27

Die absolute Bestimmung oder, wenn man will, der absolute Trieb des freien Geistes (§ 21), daß ihm seine Freiheit Gegenstand sei – objektiv sowohl in dem Sinne, daß sie als das vernünftige System seiner selbst, als in dem Sinne, daß dies unmittelbare Wirklichkeit sei (§ 26) -, um für sich, als Idee zu sein, was der Wille an sich ist: der abstrakte Begriff der Idee des Willens ist überhaupt der freie Wille, der den freien Willen will.

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Kommentare

2 Kommentare zu „27“

  1. Avatar von Hegel (Notizen)
    Hegel (Notizen)

    [zu § 27]
    Vernünftiges System – entwickelter Begriff
    unmittelbare Wirklichkeit – α) im Subjekt – β) allgemeines Gelten in allen Subjekten

  2. Avatar von Hegel (einfach)
    Hegel (einfach)

    Das höchste Ziel des freien Geistes: seine eigene Freiheit selbst zum Gegenstand zu machen.

    Erklärung: Der freie Geist will nicht nur irgendetwas – sein tiefster Antrieb (§ 21) ist, dass ihm seine eigene Freiheit gegenübertritt: einmal als vernünftig geordnetes System (objektiv, als Institution), einmal als unmittelbare Wirklichkeit (§ 26). Erst dadurch wird er für sich selbst das, was er an sich schon ist. Der knappste Ausdruck dafür lautet: Der freie Wille ist der Wille, der den freien Willen will.

    Auf den Punkt gebracht: Freiheit, die sich nur denkt, reicht nicht; sie muss sich selbst wollen und sich in der Welt verwirklichen – das ist das Programm des ganzen Buches.

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