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	Kommentare zu: 83	</title>
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	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 17:08:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/83-2/#comment-1758</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 09:48:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[α) Unbefangenes Unrecht: Anerkennung des Rechts - gilt mir als Recht für sich - Unrecht an sich. 
β) Unrecht, das für sich, zugleich noch Recht ist - gilt dem Andern, mir nicht - Schein des Rechts, Schein der Einwendungen des Andern. 
γ) an und für sich - gilt Recht für beide, und Unrecht. 
α) Unrecht als Recht - ist Recht für mich - Jeder will das allgemeine Recht - hält das Recht des Andern für Schein - ist an sich ein Schein
β) Recht als Schein nur für den Andern
γ) Unrecht an und für sich, auch nicht als Schein - gilt als Unrecht für beide -]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>α) Unbefangenes Unrecht: Anerkennung des Rechts &#8211; gilt mir als Recht für sich &#8211; Unrecht an sich.<br />
β) Unrecht, das für sich, zugleich noch Recht ist &#8211; gilt dem Andern, mir nicht &#8211; Schein des Rechts, Schein der Einwendungen des Andern.<br />
γ) an und für sich &#8211; gilt Recht für beide, und Unrecht.<br />
α) Unrecht als Recht &#8211; ist Recht für mich &#8211; Jeder will das allgemeine Recht &#8211; hält das Recht des Andern für Schein &#8211; ist an sich ein Schein<br />
β) Recht als Schein nur für den Andern<br />
γ) Unrecht an und für sich, auch nicht als Schein &#8211; gilt als Unrecht für beide &#8211;</p>
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		<title>
		Von: Eduard Gans (Zusatz)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/83-2/#comment-1557</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eduard Gans (Zusatz)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Nov 2023 13:12:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=857#comment-1557</guid>

					<description><![CDATA[Das Unrecht ist also der Schein des Wesens, der sich als selbständig setzt. Ist der Schein nur an sich und nicht auch für sich, das heißt, gilt mir das Unrecht für Recht, so ist dasselbe hier unbefangen. Der Schein ist hier für das Recht, nicht aber für mich. Das zweite Unrecht ist der Betrug. Hier ist das Unrecht kein Schein für das Recht an sich, sondern es findet so statt, daß ich dem anderen einen Schein vormache. Indem ich betrüge, ist für mich das Recht ein Schein. Im ersten Falle war für das Recht das Unrecht ein Schein. Im zweiten ist mir selber, als dem Unrecht, das Recht nur ein Schein. Das dritte Unrecht ist endlich das Verbrechen. Dies ist an sich und für mich Unrecht: ich will aber hier das Unrecht und gebrauche auch den Schein des Rechts nicht. Der andere, gegen den das Verbrechen geschieht, soll das an und für sich seiende Unrecht nicht als Recht ansehen. Der Unterschied zwischen Verbrechen und Betrug ist, daß in diesem in der Form des Tuns noch eine Anerkennung des Rechts liegt, was bei dem Verbrechen ebenfalls fehlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Unrecht ist also der Schein des Wesens, der sich als selbständig setzt. Ist der Schein nur an sich und nicht auch für sich, das heißt, gilt mir das Unrecht für Recht, so ist dasselbe hier unbefangen. Der Schein ist hier für das Recht, nicht aber für mich. Das zweite Unrecht ist der Betrug. Hier ist das Unrecht kein Schein für das Recht an sich, sondern es findet so statt, daß ich dem anderen einen Schein vormache. Indem ich betrüge, ist für mich das Recht ein Schein. Im ersten Falle war für das Recht das Unrecht ein Schein. Im zweiten ist mir selber, als dem Unrecht, das Recht nur ein Schein. Das dritte Unrecht ist endlich das Verbrechen. Dies ist an sich und für mich Unrecht: ich will aber hier das Unrecht und gebrauche auch den Schein des Rechts nicht. Der andere, gegen den das Verbrechen geschieht, soll das an und für sich seiende Unrecht nicht als Recht ansehen. Der Unterschied zwischen Verbrechen und Betrug ist, daß in diesem in der Form des Tuns noch eine Anerkennung des Rechts liegt, was bei dem Verbrechen ebenfalls fehlt.</p>
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