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|334| und sie aus ihrer Sprödigkeit in die absolute Weichheit aufgelöst hat; die Einzelnheit des Individuums ist nicht das erste; sondern die Lebendigkeit der sittlichen Natur, die Göttlichkeit, und für ihr Wesen ist das einzelne Individuum zu arm, ihre Natur in ihrer ganzen Realität aufzufassen; momentan vermag es als formale Indifferenz alle Momente darzustellen; aber es ist als formale Indifferenz das negative, die Zeit, und vernichtet sie wieder; aber das sittliche muß als Natur, als Bestehen aller Potenzen, und jede in ihrer lebendigen Gestalt sich auffassen; eins seyn mit der Nothwendigkeit und als relative Identität bestehen, aber diese Nothwendigkeit hat keine Realität, als insofern jede Potenz Realität hat, d. h. Totalität ist.
Die Potenzen der Sittlichkeit in dieser Realität sich darstellend innerhalb der vollkommenen Totalität sind die Stände; und das Princip eines jeden ist die bestimmte Form der Sittlichkeit der vorhin aufgezeigten; es ist also ein Stand der absoluten freyen Sittlichkeit, ein Stand der Rechtschaffenheit, und ein Stand der unfreyen, oder natürlichen Sittlichkeit. Nach dem wahren Begriff eines Standes ist er nicht eine Allgemeinheit, welche ausser ihm liegt, und ein gedachtes ist; sondern die Allgemeinheit ist in ihm reell; er erkennt sich in seiner Gleichheit und constituirt sich als allgemeines gegen Allgemeines, und das Verhältniß der unterschiedenen Stände ist [nicht] ein Verhältniß von einzelnen zu einzelnem; sondern jeder einzelne ist dadurch [, daß er] einem Stand angehört, ein allgemeines, und hiemit ein wahrhafftes Individuum, und eine Person; so ist also z. B. der Sklavenstand kein Stand; denn er ist nur ein formell allgemeines; der Sklave verhält sich als einzelnes zum Herrn.
a. der absolute Stand hat die absolute reine Sittlichkeit zu seinem Princip, und in der obigen Darstellung derselben ist er selbst dargestellt; denn sein reellseyn und seine Idee sind schlechthin eins, weil die Idee die absolute ist. In dem reellseyn der absoluten Sittlichkeit, ist allein die Art zu betrachten, wie dieser Stand in Rücksicht auf das Bestehen der Differenz sich verhält und wie das praktischseyn in ihm indifferentiirt seyn kan. In der Idee selbst ist es, wie oben dargestellt, schlechthin nur negativ, und in seiner Realität die Verhältnisse und die sich auf sie beziehenden

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