[4. Absatz]
Manche sagen: Die Form ist gleichgültig, es kommt nur auf die Sache an. Ein Schriftsteller soll einfach Wahrheiten finden und verbreiten.
Wie sieht das in der Praxis aus? Hegel wird spöttisch. Man kocht immer wieder denselben alten Kohl auf und verteilt ihn überall. Und jeder tut so, als hätte die Welt gerade auf ihn gewartet. Als wäre seine Wahrheit neu und gerade „heute“ besonders wichtig. Dabei gilt, was schon in der Bibel steht: Sie haben Mose und die Propheten. Das Wichtige ist längst gesagt.
Und dann kommt der Nächste mit seinen Wahrheiten. Die spülen die vorigen wieder weg. So geht es hin und her.
Wie findet man in diesem Gedränge das, was bleibt? Nicht durch noch mehr Meinungen. Nur durch Wissenschaft, also durch genaues und geordnetes Denken.
