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|190| Gegenstand als seyend aus dem Ich heraus gebohren. – Diß ist die erste Schöpferkrafft, die der Geist ausübt; Adam gab allen Dingen einen Nahmen, diß ist das Majestätsrecht und erste Besitzergreiffung der ganzen Natur, oder das Schaffen derselben aus dem Geiste; λογος Vernunft Wesen des Dings und Rede, Sache und Sage, Kategorie. Der Mensch spricht zu dem Dinge als dem seinigen,13) und diß ist das Seyn des Gegenstandes. Geist verhält sich zu sich selbst; – er sagt zum Esel, du bist ein innres und diß Innre ist Ich – und dein Seyn ist ein Ton, den ich willkührlich erfunden – Esel ist ein Ton, der ganz etwas anderes ist, als das sinnliche Seyn selbst; insofern wir ihn sehen, auch fühlen, oder hören sind wir es selbst, unmittelbar eins mit ihm, erfüllt; zurüktretend aber als Nahme, ist er ein geistiges – etwas ganz anderes.
13) Am Rande: und lebt in einer geistigen Natur, in seiner Welt.
Die Welt, die Natur ist nicht mehr ein Reich von Bildern, innerlich aufgehobne, die kein Seyn haben, sondern ein Reich der Nahmen. – Jenes Reich der Bilder ist der traümende Geist, der mit einem Inhalte zu thun hat, der keine Realität, kein Daseyn [hat] – sein Erwachen ist das Reich der Nahmen; hier ist zugleich die Trennung, er ist als Bewußtseyn; itzt haben seine Bilder erst Wahrheit; – der Traümende meynt diß wohl auch, aber es ist nicht wahr – der Traümende kann sich nicht vom Wachenden unterscheiden; aber das Wachende sich vom Traümenden, dadurch daß es wahr ist, was für ihn ist – es ist wahr – es ist nicht bloß mehr sein Fürsichseyn vorhanden – der Gegenstand Bilder; sondern das verschlossene Fürsichseyn hat zugleich die Form des Seyns; es ist.
In14) Namen ist erst eigentlich das Anschauen, das Thierische, und Zeit und Raum, überwunden; das angeschaute ist ein verflüchtigtes; seine Ganzheit
14) Am Rande: die Gränze ganz in sich zurükgenommen abgeschnitten

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