[S. 350]
|350| Das erste System der Bewegung in der Totalität ist also dieses, daß die absolute Identität als Gefühl ganz in ihm verborgen sey.
Das zweyte das Auseinandertreten des allgemeinen und besondern, und also in der Bewegung ein gedoppeltes, entweder daß das besondere bleibt was es ist, und das Allgemeine also nur formal ist, – oder daß das Allgemeine absolut ist, und das besondere vollkommen in sich aufnimmt; jenes erste ist Gerechtigkeit und Krieg, das zweyte Erziehung, Bildung, Eroberung und Colonisirung.
A.
Das System des Bedürfnisses ist oben formell als System der allgemein gegenseitigen physischen Abhängigkeit von einander begriffen worden; keiner ist für die Totalität seines Bedürfnisses für sich selbst, seine Arbeit, oder welche Weise des Vermögens der Befriedigung seines Bedürfnisses, sichert ihm nicht diese Befriedigung; es ist eine fremde Macht, über welche er nichts vermag, von welcher es abhängt, ob der Überfluß, den er besitzt, für ihn eine Totalität der Befriedigung ist; der Werth desselben, d. h. dasjenige, was die Beziehung des Überflusses auf das Bedürfniß ausdrückt, ist unabhängig von ihm, und wandelbar. Dieser Werth selbst hängt vom Ganzen der Bedürfnisse und vom Ganzen des Überflusses ab; und dieses Ganze ist eine wenig erkennbare, unsichtbare, unberechenbare Macht, darum weil sie in Beziehung auf die Quantität, eine Summe unendlich vieler Einzelnheit ist, und in Beziehung auf die Qualität aus unendlich vielen Qualitäten zusammengesetzt ist. Diese Wechselwirkung des einzelnen auf das Ganze, was aus dem einzelnen besteht, und des Ganzen wieder als ideelles auf das einzelne als den Werth bestimmend, ist ein beständig auf und niedersteigendes Wogen; in welchem die Einzelnheit, bestimmt durch das Ganze als einen hohen Werth habend, seine Masse anhaüfft, und dadurch im Ganzen ein Überfluß, ins Ganze des Bedürfnisses aufgenommen, wird; durch diese Bestimmtheit erscheint die Indifferenz des Ganzen, angesehen als eine Menge von den übrigen Qualitäten, als ein Verhältniß derselben,

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