14

Der endliche Wille, als nur nach der Seite der Form sich in sich reflektierendes und bei sich selbst seiendes unendliches Ich (§ 5), steht über dem Inhalt, den unterschiedenen Trieben, sowie über den weiteren einzelnen Arten ihrer Verwirklichung und Befriedigung, wie es zugleich, als nur formell unendliches, an diesen Inhalt, als die Bestimmungen seiner Natur und seiner äußeren Wirklichkeit, jedoch als unbestimmtes nicht an diesen oder jenen Inhalt, gebunden ist (§ 6, 11). Derselbe ist insofern für die Reflexion des Ich in sich nur ein Möglicher, als der meinige zu sein oder auch nicht, und Ich die Möglichkeit, mich zu diesem oder einem andern zu bestimmen, – unter diesen für dasselbe nach dieser Seite äußeren Bestimmungen zu wählen.


Kommentare

Ein Kommentar zu „14“

  1. Avatar von Hegel (Notizen)
    Hegel (Notizen)

    [zu § 14]
    Tätigkeit und Weise des Willens. Einsicht, nicht Magnet oder Trieb eines wilden Tiers.
    Kann sich nicht in abs[oluter] Unmittelbarkeit der Form und des Inhalts halten – sondern Trennung.
    Inhalt abhängig – ist nur vermittels des Willens mein Inhalt.
    Formelle Vermittlung liegt sogleich im Willen. Der Inhalt ist der Meinige, weil ich ihn will, – Näheres, was in diesem, Wollen liegt – Nicht 2 Besondere in dieser Trennung; das eine ist das Allgemeine, Ich – das andere das Besondere –
    1. Allgemeinheit, Ich – 2. Besonderheit, Bestimmtheit.
    Weg des Hinausgehens – zunächst nur Beziehung auf die Allgemeinheit.

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