<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: 95	</title>
	<atom:link href="https://grundlinien.de/95-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://grundlinien.de/95-2/</link>
	<description>G.W.F. Hegel - &#34;Grundlinien der Philosophie des Rechts&#34;</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2026 17:14:18 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Hegel (Notizen)		</title>
		<link>https://grundlinien.de/95-2/#comment-1765</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hegel (Notizen)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 09:53:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://grundlinien.de/?p=831#comment-1765</guid>

					<description><![CDATA[[zu § 95]
positiv unendliches Urteil, das Einzelne ist das Einzelne - leerer Schein eines Urteils, worin im Prädikat das Allgemeine fehlt -
Ich werde als ein nicht rechtliches -, nicht als Person behandelt -
Zwang: Juden müssen in Rom jährlich eine polemische Predigt gegen sie anhören. 
- in Schwaben, Schwärmer hielten den Kaiser Napoleon für den Messias, 1000jähriges Reich, - keine Abgaben usf., Gehorsam gegen Obrigkeit; - auf Festung gesperrt und gezwungen, die Predigt zu besuchen - Gefängnisstr[äfling] unter einen allgemeinen Zwang des Lebens gesetzt - gestattet und angehalten, was zum gewöhnlichen Leben gehört; - auch zum Essen zwingen, wenn einer sich aushungern will. 
Persönlicher Wille abstrakt; deswegen α) möglich überhaupt, gezwungen zu werden (mit Recht und mit Unrecht); β) rechtlich möglich, und notwendig, wenn er als abstrakt nichtiger, durch subjektiven Willen. 

[zu § 95 Anm.]
Höhere Bestimmung (des Daseins) der Freiheit als nur Persönlichkeit - höheres Recht - auch äußerlich sich setzen. 
Anwendung in einer positiven Gesetzgebung -
Auf diesen Stufen finden noch nicht solche Verhältnisse des Eigentums - der rechtlichen Verpflichtungen statt, - aber Verbrechen überhaupt Verletzung des an sich seienden Willens, der in eine Sache fällt, - Staat ist das Sittliche in Wirklichkeit, vorh[andene] Existenz - nicht in Empfindung, Gefühl, Gesinnung - wie Familie zum Teil - keine Vollendung habend, auf ihm beruhend, schwankend, unbestimmt - sondern herausgebildet bis zu einem wirklichen Naturdasein - einer Notwendigkeit, einer physischen Organisation - daher Zwang.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[zu § 95]<br />
positiv unendliches Urteil, das Einzelne ist das Einzelne &#8211; leerer Schein eines Urteils, worin im Prädikat das Allgemeine fehlt &#8211;<br />
Ich werde als ein nicht rechtliches -, nicht als Person behandelt &#8211;<br />
Zwang: Juden müssen in Rom jährlich eine polemische Predigt gegen sie anhören.<br />
&#8211; in Schwaben, Schwärmer hielten den Kaiser Napoleon für den Messias, 1000jähriges Reich, &#8211; keine Abgaben usf., Gehorsam gegen Obrigkeit; &#8211; auf Festung gesperrt und gezwungen, die Predigt zu besuchen &#8211; Gefängnisstr[äfling] unter einen allgemeinen Zwang des Lebens gesetzt &#8211; gestattet und angehalten, was zum gewöhnlichen Leben gehört; &#8211; auch zum Essen zwingen, wenn einer sich aushungern will.<br />
Persönlicher Wille abstrakt; deswegen α) möglich überhaupt, gezwungen zu werden (mit Recht und mit Unrecht); β) rechtlich möglich, und notwendig, wenn er als abstrakt nichtiger, durch subjektiven Willen. </p>
<p>[zu § 95 Anm.]<br />
Höhere Bestimmung (des Daseins) der Freiheit als nur Persönlichkeit &#8211; höheres Recht &#8211; auch äußerlich sich setzen.<br />
Anwendung in einer positiven Gesetzgebung &#8211;<br />
Auf diesen Stufen finden noch nicht solche Verhältnisse des Eigentums &#8211; der rechtlichen Verpflichtungen statt, &#8211; aber Verbrechen überhaupt Verletzung des an sich seienden Willens, der in eine Sache fällt, &#8211; Staat ist das Sittliche in Wirklichkeit, vorh[andene] Existenz &#8211; nicht in Empfindung, Gefühl, Gesinnung &#8211; wie Familie zum Teil &#8211; keine Vollendung habend, auf ihm beruhend, schwankend, unbestimmt &#8211; sondern herausgebildet bis zu einem wirklichen Naturdasein &#8211; einer Notwendigkeit, einer physischen Organisation &#8211; daher Zwang.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
