Am Ende seiner Vorrede zitiert Hegel die äsopische Fabel-Wendung „Hic Rhodus, hic salta!“ („Hier ist Rhodos, hier springe!“) – bei ihm im Sinne von: die Philosophie hat es nicht mit einem Jenseits zu tun, sondern mit der Vernunft im Hier und Jetzt der wirklichen Welt (siehe die betreffende Stelle in der Vorrede).
Marx hat genau dieses Bild später gleich zweimal aufgegriffen – als eine Art Erkennungszeichen für den Punkt, an dem auf Analyse die Tat folgen muss:
Aus dem Achtzehnten Brumaire des Louis Bonaparte (1852), Kapitel I:
„Proletarische Revolutionen […] schrecken stets von neuem zurück vor der unbestimmten Ungeheuerlichkeit ihrer eigenen Zwecke, bis die Situation geschaffen ist, die jede Umkehr unmöglich macht, und die Verhältnisse selbst rufen:
Hic Rhodus, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze!“
Aus dem Kapital, Band 1 (1867), Ende des 2. Abschnitts des 4. Kapitels („Verwandlung von Geld in Kapital“, Unterabschnitt „Widersprüche der allgemeinen Formel“):
„Dies sind die Bedingungen des Problems. Hic Rhodus, hic salta!“
Diese beiden Stellen sind zeitlich weit von Marx‘ eigentlicher Auseinandersetzung mit Hegels Rechtsphilosophie (1843) entfernt und daher hier gesondert – als Nebengedanke, nicht als zeitgenössischer Kommentar – aufgeführt.
