bestimmen. So ist es nicht. Der Wille ist nicht fertig, bevor er sich bestimmt. Er wird erst Wille, indem er es tut.</p>
<p>Warum der Verstand hier aussteigt: Die ersten beiden Schritte gibt jeder zu. Freiheit als Auswahl, Freiheit als Festlegung — das versteht man leicht. Gerade deshalb sind beide für sich noch nicht wahr. Der dritte Schritt fällt schwer: Wie kann man gebunden und doch frei sein? Wer das nicht denken mag, nennt es lieber unbegreiflich.</p>
<p>Zusammenfassung: Frei ist nicht, wer sich alles offenhält. Frei ist, wer sich festlegt und in dem, was er tut, sich selbst wiederfindet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/7/#comment-48</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 12:10:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=116#comment-48</guid>

					<description><![CDATA[Das, was wir eigentlich Willen nennen, enthält die beiden vorigen Momente in sich. Ich ist zuvörderst als solches reine Tätigkeit, das Allgemeine, das bei sich ist; aber dieses Allgemeine bestimmt sich, und insofern ist es nicht mehr bei sich, sondern setzt sich als ein Anderes und hört auf, das Allgemeine zu sein. Das Dritte ist nun, daß es in seiner Beschränkung, in diesem Anderen bei sich selbst sei, daß, indem es sich bestimmt, es dennoch bei sich bleibe und nicht aufhöre, das Allgemeine festzuhalten: dieses ist dann der konkrete Begriff der Freiheit, während die beiden vorigen Momente durchaus abstrakt und einseitig befunden worden sind. Diese Freiheit haben wir aber schon in der Form der Empfindung, z. B. in der Freundschaft und Liebe. Hier ist man nicht einseitig in sich, sondern man beschränkt sich gern in Beziehung auf ein Anderes, weiß sich aber in dieser Beschränkung als sich selbst. In der Bestimmtheit soll sich der Mensch nicht bestimmt fühlen, sondern indem man das Andere als Anderes betrachtet, hat man darin erst sein Selbstgefühl. Die Freiheit liegt also weder in der Unbestimmtheit noch in der Bestimmtheit, sondern sie ist beides. Den Willen, der sich auf ein Dieses lediglich beschränkt, hat der Eigensinnige, welcher unfrei zu sein vermeint, wenn er &lt;em&gt;diesen&lt;/em&gt; Willen nicht hat. Der Wille ist aber nicht an ein Beschränktes gebunden, sondern muß weiter gehen, denn die Natur des Willens ist nicht diese Einseitigkeit und Gebundenheit, sondern die Freiheit ist, ein Bestimmtes zu wollen, aber in dieser Bestimmtheit bei sich zu sein und wieder in das Allgemeine zurückzukehren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das, was wir eigentlich Willen nennen, enthält die beiden vorigen Momente in sich. Ich ist zuvörderst als solches reine Tätigkeit, das Allgemeine, das bei sich ist; aber dieses Allgemeine bestimmt sich, und insofern ist es nicht mehr bei sich, sondern setzt sich als ein Anderes und hört auf, das Allgemeine zu sein. Das Dritte ist nun, daß es in seiner Beschränkung, in diesem Anderen bei sich selbst sei, daß, indem es sich bestimmt, es dennoch bei sich bleibe und nicht aufhöre, das Allgemeine festzuhalten: dieses ist dann der konkrete Begriff der Freiheit, während die beiden vorigen Momente durchaus abstrakt und einseitig befunden worden sind. Diese Freiheit haben wir aber schon in der Form der Empfindung, z. B. in der Freundschaft und Liebe. Hier ist man nicht einseitig in sich, sondern man beschränkt sich gern in Beziehung auf ein Anderes, weiß sich aber in dieser Beschränkung