[S. 462]
[Beurteilung der] Verhandlungen in der Versammlung der Landstände des Königreichs Württemberg im Jahr 1815 und 1816. XXXIII Abteilungen.
Hegels Besprechung der württembergischen Verfassungsverhandlungen, erschienen 1817 in den „Heidelbergischen Jahrbüchern der Literatur“ (Nr. 66–68 und 73–77). Text nach der Werkausgabe (Bd. 4, „Nürnberger und Heidelberger Schriften“).
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Die Zahlen zwischen senkrechten Strichen, etwa |93|, markieren den Beginn einer Seite der gedruckten Ausgabe; so findet man die Stelle im eigenen Buch wieder.
In den Anmerkungen steht „Werkausgabe:“ vor Hinweisen der Herausgeber und „Fußnote Hegels.“ vor Hegels eigenen Anmerkungen.
Querverweis: Die Besprechung, in der Hegel die Frage entscheidet, die in § 3 Anm. wiederkehrt: ob das alte Recht eines Landes gegen eine vernünftige Verfassung gilt. Zum ständischen Element und zur Repräsentation § 301 ff., zur Wahl der Abgeordneten § 308 und § 311, zu den Abgaben § 299, zu der Frage, wer die Verfassung macht, die Anmerkung zu § 273. Verwandt ist Hegels Prüfung der englischen Reformbill von 1831.
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Das vor drittehalb Jahren begonnene Geschäft, eine deutsche Monarchie, die wir in unseren Zeiten entstehen sahen, durch die Einführung einer repräsentativen Verfassung zu vollenden, hat von seinem Beginnen ein so allgemeines Interesse bei dem deutschen Publikum erweckt, daß für dasselbe nichts Angenehmeres geschehen konnte, als daß die Verhandlungen der württembergischen Ständeversammlung öffentlich bekanntgemacht worden sind. An die Stelle der Hoffnungen, welche den Anfang und Fortgang begleiteten, muß am Schlusse sich Erfolg und Urteil zeigen. Die 33 Hefte, auf welche sich diese Betrachtung zunächst beschränkt, enthalten zwar noch nicht die Vollendung des Hauptzwecks, aber sie bilden insofern ein geschichtliches Ganzes, als sie einerseits den Verfolg bis zum Tode des Königs darstellen, welcher die Monarchie gestiftet und auch den zweiten Schritt, den der inneren freien Konstituierung derselben, begonnen hat, und als die eigentümliche Entwicklung dieser Begebenheit in ihren Hauptzügen als seiner Regierung angehörig angesehen werden konnte; – andererseits erscheint die Arbeit von seiten der Stände als ein Vollendetes, insofern ein hierzu von ihnen beauftragter Ausschuß mit seinem Entwurfe einer Verfassung fertiggeworden, welcher gleichfalls im Druck erschienen ist.
Diese Verhandlungen stellen ferner zwar vornehmlich nur

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