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|311| Empfindung als Gedanke gesetzt wird; es bleibt dieselbe Bestimmtheit; das empfundene roth bleibt gedachtes roth; aber das gedachte ist bestimmt zugleich als ein vernichtetes, aufgehobenes negatives; die Freyheit der Intelligenz hat die Bestimmtheit der rothen Empfindung ins allgemeine erhoben, sie ihrer Entgegensetzung gegen andere Bestimmtheiten nicht entnommen, sondern nur den falschen Versuch gemacht, es zu thun; sie hat reflectirt auf die Empfindung sie ins unendliche aufgenommen, aber so daß die Endlichkeit schlechthin bestehen bleibt; sie hat die objective Idealität der Zeit und des Raums in die subjective umgewandelt; die objective Idealität ist das Andersseyn, daß andere neben ihm sind, schlechthin nach allen Beziehungen die Idealität Unendlichkeit, empirisch gesetzt ist, als ein allenthalben anderes; die subjective reinigt die Unendlichkeit von dieser Mannichfaltigkeit, gibt ihr die Form der Einheit; verbindet mit der Bestimmtheit selbst, die im objectiven ausser ihr liegenden, als das andersseyn dargestellten, Unendlichkeit, macht sie auf diese Weise zur Einheit, als der absoluten Bestimmtheit des subjectiven, oder ideellen, im Gegensatz gegen das reelle; und wenn die Bestimmtheit als reelles, als Empfindung, die Form, die Unendlichkeit, gleichsam oberflächlich ausser sich hatte, so ist sie itzt mit ihr verbunden. So im praktischen, das an und für sich negativ ist, ist eine durch dasselbe Gesetzte Bestimmtheit, nach der bisherigen Potenz der Nothwendigkeit, selbst ein objectives, ideelles, allgemeines; die Negation dieses praktischen Setzens, ist die Wiederherstellung der ersten ursprünglichen Besonderheit des Gegensatzes; indem jene Objectivität aufgehoben wird, tritt es in die Gewalt der unorganischen, objectiven Potenzen; ein Mord hebt das lebendige als Einzelnheit, als Subject auf, aber die Sittlichkeit thut diß ebenso; aber die Sittlichkeit hebt die Subjectivität, die ideelle Bestimmtheit desselben auf; der Mord aber seine Objectivität, setzt es als ein negatives, besonderes, das unter die Gewalt des objectiven zurükkehrt, dem es sich entriß, dadurch daß es selbst ein objectives war. Die absolute Sittlichkeit hebt unmittelbar die Subjectivität dadurch auf, daß sie dieselbe nur als ideelle Bestimmtheit als Gegensatz vernichtet, aber ihr Wesen schlechthin bestehen läßt, und gerade darin bestehen, und reell macht, daß es sein Wesen seyn läßt was es ist; die Intelligenz bleibt in der Sittlichkeit eine solche.
Dieses Negative, oder die reine Freyheit geht also auf die Aufhebung des

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