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|368| Materie, das Seelenlose zernichtet. Wenn Liebende vor dem Altar der Göttin der Liebe opfern und das betende Ausströmen ihres Gefühls ihr Gefühl zur höchsten Flamme begeistert, so ist die Göttin selbst in ihre Herzen eingekehrt – aber das Bild von Stein bleibt immer vor ihnen stehen; dahingegen im Mahl der Liebe das Körperliche vergeht und nur lebendige Empfindung vorhanden ist.
Aber gerade diese Art von Objektivität, die ganz aufgehoben wird, indem die Empfindung bleibt, diese Art mehr einer objektiven Vermischung als einer Vereinigung, daß die Liebe in etwas sichtbar, an etwas geheftet wird, das zernichtet werden soll, – ist es, was die Handlung nicht zu einer religiösen werden ließ. Das Brot soll gegessen, der Wein getrunken werden; sie können darum nichts Göttliches sein; was sie auf der einen Seite voraus haben, daß die Empfindung, die an sie geheftet ist, wieder von ihrer Objektivität zu ihrer Natur gleichsam zurückkehrt, das mystische Objekt wieder zu einem bloß Subjektiven wird, das verlieren sie eben dadurch, daß die Liebe durch sie nicht objektiv genug wird. Etwas Göttliches kann, indem es göttlich ist, nicht in der Gestalt eines zu Essenden und zu Trinkenden vorhanden sein. In der Parabel ist die Forderung nicht, daß die verschiedenen Zusammengestellten in eins gefaßt würden; hier aber soll das Ding und die Empfindung sich verbinden; in der symbolischen Handlung soll das Essen und Trinken – und das Gefühl des Einssein in Jesu Geist zusammenfließen; aber das Ding und die Empfindung, der Geist und die Wirklichkeit vermischen sich nicht; die Phantasie kann sie nie in einem Schönen zusammenfassen; das angeschaute und genossene Brot und Wein können nie die Empfindung der Liebe erwecken, und diese Empfindung kann sich nie in ihnen als angeschauten Objekten finden, so wie sie und das Gefühl des wirklichen Aufnehmens in sich, ihres Subjektivwerdens, des Essens und Trinkens [sich] widerspricht. Es ist immer zweierlei vorhanden, der Glaube und das Ding, die Andacht und das Sehen oder Schmecken; dem Glauben ist der Geist gegenwärtig,
