[S. 227]
|227| [ist] das Seyn allgemeines Selbst, und Haben ist vermitteln durch den Andern oder ist allgemein – Das allgemeine ist der Werth; die Bewegung als sinnliche ist der Tausch – dieselbe Allgemeinheit ist Vermittlung als wissende Bewegung – Eigenthum, also ein unmittelbares Haben, das vermittelt ist durch das Anerkanntseyn – oder sein Daseyn ist,87) ist das geistige Wesen. – Hier ist die Zufälligkeit des Besitzergreiffens aufgehoben; ich habe Alles durch Arbeit, und durch Tausch, im anerkanntseyn. (Ich bin ebenso ein allgemeiner nicht diese einzelne Person, sondern zugleich Familie; – oder das Eigenthum ist α) die Bewegung des Dinges im Tausch. Erbschafft nachher ist der Wechsel der Individuen, Familie ist das bleibende, diß kommt hier noch nicht vor)88) Quelle, Ursprung des Eigenthums ist hier diese der Arbeit, meines Thuns selbst, unmittelbares Selbst, – und anerkanntseyn; Grund; Ich bin die Ursache; ebenso weil ich gewollt habe, Zwek im Tausche – Ursache, Grund das allgemeine – Ich habe gewollt im Tausche, – mein Ding als Werth gesetzt, d. h. innerliche Bewegung, innerliches Thun – wie Arbeit, das in das Seyn versenkte – dieselbe Entaüsserung. α) ich mache mich unmittelbar zum Dinge, Form die Seyn ist, in der Arbeit β) dieses meines Daseyns entaüssre ich mich ebenso, mache es zu einem mir Fremden, und erhalte mich darin; eben darin schaue ich mein Anerkanntseyn an; Seyn als wissendes, – dort mein unmittelbares Ich; hier mein fürmichseyn, meine Person.
87) Am Rande: α) Bilden β) Erinnerung, Werth
88) Am Rande: Ich bin die Zufälligkeit des Besitzes meiner Geschiklichkeit, Neigung, Talent – bessere näher gerükte Zufälligkeit. Ich selbst absolut nothwendig
Ich schaue hier also mein Anerkanntseyn als Daseyn an, und mein Willen ist diß Gelten.

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.