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|329| der Wechsel aller; sie ist die absolute Uneigennützigkeit; denn im ewigen ist nichts eigenes; sie ist und jede ihrer Bewegungen die höchste Schönheit und Freyheit, denn das reellseyn und die Gestaltung des ewigen ist seine Schönheit; sie ist ohne Leiden und seelig; denn in ihr ist alle Differenz und aller Schmerz aufgehoben; sie ist das göttliche, absolut, reell, existirend, seyend, unter keiner Hülle, noch so daß es erst in die Idealität der Göttlichkeit herauszuheben, und erst aus der Erscheinung und der empirischen Anschauung herauszuziehen wäre, sondern sie ist unmittelbar absolute Anschauung.
Die Bewegung aber dieser absoluten Sittlichkeit wie sie im absoluten Begriff ist, laüfft alle Tugenden durch, aber fixirt sich in keiner. In der Bewegung geht das Sittliche in Differenz und hebt sie auf; die Erscheinung des Übergang vom subjectiven zum objectiven und das Aufheben dieses Gegensatzes. Diese Thätigkeit des Produciren, geht nicht auf ein Product, sondern zerschlägt es unmittelbar, und macht die Leerheit der Bestimmtheiten eintreten. Jene Differenz in ihrer Erscheinung ist die Bestimmtheit, und diese gesetzt als ein zu negirendes. Aber dieses zu negirende muß selbst eine lebendige Totalität seyn; das sittliche muß in seiner Differenz selbst seine Lebendigkeit anschauen, und hier so daß das Wesen dieses gegenüberstehenden lebendigen als ein fremdes, und zu negirendes gesetzt ist; – nicht wie in der Erziehung daß die Negation, Subjectivität nur die Oberfläche, des Kindes ist; – Eine solche Differenz ist der Feind, und die Differenz in Beziehung gesetzt ist zugleich als ihr Gegentheil des Seyns der Gegensätze als das Nichts des Feindes, und diß Nichts auf beyden Seiten gleichmässig ist die Gefahr des Kampfes. Dieser Feind kann für das Sittliche nur ein Feind des Volkes, und selbst nur ein Volk seyn. Weil hier die Einzelnheit auftritt, so ist es für das Volk, daß der Einzelne sich in die Gefahr des Todes begibt. Ausser dieser negativen Seite aber erscheint auch die positive der Differenz und gleichfalls als Sittlichkeit, oder aber als Sittlichkeit im einzelnen, oder die Tugenden. Die Tapferkeit ist die Indifferenz der Tugenden als Negativität, oder die Tugend in Bestimmtheit, aber in der Absolutheit des bestimmtseyns; sie ist also die Tugend an sich, aber die formale; da jede andere nur eine Tugend ist. Weil nun in der Differenz die Bestimmtheit als Mannichfaltigkeit ist,

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