System der Sittlichkeit

[S. 299]

|299| widerstreitet, und als eine Einzelnheit es verleugnet und davon abstrahirt, nicht insofern die Einzelnheit seine Form wahrhafft vernichtet, denn darin setzt es dasselbe als wahrhafft ideell, und sich als Eins mit ihm; hingegen wenn es dasselbe nicht vernichten, sich nicht mit ihm vereinigen kann, sondern in Differenz mit ihm ist. – Das Negative besteht also im nichtanerkennen des Eigenthumes, im Aufheben desselben; aber das Eigenthum ist hier selbst gesetzt, als nicht nothwendig, nicht auf den Gebrauch und Genuß des Subjects bezogen; die Materie, insofern sie als ein allgemeines gesetzt ist, ist es selbst hiemit als ein negatives; die Beziehung des Subject auf sie ist selbst bestimmt als eine bloß mögliche. Die Negation kann also bloß diese Form, oder die Materie nicht selbst, sondern sie als allgemeines betreffen; es wird ein Überfluß, was schon für sich keine Beziehung auf das Bedürfniß hat aufgehoben, was die Bestimmung hat, aus der Beziehung des Besitzes zu treten. Ob dieses Aufheben, die Negation, der Bestimmung gemäß sey oder nicht, muß sich aus der folgenden Potenz ergeben.

b. Die Subsumtion der Anschauung unter den Begriff

Es ist ein Verhältniß des Subjects zu seiner überflüssigen Arbeit gesetzt, die in dieser beziehung auf dasselbe ideell, keine reale Beziehung auf den Genuß hat, zugleich aber ist diese Beziehung herausgetretten als ein allgemeines, oder als eine reine Abstraction, oder unendliches, der Besitz im Recht als Eigenthum. Seiner Natur nach aber hat das was besessen wird, nur eine reale Beziehung auf das Subject; zum Vernichten, und die vorhin ideelle Beziehung des Besitzes auf das Subject soll itzt reell werden. Das Unendliche, als das positive dieser Potenz überhaupt ist das feste, und soll bleiben, nemlich das Recht; ebenso die ideale Beziehung des Besitzes, und doch soll er realisirt werden. Die ganze Potenz überhaupt ist die der Differenz, diese gegenwärtige Dimension ist ebenfalls Differenz; also Differenz der Differenz; vorhin die ruhende, hier die bewegte; [in] dem Begriff liegt die Differenz, das Verhältniß eines Subjects zu einem als bloß möglich bestimmten.

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