System der Sittlichkeit

[S. 294]

|294| sich nicht unendlich in sich vernichtet, sondern hierin in der Differenz, nur aüsserlich für dasselbe vernichtet ist. So ist sein gedoppeltseyn ebenfalls eine Aüsserlichkeit; es drückt nichts aus als die Beziehung auf das Subject, und auf das Object, deren ideelle Mitte es ist; aber diese Verbindung erhält es durch ein subjectives ausser demselben sie denkendes, durch sich selbst drückt es sie negativ, durch sein vernichtetseyn als Subject, oder eine eigene Bedeutung für sich zu haben durch seine innre Bedeutungslosigkeit aus, so daß es die Mitte ist, insofern es ein Ding, eine Bestimmtheit für sich ist, und doch gar nichts für sich, kein Ding; unmittelbar diß Gegentheil seiner selbst ist, für sich und schlechterdings nicht für sich sondern ein anderes zu seyn, also der absolute Begriff hier reell objectiv ist. Körperliches Zeichen; es ist die Idealität des Werkzeugs, wie die Mine die Idealität des Kinds, und wie es vernünftiger ist ein Werkzeug zu machen, als ein Kind, so ist ein körperliches Zeichen vernünftiger als Gebehrde. Das Zeichen drückt, da es dem absoluten Begriff entspricht, keine Gestalt aus, als welche der in die Indifferenz aufgenommene absolute Begriff ist; aber da es nur den Begriff ausdrückt, so ist es an das formell allgemeine gebunden; wie die Mine und Gebehrde eine subjective Sprache ist, so ist das körperliche Zeichen eine objective; wie jene nicht sich vom Subject losreist, noch frey wird, so bleibt diese ein objectives, und trägt ihr subjectives, das Erkennen nicht unmittelbar an sich selbst; es ist darum auch an das Object, gehefftet, und drückt an ihm, aber frey von ihm, so daß es nicht eine Bestimmtheit desselben, sondern nur zu ihm hinzugetreten, und ihm zufällig bleibt, gerade durch die Zufälligkeit der Verbindung eine Beziehung auf etwas subjectives aus, die aber ganz unbestimmt dargestellt ist, und erst hinzugedacht werden muß; es drückt deßwegen auch die Beziehung des Besitzes eines Objects gegen das Subject aus.

ג. die tönende Rede, vereinigt die Objectivität des körperlichen Zeichens und die Subjectivität der Gebehrde; die Articulation der letztern mit dem für sich seyn des erstern; sie ist die Mitte der Intelligenzen, Logos, das vernünftige Band derselben. Die abstracte Objectivität, welche ein stummes Anerkennen ist, gewinnt in ihr eigenen unabhängigen für sich, aber nach der Weise des Begriffs seyenden Leib, der sich nemlich unmittelbar selbst vernichtet; mit der tönenden Rede tritt

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