als sich selbst. In der Bestimmtheit soll sich der Mensch nicht bestimmt fühlen, sondern indem man das Andere als Anderes betrachtet, hat man darin erst sein Selbstgefühl. Die Freiheit liegt also weder in der Unbestimmtheit noch in der Bestimmtheit, sondern sie ist beides. Den Willen, der sich auf ein Dieses lediglich beschränkt, hat der Eigensinnige, welcher unfrei zu sein vermeint, wenn er <em>diesen</em> Willen nicht hat. Der Wille ist aber nicht an ein Beschränktes gebunden, sondern muß weiter gehen, denn die Natur des Willens ist nicht diese Einseitigkeit und Gebundenheit, sondern die Freiheit ist, ein Bestimmtes zu wollen, aber in dieser Bestimmtheit bei sich zu sein und wieder in das Allgemeine zurückzukehren.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/7/#comment-47</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 1822 08:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=116#comment-47</guid>

					<description><![CDATA[[zu § 7]
Jenes beides α) &lt;em&gt;β) heißt Freiheit&lt;/em&gt; - sind nur Momente derselben und des Willens
α) Dies dritte [γ] ist nicht Abstraktion, sondern konkret, gesunder Menschenverstand, und Spekulation. Absolute Form - allenthalben und überall - Göttlicher Rhythmus der Welt und Methode des absoluten Erkennens - ein für allemal bemerkt - man hat damit eine große Kenntnis vor der Hand gewonnen
β) was ist spekulativ? - Das Konkrete, Anschauung, gesunder Menschenverstand - Verbildung Reflexion - Philosophie zum gesunden Menschenverstand zurück - &lt;em&gt;Unmittelbare&lt;/em&gt; Einzelheit - Begriff, Einzelheit - wie - spekulative Einheit. 
Auflösung - α) Besonderung - Unterscheiden - β) Aufheben dieses Unterscheidens - bei sich d. i. identisch mit sich, Selbstbewußtsein
β) Negation ist &lt;em&gt;an sich&lt;/em&gt;, die Unbestimmtheit - Besonderung ist &lt;em&gt;an sich&lt;/em&gt; Negation dieser Negation - In der nächsten Betrachtung - Erscheinung - αα) Unbestimmtheit ββ) Bestimmung, &lt;em&gt;erste&lt;/em&gt; Negation erscheinend - Reiz des &lt;em&gt;Lebens&lt;/em&gt; - Selbstbewußtsein - Gegenwart - Lebendigkeit
α) Inhalt, Interesse - Beschäftigung - das Besondere
β) Ich aber nur &lt;em&gt;darüber&lt;/em&gt; - Besonderung nur als negativ, als Schranke -
Oft Frage, wie können sich die Menschen in solchen Beschäftigungen befriedigen?
αα) Inhalt partikulär, substantiell, aber immer beschränkt 
ββ) Präsenz - Selbstbewußtsein
Dies nicht formell, Inhalt in der Tat substantiell. Grade, Stufen in dieser Substantialität. 
Einzelheit, besser: Subjekt - 
&lt;em&gt;Allgemeinheit&lt;/em&gt; - bin bei mir - durchdringend - durch Subjektives und Objektives hindurch - wahre Allgemeinheit geht hindurch durch abstrakte Allgemeinheit und durch Besonderheit - Subjekt &lt;em&gt;für mich&lt;/em&gt; ist Allgemeinheit nur mit gesetzter Negativität -
&lt;em&gt;Schluß&lt;/em&gt; - Wille
1. Sich entschließen - &lt;em&gt;Sich selbst&lt;/em&gt; - Einzelheit - sich in Äußeres - Besonderes setzen - oder beschließen - αα) &lt;em&gt;noch unbestimmt&lt;/em&gt; - Vielfaches, Besonderes; - Diese Unentschiedenheit aufheben 
2. Dieses Dritte - ββ ist erst das Wahrhafte so, daß jene Momente selbst es in sich haben - das Allgemeine - Aufheben der Besonderungen - ist ebenso Rückkehr in sich - aber unbestimmte - und das Besondere - Bestimmen - ist ebenso Subjektivität - Aufheben des Abstrakten - das Anderssein gegen Bestimmtheit. 
