129

Dritter Abschnitt. Das Gute und das Gewissen

Das Gute ist die Idee, als Einheit des Begriffs des Willens und des besonderen Willens, in welcher das abstrakte Recht, wie das Wohl und die Subjektivität des Wissens und die Zufälligkeit des äußerlichen Daseins, als für sich selbständig aufgehoben, damit aber ihrem Wesen nach darin enthalten und erhalten sind, – die realisierte Freiheit, der absolute Endzweck der Welt.

Kommentare

2 Kommentare zu „129“

  1. Avatar von Eduard Gans (Zusatz)
    Eduard Gans (Zusatz)

    Jede Stufe ist eigentlich die Idee, aber die früheren enthalten sie nur in abstrakteres Form. So ist z. B. Ich als Persönlichkeit auch schon die Idee, aber in abstraktester Gestalt. Das Gute ist daher die weiter bestimmte Idee, die Einheit des Begriffs des Willens und des besonderen Willens. Es ist nicht ein abstrakt Rechtliches, sondern ein Inhaltvolles, dessen Gehalt sowohl das Recht als das Wohl ausmacht.

  2. Avatar von Hegel (Notizen)
    Hegel (Notizen)

    Idee des Guten zunächst selbst subjektiv, oder formell – [Das] Gute ist das Objektive (oder vielmehr objektiv sein Sollende)
    Begriff des Willens Recht – Persönlichkeit – d. i. subjektives Dasein – ich wie ich ein unmittelbarer Wille bin – unmittelbarer besonderer Wille
    Dieser unmittelbare besondere Wille – in Glückseligkeit Wohl, – Leben – seine eigne Allgemeinheit
    Wenn Mensch auf sein Wohl reflektiert, nicht mehr – als unmittelbarer Wille

Schreibe einen Kommentar