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b) Einigkeit des ganzen Menschen
c) Ideal der Einigkeit.
Die Idee ihres Willens ist das Gegenteil des Willens; sein Zweck [ist] nicht zu wollen; aber das Objekt der Handlung, der Gedanke, der Zweck [ist] immer ein Trieb, eine Tätigkeit, eine reflektierte nämlich, aber nicht des passiven Menschen, also eines fremden Willens; zur bestimmten Handlung ein bestimmter Wille, Trieb notwendig; aber dieser bestimmte Wille [ist] nicht im passiven Menschen wirklich, also nur in der Idee, in der Vorstellung. Dieser fremde Wille [ist] ein objektives Gesetz.
Dadurch, daß er ihnen zeigte, sie haben einen schlechten Willen zeigte er ihnen, sie haben einen Willen.
In der Bergpredigt immer ein Gegenüberstellen des objektiven Gebotes und der Pflicht; ein Opfer nicht deswegen etwa, damit etwas geschenkt und verziehen wird, sondern ihr sollt verzeihen; – Eid nicht wegen des Tempels heilig, sondern ihr sollt wahrhaftig sein; die Handlung und eure Absicht sollen eins sein, ihr sollt die Handlung in ihrem ganzen Umfange tun, jede Handlung stammt aus einem Gesetz, dies Gesetz soll auch euer eigenes sein.
Von den moralischen Geboten sind nur die Verbote fähig, objektiv zu werden; moralische Gebote sind Vereinigungen als Regeln ausgedrückt, Regeln sind die Beziehungen der Objekte aufeinander; die äußere Beziehung, d. h. die Beziehung Getrennter kann nur negativ, d. h. als Verbot angegeben werden; denn die lebendige Vereinigung, Einigkeit in der moralischen Handlung ist keine äußere, d. h. die Bezogenen sind keine Getrennten mehr.
Moralität ist Aufhebung einer Trennung im Leben, theoretische Einheit ist Einheit Entgegengesetzter – das Prinzip der Moralität
