Jenaer Realphilosophie

[S. 186]

|186| aber er [kehrt] aus dieser Unmittelbarkeit heraus, in sich zurück, [ist] für sich; er setzt sich frey von dieser Unmittelbarkeit, erstens sich entfernt davon, er ist wie das Thier, die Zeit, die für sich ist, und ebenso Freyheit der Zeit; diß reine Subject, das frey ist von seinem Inhalt; aber auch über diesen Herr, wie Raum und Zeit nicht sind, die das selbstlose sind; er geht von diesem Seyn [aus], und setzt dasselbe in sich als ein nichtseyendes, als ein aufgehobnes überhaupt, so ist er vorstellende Einbildungskrafft überhaupt – Er ist das Selbst, gegen sich selbst. – Er selbst ist zuerst Anschauen; diß Selbst stellt er sich entgegen – nicht den Gegenstand, sondern sein Anschauen ist ihm Gegenstand, d. h. der Inhalt der Wahrnehmung als der seine. – Im Anschauuen ist das angeschaute in mir, – denn ich schaue ja an – es ist meine Anschauung –3) Aus diesem Anschauen tritt der Geist heraus und schaut sein Anschauen an, d. h. den Gegenstand als den seinen; den Gegenstand aufgehoben als seyenden, das Bild. Im Anschauen ist der Geist das Bild – für ihn als Bewußtseyn ist er ein Seyn, abgetrennt von dem Ich; – aber für uns Einheit beyder. Diß wird für den Geist selbst – er ist an und für sich; im Anschauen ist er nur erst an sich, er ergäntzt diß durch das Für sich, – durch die Negativität, Abtrennung des Ansich, und geht in sich zurük – und sein erstes Selbst ist ihm Gegenstand; das Bild, das Seyn als meines, als aufgehobnes. Diß4) Bild gehört ihm an,5) er ist im Besitz desselben, er ist Herr darüber; es ist in seinem Schatze aufbewahrt, in seiner Nacht – es ist bewußtlos

3) Am Rande: α) wie das Thier, ist er in sich willkührliche Bewegung die Freyheit, das Selbst der Zeit und des Raums setzt willkührlich den Inhalt da oder dort in Raum und Zeit; – die Zeit und Raum ist die aüssere Beziehung, diese aüssre Beziehung als Form hebt er auf; β) das Seyn diß gehört eigentlich dem Ich als solchem an, nicht Raum und Zeit;

4) Am Rande: α) Nacht der Aufbewahrung

5) Am Rande: seinem einfachen Selbst – aber das einfache hat keinen Unterschied, so auch hier, es ist in ihm als ununterschiednem

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