System der Sittlichkeit

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|333| sein Eigenthum in der Unwissenheit des Rechts ihm erhalten, und nach Leidenschafft und Beredung der Streit vermittelt. – Dieses Zutrauen ,weil es auf ein ewiges sich verläßt, ist denn auch der Tapferkeit fähig.

In der realen absoluten Totalität der Sittlichkeit müssen diese drey Formen derselben ebenso real seyn; jede muß sich für sich selbst organisiren ein Individuum seyn, und Gestalt annehmen; denn ihre Vermischung ist die Formlosigkeit des natürlich sittlichen, und weisheitslosen; es versteht sich, daß indem jede sich organisirt, sie ebendadurch Totalität ist, und die andern Potenzen der Form aber sich gemäß und anorganisirt in sich trägt; wie sie schon nach ihren Begriffen in jeder aufgezeigt worden sind. Die Individualisirung das lebendige Leben ist nicht möglich ohne Vereinzelung; jedes Princip und Potenz muß schlechthin ihrem Begriff zugehen, denn sie [ist] reell, und muß nach ihrem Selbstgenuße streben, und für sich zu seyn. In ihrem Begriff, oder in ihrer eigenen Indifferenz hat sie die relative Identität mit dem andern vollkommen in sich genommen und sich also gestaltet, und zu dieser eigenen Gestaltung muß alles dringen was Potenz ist; denn die Unendlichkeit ist schlechthin eins mit der Realität; aber in der Unendlichkeit ist die Differenz der Potenzen. Daß die physische Natur nach ihrer Weise die Potenzen rein gestaltet ausdrückt, und jede für sich lebendig setzt, scheint nur darum leichter aufzunehmen zu seyn, weil nach dem Princip der Vielheit der Natur, jedes einzelne unvollständiges seyn dürfe; in der sittlichen aber müsse jedes ein absolut vollständiges seyn, und jedes macht für sich schlechthin Anspruch auf die absolute reale Totalität, weil die Einzelheit eines jeden die absolute, oder der reine Begriff, also die Negation aller Bestimmtheiten ist. Allein eben dieser absolute Begriff und Negation ist die höchste Abstraction, und unmittelbar das negative; das positive ist die Einheit dieser Form mit dem Wesen; und diß ist die Ausbreitung der Sittlichkeit in ein System von Potenzen (und der Natur) und die sittliche Potenz, die sich organisirt, kann sich nur in Individuen als ihrem Stoff organisiren, und nicht das Individuum als solches ist das wahrhafft, sondern nur das formell absolute, das wahrhaffte ist das System der Sittlichkeit. Darum kann dieses System auch nicht so gedacht werden, daß es als reines im Individuum, als solchem sey, nemlich als ausgebildetes, in seinen Potenzen sich vollständig vertheilendes; denn sein Wesen ist die Aethericität, das elementarische, reine, welche die Einheiten sich unterworfen

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