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|311| Vater gewährt werden. V. 21 ff.: Verzeihung der Fehler. 18, 18: wohl lösen; binden und lösen, Gesetze geben – sobald Petrus den Glauben an Jesus als Messias gezeigt hatte, so zeigt er sich los vom Objektiven und erfüllt von der Größe der menschlichen Natur.
19, 8: Ehe erhaben über bürgerliche Gesetzgebung.
19, 12: nur der mag dieser Regel folgen, der es kann.
19, 20: Bitte der Frau des Zebedäus für ihre Söhne.
25, 40: was ihr einem der Geringsten getan habt, habt ihr mir getan.
26, 7: Das Weib, das wohlriechendes Wasser über ihn goß – seine Anhänger [forderten] Moralität nach Zwecken und tadelten die freie schöne Ergießung einer liebenden Seele.
V. 10: ϰαλὸν ἔϱγον, eine schöne Handlung – die einzige Handlung in der Geschichte der Juden, die den Beinamen ϰαλόν verdient, auch die einzige schöne Handlung, die geschieht (26, 24: ϰαλὸν ἠν αὐτῳ, daß er nicht wäre geboren worden, ϰαλόν ist mehr bedeutungslose Phrase).
Mark. 16, 17: Zeichen, die die Gläubigen begleiten werden, übernatürliche Kräfte, was die Natur vermochte, war vorhanden, war da als Erscheinung, als Tat; es war geschehen – alle Seiten der menschlichen Natur waren Sitte, Gewohnheit, Lebensweise der Völker, objektiv geworden; Taten, die als Taten göttliche sein sollten, mußten übernatürliche sein – denn göttlich ist nichts, was geschieht, sondern was ist. Etwas Göttliches, das geschieht, ist größer, als was andere tun, also relativ. Die Tat an sich ist der Zusammenhang des aufeinanderfolgenden Objektiven; soviel in dem einen Leiden, soviel in dem anderen Tätigkeit, und jedes Objektive ist ein Allgemeines, eben darum, weil es unter einem Gesetz steht.
Jesus fing seine Predigt damit an zu verkündigen, das Reich Gottes sei da; die Juden erwarteten die Wiederkehr der Theokratie; sie sollten es glauben, und das Reich Gottes kann im Glauben da sein; was im Glauben vorhanden, ist der Wirklichkeit und dem Begriff von ihr entgegengesetzt. Das Allgemeine drückt ein Soll aus, weil es ein Gedachtes ist, weil es nicht ist, aus dem gleichen Grunde, warum Dasein nicht bewiesen werden kann.
Das Reich Gottes ist der Zustand, wenn die Gottheit herrscht, also alle Bestimmungen und alle Rechte aufgehoben sind; daher zum Jüngling: verkaufe das Deinige – es ist schwer, daß ein Reicher ins Reich Gottes eingehe -, daher Christi Entsagung allen Besitzes und aller Ehre; diese Verhältnisse zu Vater, Familie, Eigentum konnten nicht zu schönen Verhältnissen werden, also sollten sie gar nicht da sein, damit wenigstens nicht das Gegenteil
