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    Die sittliche Substantialität ist auf diese Weise zu ihrem Rechte und dieses zu seinem Gelten gekommen, daß in ihr nämlich die Eigenwilligkeit und das eigene Gewissen des Einzelnen, das für sich wäre und einen Gegensatz gegen sie machte, verschwunden [ist], indem der sittliche Charakter das unbewegte, aber in seinen Bestimmungen zur wirklichen Vernünftigkeit aufgeschlossene Allgemeine als seinen bewegenden Zweck weiß und seine Würde sowie alles Bestehen der besonderen Zwecke in ihm gegründet erkennt und wirklich darin hat. Die Subjektivität ist selbst die absolute Form und die existierende Wirklichkeit der Substanz, und der Unterschied des Subjekts von ihr als seinem Gegenstande, Zwecke und Macht ist nur der zugleich ebenso unmittelbar verschwundene Unterschied der Form.

    Die Subjektivität, welche den Boden der Existenz für den Freiheitsbegriff ausmacht (§ 106) und auf dem moralischen Standpunkte noch im Unterschiede von diesem ihrem Begriff ist, ist im Sittlichen die ihm adäquate Existenz desselben.

    In this way the ethical substantial order has attained its right, and
    its right its validity. That is to say, the self-will of the individual has
    vanished together with his private conscience which had claimed
    independence and opposed itself to the ethical substance. For, when
    his character is ethical, he recognises as the end which moves him to
    act the universal which is itself unmoved but is disclosed in its
    specific determinations as rationality actualised. He knows that his
    own dignity and the whole stability of his particular ends are
    grounded in this same universal, and it is therein that he actually
    attains these. Subjectivity is itself the absolute form and existent
    actuality of the substantial order, and the distinction between subject
    on the one hand and substance on the other, as the object, end, and
    controlling power of the subject, is the same as, and has vanished
    directly along with, the distinction between them in form.