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|86| aus der Natürlichkeit erscheint daher nur erst als ein Kampf beider Seiten, die im Kampf noch miteinander verwickelt sind. Auch diese Stufe der bestimmten Religion bleibt daher noch in der Sphäre der Natürlichkeit stehen und bildet mit der vorhergehenden überhaupt die Stufe der Naturreligion.
3. Noch innerhalb der Folge der bestimmten Religionen macht die Bewegung des Geistes den Versuch, die Bestimmtheit dem Begriff gleichzusetzen; aber diese Bestimmtheit erscheint hier noch als abstrakte oder der Begriff noch als der endliche. Diese Versuche, in denen das Prinzip der vorhergehenden Stufen, das Wesen, in die unendliche Innerlichkeit sich zusammenzufassen strebt, sind: a) die jüdische Religion, b) die griechische, c) die römische. Der jüdische Gott ist die Einzigkeit, die selbst noch abstrakte Einheit bleibt, noch nicht in sich konkret ist. Dieser Gott ist zwar Gott im Geist, aber noch nicht als Geist, – ein Unsinnliches, Abstraktum des Gedankens, welches noch nicht die Erfüllung in sich hat, die es zum Geist macht. Die Freiheit, zu welcher sich der Begriff in der griechischen Religion zu entwickeln sucht, lebt noch unter dem Zepter der Notwendigkeit des Wesens, und der Begriff, wie er in der römischen Religion erscheint und seine Selbständigkeit gewinnen will, ist noch beschränkt, da er auf eine gegenüberstehende Äußerlichkeit bezogen ist, in der er nur objektiv sein soll, und ist so äußerliche Zweckmäßigkeit.
Dieses sind die Hauptbestimmtheiten, die hier als die Weise der Realität des Geistes erscheinen. Als Bestimmtheiten sind sie dem Begriff des Geistes nicht angemessen und sind Endlichkeiten, auch diese Unendlichkeit, daß ein Gott ist, diese abstrakte Affirmation. Und wollte man diese Bestimmung der Erscheinung Gottes im Bewußtsein als reine Idealität des Einen, als Tilgung der Mannigfaltigkeit des äußerlichen Erscheinens, der Naturreligion als das Wahrhafte gegenüberstellen, so ist sie vielmehr selbst nur eine Bestimmtheit gegen die Totalität des Begriffs des Geistes. Dieser Totalität
