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|281| Geld, dann alles ihr Vieh, ihre Pferde, ihre Schafe und Ziegen, ihr Rindvieh und ihre Esel, dann alles Land und ihren Leib an sich; soweit sie eine Existenz hatten, machte er sie zu des Königs Eigentum.5)
5) Im Manuskript gestrichen: Von irgendeiner Existenz, die nicht in physischer Abhängigkeit, fand sich, scheint es, nichts, weder in Josephs Begriff, noch in seiner Empfindung.
Dem Schicksal, gegen das Abraham und auch noch Jakob gekämpft hatte, bleibende Wohnsitze zu haben und sich zu einem Volke zu halten, unterlag endlich Jakob, und je mehr er aus Not, gegen seinen Geist und nach Zufall in dies Verhältnis trat, um so schwerer mußte es ihn und seine Nachkommen treffen. Der Geist, der sie aus dieser Sklaverei führte und dann zu einem unabhängigen Volk organisierte, wirkt und entwickelt sich von hier an in mehreren Verhältnissen, als er bei den noch einfacheren Familien erschien, und charakterisiert sich dadurch noch bestimmter und in mannigfaltigeren Folgen.
Wie wir diese Begebenheit der Freiwerdung der Israeliten mit unserem Verstande auffassen könnten, davon kann wie bei dem Vorhergehenden hier gar nicht die Rede sein, sondern wie sie in der Phantasie und in dem erinnernden Leben der Juden vorhanden war, so handelte ihr Geist in derselben. Als Moses, in der Einsamkeit für die Befreiung seines Volks begeistert, zu den Ältesten der Israeliten kam und ihnen von seinem Vorhaben sprach, so fand sein göttlicher Beruf nicht in einem Hasse ihrer Gemüter gegen Unterdrückung, nicht in einer Sehnsucht nach Luft und Freiheit seine Legitimation, sondern in einigen Künsten, die Moses ihnen vorwunderte und die nachher von den ägyptischen Künstlern ebensogut gemacht wurden. Mosis und Arons Taten wirken gerade auf ihre Brüder wie auf die Ägypter als eine Macht, und wir sehen, daß die letzteren sich doch noch gegen die Unterjochung durch dieselbe wehren.
Durch die auf den Vortrag Mosis bei Pharao erfolgte größere Härte wurden die Juden nicht stärker gereizt, sie litten