3. Diese Rückkehr des Willens in sich ist das &lt;em&gt;Formelle&lt;/em&gt; - zunächst überhaupt - ein Sein-Sollen - man fühlt sogleich, daß es auf die &lt;em&gt;Natur des Besonderen&lt;/em&gt; ankommt - ob Ich in der Tat darin bei sich selbst ist; - Besonderes ist Zweck - es ist wohl &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Zweck formell, aber er kann einen Inhalt haben, der sonst woher mir gegeben, und der verschieden vom Ich ist -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 7]<br />
Jenes beides α) <em>β) heißt Freiheit</em> &#8211; sind nur Momente derselben und des Willens<br />
α) Dies dritte [γ] ist nicht Abstraktion, sondern konkret, gesunder Menschenverstand, und Spekulation. Absolute Form &#8211; allenthalben und überall &#8211; Göttlicher Rhythmus der Welt und Methode des absoluten Erkennens &#8211; ein für allemal bemerkt &#8211; man hat damit eine große Kenntnis vor der Hand gewonnen<br />
β) was ist spekulativ? &#8211; Das Konkrete, Anschauung, gesunder Menschenverstand &#8211; Verbildung Reflexion &#8211; Philosophie zum gesunden Menschenverstand zurück &#8211; <em>Unmittelbare</em> Einzelheit &#8211; Begriff, Einzelheit &#8211; wie &#8211; spekulative Einheit.<br />
Auflösung &#8211; α) Besonderung &#8211; Unterscheiden &#8211; β) Aufheben dieses Unterscheidens &#8211; bei sich d. i. identisch mit sich, Selbstbewußtsein<br />
β) Negation ist <em>an sich</em>, die Unbestimmtheit &#8211; Besonderung ist <em>an sich</em> Negation dieser Negation &#8211; In der nächsten Betrachtung &#8211; Erscheinung &#8211; αα) Unbestimmtheit ββ) Bestimmung, <em>erste</em> Negation erscheinend &#8211; Reiz des <em>Lebens</em> &#8211; Selbstbewußtsein &#8211; Gegenwart &#8211; Lebendigkeit<br />
α) Inhalt, Interesse &#8211; Beschäftigung &#8211; das Besondere<br />
β) Ich aber nur <em>darüber</em> &#8211; Besonderung nur als negativ, als Schranke &#8211;<br />
Oft Frage, wie können sich die Menschen in solchen Beschäftigungen befriedigen?<br />
αα) Inhalt partikulär, substantiell, aber immer beschränkt<br />
ββ) Präsenz &#8211; Selbstbewußtsein<br />
Dies nicht formell, Inhalt in der Tat substantiell. Grade, Stufen in dieser Substantialität.<br />
Einzelheit, besser: Subjekt &#8211;<br />
<em>Allgemeinheit</em> &#8211; bin bei mir &#8211; durchdringend &#8211; durch Subjektives und Objektives hindurch &#8211; wahre Allgemeinheit geht hindurch durch abstrakte Allgemeinheit und durch Besonderheit &#8211; Subjekt <em>für mich</em> ist Allgemeinheit nur mit gesetzter Negativität &#8211;<br />
<em>Schluß</em> &#8211; Wille<br />
1. Sich entschließen &#8211; <em>Sich selbst</em> &#8211; Einzelheit &#8211; sich in Äußeres &#8211; Besonderes setzen &#8211; oder beschließen &#8211; αα) <em>noch unbestimmt</em> &#8211; Vielfaches, Besonderes; &#8211; Diese Unentschiedenheit aufheben<br />
2. Dieses Dritte &#8211; ββ ist erst das Wahrhafte so, daß jene Momente selbst es in sich haben &#8211; das Allgemeine &#8211; Aufheben der Besonderungen &#8211; ist ebenso Rückkehr in sich &#8211; aber unbestimmte &#8211; und das Besondere &#8211; Bestimmen &#8211; ist ebenso Subjektivität &#8211; Aufheben des Abstrakten &#8211; das Anderssein gegen Bestimmtheit.<br />
3. Diese Rückkehr des Willens in sich ist das <em>Formelle</em> &#8211; zunächst überhaupt &#8211; ein Sein-Sollen &#8211; man fühlt sogleich, daß es auf die <em>Natur des Besonderen</em> ankommt &#8211; ob Ich in der Tat darin bei sich selbst ist; &#8211; Besonderes ist Zweck &#8211; es ist wohl <em>mein</em> Zweck formell, aber er kann einen Inhalt haben, der sonst woher mir gegeben, und der verschieden vom Ich ist &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
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