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3. Die beschließende und unmittelbare Einzelheit der Person verhält sich zu einer vorgefundenen Natur, welcher hiermit die Persönlichkeit des Willens als ein Subjektives gegenübersteht, aber dieser als in sich unendlich und allgemein ist die Beschränkung, nur subjektiv zu sein, widersprechend und nichtig. Sie ist das Tätige |44|, sie aufzuheben und sich Realität zu geben, oder, was dasselbe ist, jenes Dasein als das ihrige zu setzen.

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Kommentare

3 Kommentare zu „39“

  1. Avatar von Hegel (Notizen)
    Hegel (Notizen)

    3. Mensch Herr über alles in der Natur – nur durch ihn Dasein als der Freiheit – Es hat keine Seele für sich, ist nicht Selbstzweck – selbst lebendige Natur nicht – nur Mensch als frei, – nicht als lebendig.
    Leben wohl Selbstzweck – nicht für sich –

  2. Avatar von Die logische Entwicklung
    Die logische Entwicklung

    Aufheben des Widerspruchs der bloßen Subjektivität — die in sich unendliche Persönlichkeit negiert die Schranke, nur subjektiv zu sein, und setzt das vorgefundene Dasein als das ihrige.

    Hier wird der Übergang zum Eigentum vollzogen, und zwar nicht durch einen Zweck, sondern durch einen Widerspruch. Der Person steht eine vorgefundene Natur gegenüber, an der sie ihre Grenze hat; sie ist damit ein bloß Subjektives, ein Innerliches neben einem Äußerlichen. Das verträgt sich nicht mit dem, was sie nach § 35 ist — in sich unendlich und allgemein, also nichts schlechthin außer sich habend. Eine Bestimmung, die dem widerspricht, was die Sache selbst ist, nennt Hegel nichtig: Sie hält sich nicht, sondern treibt zu ihrer eigenen Aufhebung. Die Persönlichkeit ist deshalb „das Tätige“, und tätig sein heißt hier nichts anderes, als die Schranke wegzunehmen, indem sie sich Realität gibt und das vorgefundene Dasein als das ihrige setzt.

  3. Avatar von Hegel (einfach)
    Hegel (einfach)

    § 39: Die Person und die Welt

    Die Person steht vor einer Natur, die sie vorfindet. Die Welt ist einfach da. Die Person hat sie nicht gemacht.

    Was ist daran unbefriedigend?

    Die Person weiß sich als frei und unendlich. Aber zunächst ist diese Freiheit nur innen. Sie ist bloß subjektiv. Das passt nicht zusammen. Etwas Unendliches, das nur im eigenen Kopf wohnt, widerspricht sich selbst.

    Darum bleibt die Person nicht ruhig. Sie ist tätig. Sie will die bloße Innerlichkeit überwinden. Sie will sich Wirklichkeit geben. Das heißt: Sie macht die vorgefundene Welt zu der ihren.

    Ein Vergleich: Ein Siedler kommt in ein Tal, das noch niemand bewohnt. Er rodet, baut und pflanzt. Nach einigen Jahren erkennt er sich im Tal wieder. Es trägt seine Spuren.

    Warum darf der Mensch das?

    Die Dinge der Natur haben keinen eigenen Zweck für sich. Das gilt selbst für Pflanzen und Tiere. Sie leben zwar, aber sie wissen sich nicht als frei. Nur der Mensch ist frei. Darum ist er der Herr über die Natur.

    Zusammenfassung: Eine Freiheit, die nur innen bleibt, widerspricht sich. Darum macht die Person die vorgefundene Welt zu ihrer eigenen. Daraus entsteht das Eigentum.

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