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	Kommentare zu: 8	</title>
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		<title>
		Von: Die logische Entwicklung		</title>
		<link>https://grundlinien.de/8/#comment-2696</link>

		<dc:creator><![CDATA[Die logische Entwicklung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 06:03:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;em&gt;Erste Auffächerung der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Besonderung&lt;/a&gt; (§ &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form&quot; title=&quot;Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Form&lt;/a&gt;) nach der Form — der formelle Gegensatz von Subjektivem und Objektivem als Bewusstsein; der formale Wille als Prozess, den subjektiven Zweck durch &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar&quot; title=&quot;Vermittelt heißt: durch anderes hindurchgegangen und dadurch bestimmt.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Vermittlung&lt;/a&gt; in Objektivität zu übersetzen.&lt;/em&gt;

Nachdem der &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff&quot; title=&quot;Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Begriff&lt;/a&gt; des Willens fertig ist, wird gefragt, in welchen Gestalten seine &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit&quot; title=&quot;Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Bestimmtheit&lt;/a&gt; auftreten kann; die erste ist die des Bewusstseins. Hier steht der Wille einer Außenwelt gegenüber, die er vorfindet, und bewegt sich von einem inneren Zweck über Tätigkeit und Mittel zu einem äußeren Ergebnis — Hegel nennt das die in der Bestimmtheit in sich zurückkehrende &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit&quot; title=&quot;Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Einzelnheit&lt;/a&gt;, weil der Wille am Ende in dem Bewirkten sich selbst wiederhat. Wichtig ist die Einschränkung am Schluss: dieses Gegenüber von Innen und Außen ist nur die Erscheinungsseite des Willens, nicht seine Wahrheit, und wird deshalb im Folgenden nicht mehr &lt;a href=&quot;https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich&quot; title=&quot;Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist.&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;für sich&lt;/a&gt; behandelt. Der Paragraph grenzt also ein Feld ab und legt es zugleich beiseite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Erste Auffächerung der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Besonderheit ist der Gegenschritt: sich auf diesen Inhalt festlegen, eine Schranke setzen. Für sich allein genommen ist auch sie nichts." rel="ugc">Besonderung</a> (§ <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-form" title="Form ist nicht das Äußerliche gegenüber dem Inhalt, sondern die Weise, in der der Inhalt sich gliedert. Bloß formell heißt: die Weise ist da, der Inhalt fehlt noch." rel="ugc">Form</a>) nach der Form — der formelle Gegensatz von Subjektivem und Objektivem als Bewusstsein; der formale Wille als Prozess, den subjektiven Zweck durch <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-unmittelbar" title="Vermittelt heißt: durch anderes hindurchgegangen und dadurch bestimmt." rel="ugc">Vermittlung</a> in Objektivität zu übersetzen.</em></p>
<p>Nachdem der <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-begriff" title="Der Begriff ist nicht die Vorstellung, die wir uns machen, sondern das, was die Sache selbst treibt. Deshalb kann eine Sache ihrem Begriff auch nicht entsprechen." rel="ugc">Begriff</a> des Willens fertig ist, wird gefragt, in welchen Gestalten seine <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-bestimmtheit" title="Bestimmtheit ist die Grenze, durch die etwas dieses und nicht jenes ist; bestimmen heißt, sie setzen." rel="ugc">Bestimmtheit</a> auftreten kann; die erste ist die des Bewusstseins. Hier steht der Wille einer Außenwelt gegenüber, die er vorfindet, und bewegt sich von einem inneren Zweck über Tätigkeit und Mittel zu einem äußeren Ergebnis — Hegel nennt das die in der Bestimmtheit in sich zurückkehrende <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-allgemeinheit" title="Einzelnheit ist nicht das Dritte neben Allgemeinheit und Besonderheit, sondern beides in einem: sich beschränken und dabei bei sich bleiben. Das ist Hegels Begriff der Freiheit. Die Form mit n ist Hegels eigene; eine Einzelheit im heutigen Sinn — ein Detail — ist nie gemeint." rel="ugc">Einzelnheit</a>, weil der Wille am Ende in dem Bewirkten sich selbst wiederhat. Wichtig ist die Einschränkung am Schluss: dieses Gegenüber von Innen und Außen ist nur die Erscheinungsseite des Willens, nicht seine Wahrheit, und wird deshalb im Folgenden nicht mehr <a href="https://grundlinien.de/grammatik-der-logischen-begriffe/#op-an-sich" title="Für sich heißt: gewußt, gewollt, ausdrücklich gesetzt — im Unterschied zu dem, was etwas erst an sich ist." rel="ugc">für sich</a> behandelt. Der Paragraph grenzt also ein Feld ab und legt es zugleich beiseite.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (einfach)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/8/#comment-1864</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (einfach)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 07:29:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=131#comment-1864</guid>

					<description><![CDATA[§ 8: Vom Plan zur Tat (Die Form des Willens)

Jetzt sehen wir genauer hin, wie der Wille sich bestimmt. Zuerst die einfachste Form.

