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Erster Abschnitt. Die Familie

Die Familie hat als die unmittelbare Substantialität des Geistes seine sich empfindende Einheit, die Liebe, zu ihrer Bestimmung, so dass die Gesinnung ist, das Selbstbewusstsein seiner Individualität in dieser Einheit als an und für sich seiender Wesentlichkeit zu haben, um in ihr nicht als eine Person für sich, sondern als Mitglied zu sein.

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Kommentare

5 Kommentare zu „158“

  1. Avatar von Hegel (Notizen)
    Hegel (Notizen)

    Form des Empfindens – überhaupt
    Gesinnung – ist Innerlichkeit.

  2. Avatar von Hegel (Enzyklopädie 1827)
    Hegel (Enzyklopädie 1827)

    Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1827), § 518:

    § 518. Der sittliche Geist in seiner Unmittelbarkeit enthält das natürliche Moment des Geschlechtsverhältnisses, aber erhoben in geistige Bestimmung; – die Einigkeit der Liebe und der Gesinnung des Zutrauens; – der Geist ist als Familie empfindender Geist.

  3. Avatar von Hegel (Enzyklopädie 1830)
    Hegel (Enzyklopädie 1830)

    Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse (1830), § 518:

    § 518. Der sittliche Geist als in seiner Unmittelbarkeit enthält das natürliche Moment, daß das Individuum in seiner natürlichen Allgemeinheit, der Gattung, sein substantielles Dasein hat, – das Geschlechtsverhältnis, aber erhoben in geistige Bestimmung; – die Einigkeit der Liebe und der Gesinnung des Zutrauens; – der Geist ist als Familie empfindender Geist.

  4. Avatar von Eduard Gans (Zusatz)
    Eduard Gans (Zusatz)

    Liebe heißt überhaupt das Bewußtsein meiner Einheit mit einem anderen, so daß ich für mich nicht isoliert bin, sondern mein Selbstbewußtsein nur als Aufgebung meines Fürsichseins gewinne und durch das Mich-Wissen, als der Einheit meiner mit dem anderen und des anderen mit mir. Die Liebe ist aber Empfindung, das heißt die Sittlichkeit in Form des Natürlichen; im Staate ist sie nicht mehr: da ist man sich der Einheit als des Gesetzes bewußt, da muß der Inhalt vernünftig sein, und ich muß ihn wissen. Das erste Moment in der Liebe ist, daß ich keine selbständige Person für mich sein will und daß, wenn ich dies wäre, ich mich mangelhaft und unvollständig fühle. Das zweite Moment ist, daß ich mich in einer anderen Person gewinne, daß ich in ihr gelte, was sie wiederum in mir erreicht. Die Liebe ist daher der ungeheuerste Widerspruch, den der Verstand nicht lösen kann, indem es nichts Härteres gibt als diese Punktualität des Selbstbewußtseins, die negiert wird und die ich doch als affirmativ haben soll. Die Liebe ist das Hervorbringen und die Auflösung des Widerspruchs zugleich: als die Auflösung ist sie die sittliche Einigkeit.

  5. Avatar von Die logische Entwicklung
    Die logische Entwicklung

    Die Familie ist die unmittelbare Substantialität des Geistes, deren Bestimmung die sich empfindende Einheit, die Liebe, ist.

    Der Schritt bestimmt, in welcher Form die sittliche Einheit auf dieser ersten Stufe gewusst wird: als Empfindung. Das folgt aus der Unmittelbarkeit — eine Einheit, die nicht durch den Unterschied hindurchgegangen und aus ihm zurückgewonnen ist, kann nicht begriffen, sondern nur gefühlt werden, und die Liebe ist genau dieses Wissen einer Einheit, die man nicht begründet, sondern hat. Daraus folgt zugleich die Negation, die dieser Paragraph vollzieht: in der Familie ist man nicht Person für sich, wie im abstrakten Recht, wo jeder ein gegen alle anderen abgeschlossener Willenspunkt ist, sondern Mitglied, das sein Selbstbewusstsein in der Einheit hat. Die Selbständigkeit, die das abstrakte Recht aufgebaut hatte, wird hier also zurückgenommen — und wird, wenn die Familie sich auflöst, wieder hervortreten.

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