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|322| andere Seiten, andere Kräfte ebendesselben Lebendigen ein18); und eine Kraft dieses Wesens ist insofern herrschend gegen eine andere Kraft desselben. Rein moralische Gesetze, die nicht fähig sind, bürgerliche zu werden, d. h. in denen die Entgegengesetzten und die Vereinigung nicht die Form Fremder haben können, wären solche, welche die Einschränkung solcher Kräfte betreffen, deren Tätigkeit nicht eine Tätigkeit, eine Beziehung gegen andere Menschen ist. Die Gesetze, wenn sie als bloß bürgerliche Gebote wirksam sind, sind positive, und weil sie ihrer Materie nach moralischen gleich sind, oder weil die Vereinigung Objektiver im Begriffe auch eine nichtobjektive voraussetzt oder eine solche werden kann, so wäre es die Aufhebung der Form bürgerlicher Gesetze, wenn sie zu moralischen gemacht [würden], wenn ihr Soll nicht der Befehl einer fremden Macht, sondern die Folge des eigenen Begriffs, Achtung für die Pflicht ist. Aber auch diejenigen moralischen Gebote, die nicht fähig sind, bürgerliche zu werden, können dadurch objektiv werden, daß die Vereinigung (oder Einschränkung) nicht selbst als Begriff, als Gebot wirkt, sondern [als ein] der eingeschränkten Kraft Fremdes, obzwar auch Subjektives. Diese Art von Objektivität könnte nur aufgehoben werden durch Wiederherstellung des Begriffs selbst und der Beschränkung der Tätigkeit durch ihn. Auf diese Art könnte man erwarten, daß Jesus gegen die Positivität moralischer Gebote, gegen bloße Legalität gearbeitet hätte, daß er gezeigt hätte
18) Im Manuskript gestrichen: Solche Gesetze sind ihrer Natur nach zum Teil positiv, da sie nur die Reflexion über eine einseitige, den übrigen fremde Kraft und also diese übrigen durch jene entweder ausgeschlossen oder beherrscht sind; sie können aber auch durchaus positiv werden, wenn sie nicht einmal als eine Kraft des Menschen, sondern durchaus als eine fremde Macht wirken, wenn der Mensch diesen Herrn nicht einmal in sich, sondern durchaus außer sich hat. – Jesus ging, um diese Gebote subjektiv zu machen, nicht den Weg, zu zeigen, daß sie allgemeine Gesetze sind, daß diese Allgemeinheit derselben die Äußerung eines menschlichen Vermögens, des Vermögens der Allgemeinheit, der Vernunft ist, durch welche Entwicklung, die sie als Produkte einer menschlichen Kraft darstellt, ihnen ihre Objektivität, ihre Positivität genommen worden wäre.