Ich habe etwas vor. Zum Beispiel: Ich will einen Tisch bauen. Dieser Plan ist zunächst nur in mir. Er ist innerlich (subjektiv). Draußen steht die Welt. Sie ist einfach da und kümmert sich nicht um meinen Plan.

Was tue ich? Ich suche mir ein Mittel: Holz und Werkzeug. Und ich werde tätig: Ich säge und hobele. So übersetze ich meinen Plan in die Welt. Am Ende steht der Tisch da. Jetzt ist mein Plan auch draußen, für alle sichtbar (objektiv).

Hier stehen sich zwei Seiten gegenüber: ich mit meinem Zweck und die Welt, die ich vorfinde. Wir nennen das den formalen Willen.

Warum will der Plan überhaupt nach draußen? Weil ein Plan, der nur im Kopf bleibt, einen Mangel hat. Aber wer spürt einen Mangel? Nur wer zugleich über ihm steht. Ein Tier leidet nicht darunter, dass ihm etwas fehlt. Für uns ist das Tier mangelhaft, für sich selbst nicht. Wir aber wissen: Freiheit ist die Einheit von innen und außen. Darum drängt der Zweck nach draußen. Er wird dabei nicht einseitig. Er wird erst wirklich.

Eine Einschränkung noch: Dieses Gegenüber von Ich und Welt ist nur die Oberfläche des Willens. So erscheint er. Uns wird im Weiteren etwas anderes beschäftigen: ein Wille, dessen Inhalt ganz sein eigener ist.

Zusammenfassung: Der Wille hat zuerst die Form eines Plans, den ich durch Tätigkeit und Mittel in die Welt hinaustrage. Das ist aber erst seine äußere Seite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>§ 8: Vom Plan zur Tat (Die Form des Willens)</p>
<p>Jetzt sehen wir genauer hin, wie der Wille sich bestimmt. Zuerst die einfachste Form.</p>
<p>Ich habe etwas vor. Zum Beispiel: Ich will einen Tisch bauen. Dieser Plan ist zunächst nur in mir. Er ist innerlich (subjektiv). Draußen steht die Welt. Sie ist einfach da und kümmert sich nicht um meinen Plan.</p>
<p>Was tue ich? Ich suche mir ein Mittel: Holz und Werkzeug. Und ich werde tätig: Ich säge und hobele. So übersetze ich meinen Plan in die Welt. Am Ende steht der Tisch da. Jetzt ist mein Plan auch draußen, für alle sichtbar (objektiv).</p>
<p>Hier stehen sich zwei Seiten gegenüber: ich mit meinem Zweck und die Welt, die ich vorfinde. Wir nennen das den formalen Willen.</p>
<p>Warum will der Plan überhaupt nach draußen? Weil ein Plan, der nur im Kopf bleibt, einen Mangel hat. Aber wer spürt einen Mangel? Nur wer zugleich über ihm steht. Ein Tier leidet nicht darunter, dass ihm etwas fehlt. Für uns ist das Tier mangelhaft, für sich selbst nicht. Wir aber wissen: Freiheit ist die Einheit von innen und außen. Darum drängt der Zweck nach draußen. Er wird dabei nicht einseitig. Er wird erst wirklich.</p>
<p>Eine Einschränkung noch: Dieses Gegenüber von Ich und Welt ist nur die Oberfläche des Willens. So erscheint er. Uns wird im Weiteren etwas anderes beschäftigen: ein Wille, dessen Inhalt ganz sein eigener ist.</p>
<p>Zusammenfassung: Der Wille hat zuerst die Form eines Plans, den ich durch Tätigkeit und Mittel in die Welt hinaustrage. Das ist aber erst seine äußere Seite.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/8/#comment-1514</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 1833 07:58:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=131#comment-1514</guid>

