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|284| – der daseyende wirkliche Geist, sich zum Gegenstande als Geist geworden – aber als Vorstellung und Glauben – Es ist der Geist der Gemeine – aber in ihrer Vorstellung flieht er jenseits ihres Selbsts, weit weg von ihr – jenes unmittelbare Wissen und diß Andersseyn, ist nicht vereint – Alles190) hat die Form der Vorstellung, des Jenseits – ohne Begriff – ohne Nothwendigkeit, – Geschehen – Zufall – Zwar das Wort ewiger Rathschluß und Willen Gottes191) – aber nur gesagt nicht eingesehen – nicht Begriff, nicht Selbst.
190) Am Rande: Ansich ist ferne – die Versöhnung in ihrem Seyn ist längst geschehen
191) Am Rande: Schmerz nicht das Denken – nicht allgemein
Die Kirche hat ihren Gegensatz am Staate, d. h. an dem daseyenden Geiste; sie ist er erhoben in den Gedanken, der Mensch lebt in zwey Welten192) – in der einen hat er seine Wirklichkeit, die verschwindet, seine Natürlichkeit, seine Aufopferung, seine Vergänglichkeit – in der andern seine absolute Erhaltung – weiß sich als absolutes Wesen – Er erstirbt der Wirklichkeit mit Wissen und Willen, um das Ewige zu erwerben – das unwirkliche, Leben im Gedanken – allgemeines Selbst – Aber diß Ewige hat sein Daseyn im Volkgeist – es ist der Geist, der eben nur Geist – durch diese Bewegung – der Form noch entgegengesetzt, dem Wesen nach dasselbe [ist] – Diß weiß die Regierung, weiß der Volksgeist, daß er der wirkliche Geist ist, der sich selbst und den Gedanken von sich enthält. – Der Fanatismus der Kirche ist – das Ewige, das Himmelreich als solches auf Erden einführen zu wollen, d. h. der Wirklichkeit des Staates entgegen – Feuer im Wasser, zu erhalten – eben die Wirklichkeit des Himmelreichs ist der Staat – Versöhnung im Denken, der Wesen beyder miteinander durch die Kirche – Sind sie unversöhnt – so ist der Staat und die Kirche unvollkommen. – Der Staat ist der Geist der Wirklichkeit, was in ihm sich zeigt, muß ihm gemäß seyn; er hat das Gewissen nicht zu respectiren, – diß ist das innre, ob es als Handlung, oder Princip der Handlung
192) Am Rande: er ist versichert seiner Versöhnung – in der Andacht Genuß nicht gegenwärtig

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