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|281| das des Wesens nicht würdig, ohne Gründlichkeit und Tiefe ist, wo das Tiefe das unbekannte Schiksal ist. Die absolute Religion aber ist das Tiefe, das zu Tage herausgetreten – diß Tiefe ist das Ich – es ist der Begriff, die absolute reine Macht.
(In ihr ist also der Geist mit seiner Welt versöhnt – der Geist als daseyender ist seine Organisation und Werden durch die Stände, bestimmter Charakter, und bestimmte Pflicht; jedes Selbst hat einen eingeschränkten Zweck, und ebenso beschränktes Thun, – das Wissen von sich als Wesen – in dem Rechte und der Pflicht – ist als reines Wesen und reines Wissen leer, – als erfülltes, eine beschränkte Mannichfaltigkeit – und die unmittelbare Wirklichkeit ein ebenso einzelnes. – Die Moralität ist die Erhebung über den Stand, in ihrem Thun, sich selbst und das Thun ihres Standes weiter zu bringen; – fürs Allgemeine etwas zu thun –)
Aber die Regierung steht über allen – der Geist, der sich als allgemeines Wesen, und allgemeine Wirklichkeit weiß; – das absolute Selbst – in der Religion erhebt jeder sich zu dieser Anschauung seiner als [eines] allgemeinen Selbst – Seine Natur, sein Stand, versinkt wie ein Traumbild, wie eine ferne am Saume des Horizonts als Duftwölkchen erscheinende Insel – er ist dem Fürsten gleich – es ist das Wissen seiner als des Geistes – er gilt Gott soviel als jeder anderer. Es ist die Entaüsserung seiner ganzen Sphäre, seiner ganzen daseyenden Welt, – nicht jene Entaüsserung, welche nur Form, Bildung, und deren Inhalt wieder das sinnliche Daseyn ist – sondern allgemeine der ganzen Wirklichkeit, diese Entaüsserung gibt sie sich selbst als Vollkommnes wieder –
Beyde Reiche der Wirklichkeit und des Himmels kommen aber so noch auseinander zu liegen – Jenseits dieser Welt ist der Geist nur mit sich versöhnt, nicht in seiner Gegenwart – Ist er in ihr befriedigt, so ist er nicht der sich über sein Daseyn erhebende Geist; er ist in diesem zu erschüttern, und er wird durch den Krieg und die Noth darin erschüttert und flüchtet aus dem Daseyn in den

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