					<description><![CDATA[Die Betrachtung der Bestimmtheit des Willens gehört dem Verstande an und ist zunächst nicht spekulativ. Der Wille ist überhaupt nicht nur im Sinne des Inhalts, sondern auch im Sinne der Form bestimmt. Die Bestimmtheit der Form nach ist der Zweck und die Ausführung des Zweckes: der Zweck ist zunächst nur ein mir Innerliches, &lt;em&gt;Subjektives&lt;/em&gt;, aber er soll auch &lt;em&gt;objektiv&lt;/em&gt; werden, den Mangel der bloßen Subjektivität abwerfen. Man kann hier fragen: warum ist er dieser Mangel? Wenn das, was Mangel hat, nicht zugleich über seinem Mangel steht, so ist der Mangel für dasselbe kein Mangel. Für uns ist das Tier ein Mangelhaftes, für sich nicht. Der Zweck, insofern er nur erst unser ist, ist für uns ein Mangel, denn Freiheit und Wille sind uns Einheit des Subjektiven und Objektiven. Der Zweck ist also objektiv zu setzen und kommt dadurch nicht in eine neue einseitige Bestimmung, sondern nur zu seiner Realisation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Betrachtung der Bestimmtheit des Willens gehört dem Verstande an und ist zunächst nicht spekulativ. Der Wille ist überhaupt nicht nur im Sinne des Inhalts, sondern auch im Sinne der Form bestimmt. Die Bestimmtheit der Form nach ist der Zweck und die Ausführung des Zweckes: der Zweck ist zunächst nur ein mir Innerliches, <em>Subjektives</em>, aber er soll auch <em>objektiv</em> werden, den Mangel der bloßen Subjektivität abwerfen. Man kann hier fragen: warum ist er dieser Mangel? Wenn das, was Mangel hat, nicht zugleich über seinem Mangel steht, so ist der Mangel für dasselbe kein Mangel. Für uns ist das Tier ein Mangelhaftes, für sich nicht. Der Zweck, insofern er nur erst unser ist, ist für uns ein Mangel, denn Freiheit und Wille sind uns Einheit des Subjektiven und Objektiven. Der Zweck ist also objektiv zu setzen und kommt dadurch nicht in eine neue einseitige Bestimmung, sondern nur zu seiner Realisation.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1830)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/8/#comment-3158</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1830)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 1830 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=131#comment-3158</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 470:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 470.&lt;/strong&gt; Der praktische Geist enthält zunächst als formeller oder unmittelbarer Wille ein gedoppeltes &lt;em&gt;Sollen&lt;/em&gt;, 1. in dem Gegensatze der aus ihm gesetzten Bestimmtheit gegen das damit wieder eintretende &lt;em&gt;unmittelbare&lt;/em&gt; Bestimmtsein, gegen sein &lt;em&gt;Dasein&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Zustand&lt;/em&gt;, was im Bewußtsein sich zugleich zum Verhältnisse gegen äußere Objekte entwickelt. 2. Jene erste Selbstbestimmung ist als selbst unmittelbare zunächst nicht in die Allgemeinheit des Denkens erhoben, welche daher &lt;em&gt;an sich&lt;/em&gt; das &lt;em&gt;Sollen&lt;/em&gt; gegen jene sowohl der Form nach ausmacht, als dem Inhalte nach ausmachen kann; - ein Gegensatz, der zunächst nur für uns ist.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 470:</em></p>
<p><strong>§ 470.</strong> Der praktische Geist enthält zunächst als formeller oder unmittelbarer Wille ein gedoppeltes <em>Sollen</em>, 1. in dem Gegensatze der aus ihm gesetzten Bestimmtheit gegen das damit wieder eintretende <em>unmittelbare</em> Bestimmtsein, gegen sein <em>Dasein</em> und <em>Zustand</em>, was im Bewußtsein sich zugleich zum Verhältnisse gegen äußere Objekte entwickelt. 2. Jene erste Selbstbestimmung ist als selbst unmittelbare zunächst nicht in die Allgemeinheit des Denkens erhoben, welche daher <em>an sich</em> das <em>Sollen</em> gegen jene sowohl der Form nach ausmacht, als dem Inhalte nach ausmachen kann; &#8211; ein Gegensatz, der zunächst nur für uns ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Enzyklopädie 1827)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/8/#comment-3157</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Enzyklopädie 1827)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 1827 23:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=131#comment-3157</guid>

