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|285| und Beute, in dessen völligen Besitz wurde er dadurch gesetzt, daß es vernichtet wurde.
Wie das israelitische Volk nur teilweise sich gab und als was es sich im allgemeinen bezeichnete, das war ein Stamm desselben ganz; nämlich ein völliges aber dienendes Eigentum ihres Gottes7), welche Diener denn auch ganz nur von dem Herrn genährt wurden, unmittelbar seine Haushaltung besorgten, seine Einnehmer im ganzen Lande und Hausdienerschaft ausmachten, seine Rechte zu behaupten hatten und von Besorgern der niedrigsten Dienste bis zum unmittelbaren Minister in verschiedenem Range aufstiegen. Letzterer selbst war nicht Bewahrer des Geheimnisses – nur der geheimen Dinge-, so wenig, als die übrigen Priester etwas anderes als den Dienst lernen und lehren konnten. Das Geheimnis selbst war etwas durchaus Fremdes, in das kein Mensch eingeweiht [war], von dem er nur abhängen konnte; und die Verborgenheit des Gottes im Allerheiligsten hat einen ganz anderen [Sinn] als das Geheimnis der eleusinischen Götter. Von den Bildern, den Gefühlen, der Begeisterung und Andacht zu Eleusis, von diesen Offenbarungen des Gottes war keiner ausgeschlossen, gesprochen durfte von ihnen nicht werden, denn sie würden durch Worte entweiht; von ihren Dingen und Handlungen und den Gesetzen ihres Dienstes konnten die Israeliten wohl schwatzen (5. Mos. 30, 11), denn daran ist nichts Heiliges, das Heilige war ewig außer ihnen, ungesehen und ungefühlt.
7) Fußnote Hegels. Was dienen sollte, in dessen vollständigen Besitzstand – die Vernichtung – konnte der Herr nicht kommen, es mußte doch noch wenigstens eine Vegetation behalten.
Die Erscheinungen bei der feierlichen Gesetzgebung auf Sinai hatten alle Juden so betäubt, daß sie den Moses baten, sie doch damit zu verschonen, sie Gott so nahe zu bringen, sondern er möchte nur allein mit ihm sich unterreden und ihnen dann seine Befehle überbringen.
Die drei großen jährlichen Feste, die größtenteils mit Mahlzeiten und Tänzen gefeiert wurden, sind das Menschlichste
