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|280| zur Kunst nur Verhältniß zur Form sey, und von dem Inhalt zu abstrahiren sey; – aber diesen Inhalt lassen sich die Menschen nicht nehmen – Sie verlangen Wesen – nicht blosse Form – Der Kenner ist dieser Betrachter der reinen Poësie, und des Verstandes des Künstlers, [ob] die Motive, das Detail, das durchs Ganze bestimmt ist, und es hervorhebt – verständig gewählt, die Parthieen gut auseinandergehalten seyen u.s.f.
Die Kunst ist in ihrer Wahrheit vielmehr Religion. Erhebung der Kunstwelt in die Einheit des absoluten Geistes; – in jener gewinnt jedes Einzelne durch die Schönheit freyes eignes Leben – aber die Wahrheit der einzelnen Geister ist, Moment in der Bewegung des Ganzen zu seyn – Wissen des absoluten Geistes von sich als absolutem Geiste; er selbst ist der Inhalt der Kunst, die nur die Selbstproduction seiner, als in sich reflectirten selbstbewußten Lebens überhaupt ist –
In der Kunst ist α) dieses einzelne Selbst Eins nur ein besondres, der Künstler; – der Genuß der andern ist das Selbstlose, allgemeine Anschauung der Schönheit β) die Bestimmtheit ist einzelner Inhalt – daher seine Unmittelbarkeit als Daseyn – wie des Selbsts getrennt von der Schönheit – der Einheit der Individualität und der Allgemeinheit, oder des Selbsts und seines allgemeinen Daseyns. – In der Religion aber wird der Geist sich Gegenstand, als absolut allgemeines, oder als Wesen aller Natur [, des] Seyns und Thuns, und in der Gestalt des unmittelbaren Selbsts – das Selbst ist allgemeines Wissen, und die Rükkehr dadurch in sich – Die absolute Religion ist diß Wissen – daß Gott die Tiefe des seiner selbst gewissen Geistes ist, – dadurch ist er das Selbst aller – Es ist das Wesen das reine Denken, – aber dieser Abstraction entaüssert, ist er wirkliches Selbst; er ist ein Mensch, der gemeines raümliches und zeitliches Daseyn hat – und dieser einzelne sind alle Einzelnen – die göttliche Natur ist nicht eine andre als die menschliche – alle andern Religionen sind unvollkommen; – entweder nur Wesen – das furchtbare der Naturmacht, worin das Selbst nur nichtig ist – oder die schöne Religion, – die mythische – ein Spiel,

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