					<description><![CDATA[&lt;p&gt;&lt;em&gt;Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 470:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;§ 470.&lt;/strong&gt; Der praktische Geist enthält zunächst als formeller Wille ein gedoppeltes Sollen 1) in dem Gegensätze der aus ihm gesetzten Bestimmtheit gegen sein &lt;em&gt;unmittelbares&lt;/em&gt; Bestimmtseyn, gegen sein Daseyn und Zustand, was im Bewußtseyn sich zugleich im Verhältnisse gegen äußere Objecte entwickelt. 2) Jene erste Selbstbestimmung ist zunächst nicht in die Allgemeinheit des Denkens erhoben, welche daher an sich das Sollen gegen jene sowohl der Form nach ausmacht, als dem Inhalte nach ausmachen kann; - ein Gegensatz, der zunächst nur für uns ist.&lt;/p&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 470:</em></p>
<p><strong>§ 470.</strong> Der praktische Geist enthält zunächst als formeller Wille ein gedoppeltes Sollen 1) in dem Gegensätze der aus ihm gesetzten Bestimmtheit gegen sein <em>unmittelbares</em> Bestimmtseyn, gegen sein Daseyn und Zustand, was im Bewußtseyn sich zugleich im Verhältnisse gegen äußere Objecte entwickelt. 2) Jene erste Selbstbestimmung ist zunächst nicht in die Allgemeinheit des Denkens erhoben, welche daher an sich das Sollen gegen jene sowohl der Form nach ausmacht, als dem Inhalte nach ausmachen kann; &#8211; ein Gegensatz, der zunächst nur für uns ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/8/#comment-50</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 1822 08:10:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=131#comment-50</guid>

					<description><![CDATA[Alle Willensbestimmungen können &lt;em&gt;Zwecke&lt;/em&gt; genannt werden, Bestimmungen, die gelten sollen, - aber es hat kein Interesse, sie so zu betrachten, weil &lt;em&gt;Inhalt des Zwecks&lt;/em&gt; als eines solchen, der noch nicht vollführt ist, - und objektiver Zweck ein und derselbe Inhalt ist. 
Was hier ausgeführt werden soll, ist der &lt;em&gt;Begriff der Freiheit&lt;/em&gt; - er &lt;em&gt;der Zweck&lt;/em&gt;; seine Vollführung, &lt;em&gt;Objektivierung&lt;/em&gt; ist seine Entwicklung, Setzen der &lt;em&gt;Momente&lt;/em&gt; - (als Bestimmungen der Freiheit, die in ihm enthalten sind) - Momente, die der Begriff - Objektivierung heißt hier diese Unterscheidung - das eine Mal im Begriff eingeschlossen, das andre Mal auseinandergesetzt -
Gestalt des &lt;em&gt;Bewußtseins&lt;/em&gt; - auch Ehre, Ruhm, Furcht, Hoffnung, Neid - Bewußtsein andere[r] von mir - Essen - wie ist Gegenstand bestimmt, Mangel -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Willensbestimmungen können <em>Zwecke</em> genannt werden, Bestimmungen, die gelten sollen, &#8211; aber es hat kein Interesse, sie so zu betrachten, weil <em>Inhalt des Zwecks</em> als eines solchen, der noch nicht vollführt ist, &#8211; und objektiver Zweck ein und derselbe Inhalt ist.<br />
Was hier ausgeführt werden soll, ist der <em>Begriff der Freiheit</em> &#8211; er <em>der Zweck</em>; seine Vollführung, <em>Objektivierung</em> ist seine Entwicklung, Setzen der <em>Momente</em> &#8211; (als Bestimmungen der Freiheit, die in ihm enthalten sind) &#8211; Momente, die der Begriff &#8211; Objektivierung heißt hier diese Unterscheidung &#8211; das eine Mal im Begriff eingeschlossen, das andre Mal auseinandergesetzt &#8211;<br />
Gestalt des <em>Bewußtseins</em> &#8211; auch Ehre, Ruhm, Furcht, Hoffnung, Neid &#8211; Bewußtsein andere[r] von mir &#8211; Essen &#8211; wie ist Gegenstand bestimmt, Mangel &#8211;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/8/#comment-49</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 1822 08:08:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://rechtsphilosophie.eu/?p=131#comment-49</guid>

