[S. 351]
|351| und dieses hat sich geändert; diese übrigen sind nothwendig in Beziehung zu jener überflüssigen, und diese, die vorher in höherem Werthe war, sinkt herab. Hiedurch daß jede einzelne Art des Überflusses im Ganzen indifferentiirt, und durch diese Aufnahme ins Ganze, am Ganzen des allgemeinen Bedürfnisses gemessen, seine Stelle und Werth ihm angewiesen wird, ist es der einzelne sowenig, welcher den Werth sowohl seines Überflusses als seines Bedürfnisses bestimmt, und ihn ausser dem Verhältnisse zu allem übrigen unabhängig halten kann, als etwas beständiges und sicheres darin ist.
In diesem System erscheint also das regierende, als das bewußtlose blinde Ganze der Bedürfnisse und der Arten ihrer Befriedigungen. Aber dieses bewußtlosen blinden Schicksals muß sich das Allgemeine bemächtigen und eine Regierung werden können. Dieses Ganze liegt nicht ausser der Möglichkeit des Erkennens in den grossen, in Masse betrachteten Verhältnissen; die Möglichkeit des Erkennens, ist weil der Werth, das Allgemeine ganz atomistisch zusammengerechnet werden muß, in Beziehung auf die einzelnen Arten, welche sich so componiren, nur des Grades fähig. Aber aus dem Werthe der Art selbst, ist zu erkennen, wie der Überfluß im Verhältniß zum Bedürfniß steht, und dieses Verhältniß oder der Werth hat seine Bedeutung sowohl nach der Seite hin, ob das Produciren eines solchen Überflusses, die Möglichkeit der Totalität der Bedürfnisse ist, ob ein Mensch sich davon ernähren kann; als auch nach der Seite der Allgemeinheit, ob dieser Werth einer Art des Bedürfnisses nicht unverhältnißmässig zu der Totalität selbst ist, für die er Bedürfniß ist. Beydes muß aus der Anschauung aus dem Ganzen desjenigen bestimmt werden, was ein Mensch nothwendig braucht, und dieses ist theils [aus] der rohen Natur, nach den verschiedenen Klimaten, theils [aus] der gebildeten, was im Durchschnitte in einem Volke für die Existenz für nothwendig erachtet wird, zu erkennen. Es geschieht von selbst durch die Natur, daß sich das richtige Gleichgewicht theils unter unbedeutendem Schwancken erhält, theils wenn es durch aüssere Umstände stärker gestört ist, durch grösseres Schwanken sich wieder herstellt. Aber eben in dem letzten Falle, muß die Regierung, der Natur, welche eine solche Bewegung des Überwiegens hervorbringt durch empirische Zufälligkeiten, schneller – wie unfruchtbare Jahre, oder langsamer – wie Emporkommen derselben Arbeit

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.