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|303| auch sein Entgegengesetztes [ist als] Objektives nicht allein, einsam; auch ein Beherrschtes von Gott. Durch die Gesinnung ist nur das objektive Gesetz aufgehoben, aber nicht die objektive Welt; der Mensch steht einzeln und die Welt. – Die Liebe knüpft Punkte in Momenten zusammen, aber die Welt in ihr, der Mensch und ihre Beherrschung besteht noch. Die Beherrschung der Juden von Tyrannei verschieden, weil der Tyrann ein Wirkliches ist, ihr Jehova ein Unsichtbares; der wirkliche Tyrann ist feindselig, die tyrannische Idee zugleich schützend; denn jeder ist der Liebling seiner Idee – die herrschende Idee beherrscht mich, ist gegen mich; aber zugleich in meiner Entgegensetzung gegen die Welt ist sie auf meiner Seite.13)
13) Fußnote Hegels. In der Beherrschung [ist] das wirkliche A tätig, das wirkliche B leidend, die Synthese C der Zweck; C eine Idee in A, und insofern B ein Mittel; aber auch A das dem C Gehorchende, von C Bestimmte; A ist in Rücksicht auf C beherrscht, in Rücksicht auf B beherrschend; da C zugleich ein Zweck von A ist, so ist C dienend dem A und beherrscht das B.
Mit dem objektiven Gesetze fällt ein Teil des Beherrschens und des Beherrschtwerdens weg, ein Gesetz ist eine Tätigkeit als Wirkung, also eine bestimmte, beschränkte Tätigkeit, die eine Wirkung bei einer eintretenden Bedingung ist – oder vielmehr der Zusammenhang selbst zwischen der Bedingung und der Tätigkeit als Wirkung; ist der Zusammenhang notwendig, so [ist ein] Muß; ist die Nichtäußerung der Tätigkeit möglich, ein Sollen. Ist der Zusammenhang notwendig, [so ist] keine Freiheit; dies auf zweierlei Art: der vollständige Grund, d. i. der vollständige Zusammenhang in der Bedingung selbst, – lebendige Wirkung, oder nicht in der Bedingung, – tot. Zwischen beiden Freiheit und Gesetze.
a) Tauglichkeit zur Bekämpfung des Objektiven.
b) Mangelhaftigkeit.
Die Moralität hebt nur das Beherrschtwerden des Ichs auf und damit das Herrschen desselben über Lebendige; aber dadurch ist das Lebendige noch eine Menge schlechthin Getrennter, Unverbundener, und noch ein unendlicher toter Stoff übrig – und diese Vereinzelten bedürfen noch eines Herrschers, eines Gottes, und das moralische Wesen selbst [bedarf] insofern eines Herrschers, insofern es nicht moralisch (nicht: unmoralisch) ist. Es ist ein Ruhendes, das keine Gewalt tut und keine leidet; [das] auch, wo einem Wesen von einem Dritten Gewalt geschieht, abhilft; die Allgemeinheit ist eine tote, denn sie ist dem Einzelnen entgegengesetzt, und Leben ist Vereinigung beider, – Moralität ist Abhängigkeit von mir selbst, Entzweiung in sich selbst.