					<description><![CDATA[[zu § 8]
1. &lt;em&gt;Wille überhaupt&lt;/em&gt;. Form von &lt;em&gt;Zweck&lt;/em&gt; - für die weitere Abhandlung überflüssig. 
Material - Gegebener, vorgefundener Gegenstand, Veränderung, Mittel - Form der &lt;em&gt;Unmittelbarkeit&lt;/em&gt; - als &lt;em&gt;Unmittelbarkeit&lt;/em&gt; gegen &lt;em&gt;Unmittelbares - sinnliches Dasein&lt;/em&gt;. 
2. &lt;em&gt;Bestimmtheit des Willens&lt;/em&gt; - Bestimmtheit, Besonderung zunächst überhaupt - jedes ein Besonderes - ohne Unterschied. &lt;em&gt;Rückkehr&lt;/em&gt; ist hier Vollbringen; - Aufheben des Gegensatzes von Subjektivität und Äußerlichkeit. 
α) Das abstrakt Allgemeine der Tätigkeit des Willens. Tätigkeit des Selbstbewußtseins, wenn der Gegensatz diese Bestimmtheit hat. Sinnliche Weise des Vollbringens - In allen und jeden Willens-Akten - Vollbringungen des Rechts dasselbe - Besitznahme - Verbrechen - Strafe - Arbeit, Staat - ohnehin Geist an Geist, - Wille an Wille sich wendet. Vollbringen - daß der andere Wille es gelten läßt. 
&lt;em&gt;Verhältnis des Bewußtseins setzt diese Seite hinzu&lt;/em&gt; - Hier werden betrachtet die &lt;em&gt;Willensbestimmungen&lt;/em&gt; - als solche freilich so zu realisieren - aber Bestimmungen - nach ihrer Beschaffenheit und Inhalt - ob subjektiv oder objektiv - Hier &lt;em&gt;Gelten&lt;/em&gt; α) vernünftig an und für sich, β) in ihrem eigentümlichen Stoffe, Medium, d. i. &lt;em&gt;im subjektiven Willen&lt;/em&gt; - insofern dieser &lt;em&gt;entgegen&lt;/em&gt; oder noch nicht dem Vernünftigen gemäß ist - Gegensatz nur des allgemeinen vernünftigen und des subjektiven Willens. Gegensatz innerhalb des Willens selbst - nicht des Bewußtseins. &lt;em&gt;Beide&lt;/em&gt; Seiten &lt;em&gt;geistig&lt;/em&gt;. - Hier Objektivierung des Willens in &lt;em&gt;sich&lt;/em&gt; - Begriff, Gedanke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 8]<br />
1. <em>Wille überhaupt</em>. Form von <em>Zweck</em> &#8211; für die weitere Abhandlung überflüssig.<br />
Material &#8211; Gegebener, vorgefundener Gegenstand, Veränderung, Mittel &#8211; Form der <em>Unmittelbarkeit</em> &#8211; als <em>Unmittelbarkeit</em> gegen <em>Unmittelbares &#8211; sinnliches Dasein</em>.<br />
2. <em>Bestimmtheit des Willens</em> &#8211; Bestimmtheit, Besonderung zunächst überhaupt &#8211; jedes ein Besonderes &#8211; ohne Unterschied. <em>Rückkehr</em> ist hier Vollbringen; &#8211; Aufheben des Gegensatzes von Subjektivität und Äußerlichkeit.<br />
α) Das abstrakt Allgemeine der Tätigkeit des Willens. Tätigkeit des Selbstbewußtseins, wenn der Gegensatz diese Bestimmtheit hat. Sinnliche Weise des Vollbringens &#8211; In allen und jeden Willens-Akten &#8211; Vollbringungen des Rechts dasselbe &#8211; Besitznahme &#8211; Verbrechen &#8211; Strafe &#8211; Arbeit, Staat &#8211; ohnehin Geist an Geist, &#8211; Wille an Wille sich wendet. Vollbringen &#8211; daß der andere Wille es gelten läßt.<br />
<em>Verhältnis des Bewußtseins setzt diese Seite hinzu</em> &#8211; Hier werden betrachtet die <em>Willensbestimmungen</em> &#8211; als solche freilich so zu realisieren &#8211; aber Bestimmungen &#8211; nach ihrer Beschaffenheit und Inhalt &#8211; ob subjektiv oder objektiv &#8211; Hier <em>Gelten</em> α) vernünftig an und für sich, β) in ihrem eigentümlichen Stoffe, Medium, d. i. <em>im subjektiven Willen</em> &#8211; insofern dieser <em>entgegen</em> oder noch nicht dem Vernünftigen gemäß ist &#8211; Gegensatz nur des allgemeinen vernünftigen und des subjektiven Willens. Gegensatz innerhalb des Willens selbst &#8211; nicht des Bewußtseins. <em>Beide</em> Seiten <em>geistig</em>. &#8211; Hier Objektivierung des Willens in <em>sich</em> &#8211; Begriff, Gedanke.</p>
]]></content:encoded>
		
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