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|409| einer Begebenheit ist der Gesichtspunkt des Geschichtsforschers, der mit der Religion nichts zu tun hat, der Glaube oder Unglauben an dieselbe, als bloße Wirklichkeit ohne das Interesse der Religion, ist eine Sache des Verstandes, dessen Wirksamkeit, Fixierung der Objektivität gerade der Tod der Religion ist und auf welchen sich zu berufen von der Religion abstrahieren heißt. Aber freilich scheint der Verstand ein Recht zu haben, mitzusprechen, da die objektive Seite des Gottes nicht bloß eine Gestalt der Liebe ist, sondern für sich selbst besteht und als eine Wirklichkeit in der Welt der Wirklichkeiten einen Platz behauptet. Und darum ist es schwer, die religiöse Seite des auferstandenen Jesus, die gestaltete Liebe in ihrer Schönheit festzuhalten; denn erst durch eine Apotheose ist er Gott geworden, seine Göttlichkeit ist eine Deifikation eines auch als Wirklichen Vorhandenen; er hatte als menschliches Individuum gelebt, war am Kreuze gestorben und begraben worden. Dieser Makel der Menschlichkeit ist etwas ganz anderes als die Gestalt, die dem Gotte eigentümlich ist; das Objektive des Gottes, seine Gestalt ist nur so weit objektiv, daß es nur die Darstellung der die Gemeine vereinigenden Liebe, nur die reine Entgegensetzung derselben ist und nichts enthält, was nicht selbst in der Liebe, aber hier nur als Entgegengesetztes, was nicht zugleich Empfindung wäre. So aber kommt zum Bilde des Auferstandenen, der zum Wesen gewordenen Vereinigung noch anderes Beiwesen, vollkommen Objektives, Individuelles hinzu, das mit der Liebe gepaart werden, aber als Individuelles, als Entgegengesetztes fest, für den Verstand fixiert bleiben soll, das dadurch eine Wirklichkeit ist, die dem Vergötterten immer wie Blei an den Füßen hängt, das ihn zur Erde zieht; da [doch] der Gott zwischen Himmels-Unendlichem, Schrankenlosem und der Erde, dieser Versammlung von lauter Beschränkungen, in der Mitte schweben sollte. Sie ist nicht aus der Seele zu bringen, die Zweierleiheit der Naturen. Wie Herkules durch den Holzstoß hat der Vergötterte nur auch durch ein Grab zum
